Tatort: Kunstfehler

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   2005
Tatort: Kunstfehler Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Tatort: Kunstfehler: Die Berliner Kommissare suchen einen Mörder, der anscheinend nach und nach eine ganze Familie auslöschen will...

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vermutlich wär’s dem RBB lieber, man würde den Knalleffekt nicht verraten. Aber da er die Geschichte komplett ändert und sich außerdem schon recht früh ereignet, muss es leider sein:

    Kaum hat Hauptkommissar Ritter (Dominic Raacke) die zarten Bande zu einer Frau (Katja Flint), die er einst sehr liebte, wieder aufgegriffen, wird sie brutal von seiner Seite gerissen. Das hatte sich angekündigt: Erst wurde ihr Hund vergiftet, dann explodierte ihr Auto; schließlich wird sie selbst erschossen. Ergebnislos forschen Ritter und Stark (Boris Aljinovic) nach Feinden in ihrem Leben. Der Titel des Krimis, „Kunstfehler“, deutet zwar an, dass der Mörder eher im Umfeld des verwitweten Gatten (Helmut Zierl) zu suchen ist, denn der ist Oberarzt in der Unfallchirurgie. Doch sie selbst hatte das Wort benützt, um einen völligen Fehlschlag ihrer Firma zu erklären: Die Unternehmensberatung hatte den Kleinbetrieb eines Kunden in die Pleite beraten. Dessen Frau wiederum hat offenbar ein Verhältnis mit dem Arzt; ein doppelter Grund genug für den betrogenen Ehemann? Äußerst merkwürdig führt sich auch ein Klavierlehrer (Rainer Strecker) auf, der anscheinend eine Weltkarriere aufgegeben hat, um mit der Tochter der Toten geduldig für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ zu üben. Doch selbst der Witwer gehört zu den Verdächtigen: Seine Frau wollte die Scheidung; da ihr der gesamte Besitz gehört hat, wäre er leer ausgegangen. Und als Bereitschaftsarzt hätte er sich leicht für eine halbe Stunde davonschleichen können.

    Im vergangenen Jahr war ein Film aus Berlin mit über 10 Millionen Zuschauern der erfolgreichste „Tatort“. Das mag Zufall gewesen sein, spricht aber auch für das Duo Raacke/Aljinovic. Ihr gemeinsames Spiel hat zwar nicht den Reiz der Kollegen aus München oder Köln, doch die Kombination funktioniert gut. Da die Popularität der Darsteller die Geschichten nicht überstrahlt, müssen die besonders gut sein (diesmal: Pim Richter). „Tatort“-Routinier Hartmut Griesmayr inszeniert seinen 25. Beitrag zur Reihe gewohnt souverän. Am Anfang muss der Wüterich ein bisschen klischeehaft ums Haus schleichen, doch seine Schauspieler führt Griesmayr vorbildlich. Sieht man von der effektvollen Explosion des Autos ab, inszeniert er den Krimi außerdem angenehm unaufgeregt. tpg.

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