Filmhandlung und Hintergrund

Das Kölner Duo gerät ins Visier der internen Ermittlung...

Ein früherer Freund Ballaufs ist erschossen worden. Die internen Ermittler glauben, dass der tote Kollege von der Autobahnpolizei in krumme Dinger verwickelt war. Doch der Fall wird den Kölner Kommissaren entzogen. Als sie nicht locker lassen, geraten sie selbst in Verdacht: Irgendjemand hat in Schenks Auto die Pistole deponiert, mit der der Polizist ermordet wurde; und bei Ballauf werden 30.000 Euro gefunden.

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Kritikerrezensionen

  • Tatort: Spätschicht: Das Kölner Duo gerät ins Visier der internen Ermittlung...

    Nach einem eher durchwachsenen „Tatort“ ausgerechnet zum Jubiläum bietet „Spätschicht“ wieder gewohnte Kölner Krimiqualität. Und mehr als das: Ballauf und Schenk werden Opfer eines Komplotts und landen am Ende selbst auf der Fahndungsliste.

    Die Gegenspieler lauern perfiderweise in den eigenen Reihen: Die beiden Kommissare (Klaus J. Behrendt, Freddy Schenk) geraten ins Visier der internen Ermittlung. Prompt werfen sich die beiden Abteilungen nach Kräften Knüppel zwischen die Beine: Ballauf kann einfach nicht glauben, dass ein ermordeter Kollege krumme Dinger geschoben hat. In erster Linie macht ihm allerdings sein schlechtes Gewissen zu schaffen: Der Tote war früher ein ausgesprochen guter Freund, doch dann hat man sich aus den Augen verloren. Kriminalrat Bauer (Michael Lott) aber hat bloß Verachtung für den „korrupten Bullen“ übrig. Schenk konzentriert sich derweil auf die Suche nach dem Mörder eines Polen, der auf einer Autobahnraststätte erschlagen wurde. Es dauert eine Weile, bis die Kommissare einen Zusammenhang zwischen den Morden entdecken: Der tote Kollege hatte zuletzt für die Autobahnpolizei gearbeitet. Als sie kurz davor stehen, die Fälle miteinander verknüpfen, müssen sie ihre Dienstmarken abgeben: Irgendjemand hat in Schenks Auto die Pistole deponiert, mit der der Polizist erschossen wurde; und bei Ballauf finden die internen Ermittler 30.000 Euro. Das Komplott wird komplett, als die Spurensicherer entdecken, dass die Uniform des toten Kollegen mit Hautresten und DNA-Spuren des toten Polen übersät ist.

    Thorsten Näter gehört zu den fleißigsten Krimi-Regisseuren und hat auch bereits diverse „Tatort“-Folgen inszeniert; „Spätschicht“ ist allerdings sein Kölner Debüt. Das Drehbuch stammt ebenfalls von ihm, was der wie aus einem Guss erzählten Geschichte sichtlich gut tut. Selbst ein Routinier wie Näter kann allerdings nicht verhindern, dass der private Erzählstrang ein wenig wie ein Fremdkörper wirkt: Freddy ist dabei, Großvater zu werden, muss aber im Leben seiner Tochter erst mal für klare Verhältnisse sorgen. Das ist zwar amüsant, lenkt aber unnötig von der eigentlichen Handlung ab. Die ist dafür um so packender, zumal die Geschichte immer wieder unerwartete Wendungen nimmt. tpg.

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