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Borowskis neuer Fall führt den Kieler Kommissar bis nach Finnland...

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Kritikerrezensionen

  • Tatort: Tango für Borowski: Borowskis neuer Fall führt den Kieler Kommissar bis nach Finnland...

    In seinem ersten skandinavischen Abenteuer muss der Kieler Kommissar finnischen Voodoo, halluzinogene Pilze und Maren Eggerts Abschied verkraften.

    Ein kurzes Verhör in Helsinki, einen Tag Urlaub dranhängen und ausspannen - das ist der Plan, den Borowskis Chef für ihn entwirft. Doch als Klaus Borowski (Axel Milberg) in Finnland ankommt, sieht alles anders aus. Das fängt schon damit an, dass der deutsche Junkie Ralph (Florian Bartholomäi), den der Kommissar befragen soll, sich nicht in Helsinki, sondern in einem Kaff kurz vor der russischen Grenze befindet. Dort verbüßte Ralph seine Strafe in einem Resozialisierungscamp, und dort soll er ein Mädchen vergewaltigt und ermordet haben. Borowski reist quer durch die finnische Wildnis, als er Ralph endlich trifft, schweigt dieser beharrlich, wenig später befreit er sich und verschwindet in den Wäldern. Klaus Borowski und sein finnischer Kollege Mikko (Aki Kaurismäki-Darsteller Janne Hyytiäinen) machen sich auf die Suche nach Ralph und rollen den Fall wegen etlicher Ungereimtheiten neu auf, dabei erhalten sie Unterstützung durch die Psychologin Frieda Jung (Maren Eggert in ihrem letzten Film der Reihe). Doch der finnische Sommer mit seinen weißen Nächten, Schlaflosigkeit und die allgegenwärtigen Mücken setzen Borowski zu.

    Noch während zwei Kieler „Tatorte“ nach Vorlagen des schwedischen Krimiautors Henning Mankell gedreht werden, kommt nun ein ungewöhnlicher Borowski-Fall in Finnland zur Ausstrahlung. Mitverantwortlich dafür ist der finnische Regisseur Hannu Salonen, der bereits 2006 bei der Folge „Sternenkinder“ die Idee hatte, den Kommissar nach Norden zu verpflanzen und mit dem Drehbuchautor Clemens Murath („Der Kriminalist“) die Geschichte entwickelte. Die Story ist konstruiert, was aber nicht weiter stört, denn sehenswert ist dieser Film durch die wunderbaren Schauspieler und den schrägen finnischen Touch, der im Verlauf des Films immer mehr an Einfluss gewinnt, bis der sonst so kontrollierte Kommissar schließlich völlig aus der Spur gerät. Der Kieler „Tatort“ bleibt auch in Skandinavien für eine Überraschung gut. sw.

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