Offensichtlich haben die Kinogänger in den USA derzeit Lust auf Blut und Spannung, denn „Evil Dead“ hat einen Superstart hingelegt und für satte Einnahmen gesorgt.

Für Kinoromantiker sind Remakes ein Graus. Bei Filmstudios kommen sie allerdings gut an, da sie häufig gut funktionieren und für ordentliche Gewinne sorgen. Mit Evil Dead läuft gerade ein solch einträgliches Remake in den US-Kinos. Die Neufassung des Horrorklassikers Tanz der Teufel aus dem Jahr 1981 hat am Startwochenende in den Vereinigten Staaten 26 Millionen Dollar eingespielt und sich vor G.I. Joe: Die Verschwörung und Die Croods an die Spitze gesetzt.

Dieses Ergebnis ist durchaus überraschend, kommt „Evil Dead“ doch nicht nur mit einem relativ geringen Budget von 17 Millionen Dollar, sondern auch ohne Stars aus. Jane Levy (Suburgatory), Shiloh Fernandez (Red Riding Hood), Lou Taylor Pucci (Carriers), Jessica Lucas (Cloverfield) und Elizabeth Blackmore (Legend of the Seeker) stehen noch am Anfang ihrer Karriere. Selbiges gilt für Regisseur Fede Alvarez. „Evil Dead“ ist der erste Spielfilm des Uruguayers, der zuvor nur Kurzfilme gedreht hat.

Dass „Evil Dead“ solch einen guten Start hingelegt hat, sorgt sicher nicht nur beim Filmstudio Sony für positive Stimmung. Auch Sam Raimi und Bruce Campbell dürften erfreut sein. Der Regisseur und der Star der originalen „Tanz der Teufel“-Reihe fungierten bei „Evil Dead“ als Produzenten. Vor allem für Sam Raimi läuft es derzeit prächtig: Neben dem Horror-Remake ist auch der von ihm inszenierte Fantasy-Film Die fantastische Welt von Oz mit einem weltweiten Gewinn von aktuell 455 Millionen Dollar ein Box-Office-Erfolg.

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