Tausche Firma gegen Haushalt

  1. Ø 0
   2003
Tausche Firma gegen Haushalt Poster
Alle Bilder und Videos zu Tausche Firma gegen Haushalt

Filmhandlung und Hintergrund

Tausche Firma gegen Haushalt: Aufgrund einer Wette tauscht ein Ehepaar die Zuständigkeiten: er übernimmt Haushalt und Kinder, sie managt das (fast bankrotte) Architektur-Büro.

Darsteller und Crew

Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Keine Frage, Bernd Lackner (Axel Milberg) ist völlig überfordert. Weil Lackner zwar ein kreativer Kopf, in den organisatorischen Dingen des Lebens aber ziemlich hilflos ist, steht sein Architekturbüro kurz vor der Pleite. Derweil hat Gattin Katrin (Christine Neubauer) daheim trotz dreier Kinder alles im Griff. Kein Wunder, findet Bernd: das bisschen Haushalt! Im Berufsleben hingegen… Fröhlich nimmt er Katrins Wette an: Sie ist sicher, in der Firma erfolgreich das Ruder übernehmen zu können, während er im Haushalt den totalen Schiffbruch erleiden wird. Prompt nehmen die Dinge den geahnten Verlauf: Das Haus versinkt im Chaos, und weil Bernd Putzkolonne und Pizza-Service engagiert, ist auch das Haushaltsgeld schnell weg. Derweil sorgt Katrin für Furore und zieht auch schwierigste Aufträge an Land. Als sie jedoch rausfindet, dass die Firma wegen Bernds „Erblasten“ kurz vor der Pleite steht, fühlt sie sich verraten und schmeißt sie den Göttergatten raus.

    Natürlich ist die Geschichte von Autor Julius Grützke in der großen Linie vorhersehbar, und auch so manches Detail (der vergessene Kindergeburtstag, die doppelte Verabredung zum Essen: in dem einen Restaurant der berufliche Termin, im anderen die Tochter) musste in Filmen dieser Art schon oft herhalten. Trotzdem findet er immer wieder einen Dreh, der seiner Handlung eine neue Wendung gibt. Sehr schön wird zum Beispiel das Verhältnis zwischen Vater Bernd und seinem Nachwuchs geschildert. Bei Axel Milberg und Christine Neubauer macht das Zuschauen ohnehin Spaß, doch auch die Darsteller der Kinder (Adrian Topol, Sarah Alles, Roxanne Borski) überzeugen. Mitunter ein wenig ungelenk und gelegentlich auch nicht temporeich ist allein die Inszenierung durch Karen Müller, was man angesichts so mancher boshafter Dialogzeile aber gut verschmerzen kann. tpg.

Kommentare