Tatort: Bermuda

  1. Ø 0
   2003
Tatort: Bermuda Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Tatort: Bermuda: Spannender Krimi, der sich in der Randzone zum Psychosozialdrama bewegt.

Die millionenschwere Chefin eines Autohauses wird erstochen am Rheinufer aufgefunden. Die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk ermitteln und stoßen gleich auf ein halbes Dutzend Verdächtige: Allen voran Werkstattleiter Wolf-Dieter Lachner, ein Bekannter von Schenk, der in krumme Geschäfte verwickelt ist. Gleichzeitig zieht sich die Schlinge immer enger um die Bermuda-WG, eine Einrichtung für verhaltensgestörte Jugendliche, in der die missratene Tochter der Toten, Winnie Sylvester, und der Azubi des Autohauses wohnen. Ein Motiv scheint fast jeder der in das Geschehen Involvierten zu haben, selbst der Erzieher Michael Kramer, der den inzwischen verstorbenen Vater von Winnie erpresst hat.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Regisseur Manfred Stelzer beweist mit dieser „Tatort“-Episode nicht nur, dass er das Krimi-Handwerk beherrscht, sondern auch seine Gabe zur präzisen Milieuschilderung. Protagonisten sind hier die Jugendlichen, die mit Verve gescheiterte Existenzen verkörpern und den Krimi an den Rand des Psychosozialdramas führen. Genauso düster wie die Charaktere ist dabei die Ausleuchtung der WG-Enklave. Daher tut es auch der Spannung keinen Abbruch, dass das Drehbuch in der Verfolgung der Vielzahl von Verdächtigen etwas sprunghaft erscheint und das Ende nicht völlig überraschend kommt. Das eingespielte Kölner Kommissar-Duo Ballauf/Schenk sorgt mit seinem rheinisch-trockenen Humor zudem für die bewährte „Tatort“-Note.

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