Tatort: Kopfgeld

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   2013
Tatort: Kopfgeld Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Tatort: Kopfgeld: Auch im zweiten Fall der Hamburger "Tatort"-Kommissare Til Schweiger und Fahri Yardim geht es gegen den Astan-Clan.

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Kritikerrezensionen

  • Auch im zweiten „Tatort“ mit Til Schweiger geht es hoch her. Zugleich unterstreichen Regisseur Christian Alvart und Hauptdarsteller Til Schweiger eindrucksvoll, dass sie der Traditionsreihe eine sehenswerte Farbe hinzufügen.

    Gleich in der ersten Szene liefern Til Schweiger und Christian Alvart den Kritikern des Hamburg-„Tatorts“ eine Steilvorlage. Begann der Hauptdarsteller im „Tatort: Willkommen in Hamburg“ seine Karriere als Kommissar mit dem Wort „Scheiße“, so reckt er in „Kopfgeld“ dem Publikum den nackten Hintern entgegen. Ob man es als Provokation verstehen will, oder nicht, klar ist, dass die Macher des Schweiger-„Tatorts“ gerne gegen die vermeintlichen Konventionen rebellieren. Der Hintergrund der Nacktszene ist brisant: Kommissar Nick Tschiller (Til Schweiger) hat eine Affäre mit der Staatsanwältin Hanna Lennerz (Edita Malovic). Dabei hat Tschiller auch sonst alle Hände voll zu tun, denn er setzt mit voller Kraft seinen Kampf gegen die Hamburger Unterwelt fort. Obgleich der Clan-Boss Firat Astan (Erdal Yildiz) gemeinsam mit seinem querschnittsgelähmten Bruder im Gefängnis sitzt, will der kurdische Astan-Clan mit einem gigantischen Drogengeschäft die Macht auf dem Kiez übernehmen. Tschiller bekommt Unterstützung von dem verbitterten LKA-Drogenexperten Enno Kromer (Ralph Herforth), seinen Kollegen und auch der Staatsanwältin. Doch dann setzt der Astan-Clan ein hohes Kopfgeld auf Nick Tschiller aus .

    Mit dem „Willkommen in Hamburg“ brach Til Schweiger vor einem Jahr einen Quotenrekord der „Tatort“-Reihe. „Kopfgeld“ setzt nun die angefangene Linie konsequent fort. Christian Alvart, Til Schweiger und Drehbuchautor Christoph Darnstädt liefern erneut einen packenden Thriller, der durch Action besticht, dem es aber auch nicht an Emotionen mangelt. Wie beim ersten Film überzeugt Schweiger als unverwüstlicher, wortkarger Held, der am liebsten mit dem Kopf durch die Wand möchte – der aber auch oft durch Ehefrau (Stefanie Stappenbeck), Tochter (Luna Schweiger) und nicht zuletzt seinen Partner Yalcin Gümer (Fahri Yardim) zu mehr Herzenswärme gezwungen wird. Die Schauspieler liefern allesamt gute Leistungen ab. Ralph Herforth gelingt eine überzeugende Charakterstudie, nur für Fahri Yardim hätte man sich – wie im ersten Film – etwas mehr Witz gewünscht. Alvart beweist aufs Neue sein Gespür für Spannung und Timing und findet mit Kameramann Jakub Bejnarowicz („Feuchtgebiete“, „Gnade“) eindrucksvolle Bilder. Am Schluss steht fest: dieses Team macht alles etwas anders. Aber sie wissen, was sie tun. sw.

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