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Tatort: Die dunkle Seite

Filmhandlung und Hintergrund

Nach dem Raubmord an einem Speditionsfahrer bringt erst ein weiterer Mord die Kommissare auf die richtige Spur...

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Kritikerrezensionen

  • Tatort: Die dunkle Seite: Nach dem Raubmord an einem Speditionsfahrer bringt erst ein weiterer Mord die Kommissare auf die richtige Spur...

    Der „ermordete Mörder“ ist ein beliebtes Stilmittel von Krimiautoren: Kurz vor dem Finale wird der Hauptverdächtige aus dem Weg geräumt, und die Ermittler müssen wieder von vorn anfangen; und mit ihnen die Feierabenddetektive im Wohnzimmer.

    Im Drehbuch von Jürgen Starbatty und Xao Seffcheque ereilt den Täter sein Schicksal allerdings noch vor dem Ende der ersten Hälfte. Gerade hatte man sich an den Gedanken gewöhnt, der eigentlich sympathische, wenn auch gelegentlich cholerische Speditionsbesitzer Lindner (Wotan Wilke Möhring) könne in den Mord an einem seiner Fahrer verwickelt sein, da liegt er selbst in seinem Blute. Auf diese Weise widerfährt ihm, was er seinem Angestellten angetan hat: Der Film beginnt mit der Rast zweier Lkw-Fahrer, vermummten Gestalten und einer blödsinnigen Heldentat; kurz drauf ist der eine „Trucker“ tot, der andere wurde niedergeschlagen. Später, als Lindner seinem Mitarbeiter längst im Jenseits Gesellschaft leistet, werden auf der Eisenstange seine Fingerabdrücke gefunden. Offenbar ging der Überfall, bei dem eine Fracht teurer Flachbildfernseher verschwinden ist, auf sein Konto: Der Betrieb ist völlig verschuldet, die Insolvenz droht. Hat ihn nun die Rache der Kumpane ereilt? Oder war’s womöglich sein bester Freund, bei dessen Frau er regelmäßig Rast machte? Dann wäre da noch der Schwager, der ihm viel Geld schuldet. Seltsam bloß, dass Lindners Gattin (Jeanette Hain), die vom Mörder die Kellertreppe runtergeschubst wurde, so scheinbar desinteressiert am Fortgang der Ermittlungen ist.

    Kennt man das Ende, offenbart sich im Rückblick, wie sehr dieser „Tatort“ die ganze Zeit Familiendrama war. Ohnehin spielt das stillschweigende Einvernehmen zwischen den verschiedenen weiblichen Figuren eine viel größere Rolle, als vordergründig zu vermuten wäre. Dabei deutet schon der erste Auftritt von Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) an, dass Regisseur Thomas Freundner (zuletzt „Bettis Bescherung“) bei seiner ersten Ludwigshafener Arbeit andere Akzente setzt: Die Kommissarin, erkennbar geschminkt, wirkt viel fraulicher als sonst. Trotzdem ist es Kumpel Kopper (Andreas Hope), der in einem hübschen Seitenstrang dem Kollegen Becker (Peter Espeloer) von der Kriminaltechnik bei seinen Beziehungsproblemen beisteht. Und so gibt es eine ganze Reihe beteiligter Personen, die auf die eine oder andere Weise von stiller Verzweiflung erfasst sind und stumm um Hilfe schreien. Ein dicht inszenierter „Tatort“, der mit wenig Aufwand eine intensive Wirkung entfaltet. tpg.
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