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Talk to Me

   Kinostart: 07.02.2008
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Filmhandlung und Hintergrund

Biografie des schwarzen Radio-DJs Petey Greene, der in den Sixties mit Witz und Wahrheit zu einer amerikanischen Legende wurde.

Als Petey Greene (Don Cheadle) 1966 endlich aus dem Gefängnis entlassen wird, ist er wild entschlossen, seine Karriere als DJ des Gefängnisradios nun in Freiheit für einen Sender in Washington fortzusetzen. Dafür überredet er den smarten Dewey Hughes (Chiwetel Ejiofor), Programmdirektor für WOL-AM, ihm eine Chance zu geben. Peteys provokantes Mundwerk bringt Senderbesitzer Sonderling (Martin Sheen) und Kollege Nighthawk (Cedric the Entertainer) gegen ihn auf.

Der 1984 verstorbenen schwarzen Stimme von Washington D.C. hat Kasi Lemmons einen vergnüglichen biografischen Rückblick gewidmet, der nicht nur die 60ies-Ikone, Radio-DJ Petey Greene, sondern auch eine Zeit von Rassenunruhen und Bürgerrechtsbewegung beschreibt.

Als Petey Greene, DJ des Gefängnisradios, Mitte der Sixties aus der Haft entlassen wird, will er auch das freie Washington erobern. Dewey Hughes, Programmdirektor eines Senders, der unter weißer Führung schwarze Hörer unterhält, gibt dem Neuling eine Chance. Bald steigt der Individualist mit der großen Klappe, die keine Tabus scheut, zum Star des Senders auf. Greene genießt seine Position, doch Hughes träumt noch größer.

Als Petey Greene, DJ des Gefängnisradios, aus der Haft entlassen wird, will er auch das freie Washington erobern. Dewey Hughes, Programmdirektor eines Senders, der unter weißer Führung schwarze Hörer unterhält, gibt ihm eine Chance. Bald steigt Petey zum Star des Senders auf. Greene genießt seine Position, doch Hughes träumt noch größer. Als Martin Luther King stirbt und Washington brennt, reift er zur nationalen Legende, weil er das Feuer des möglichen Bürgerkriegs mit Worten der Vernunft erstickt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Talk to Me: Biografie des schwarzen Radio-DJs Petey Greene, der in den Sixties mit Witz und Wahrheit zu einer amerikanischen Legende wurde.

    Kasi Lemmons‘ vernüglicher biografischer Rückblick errichtet Radio-DJ Petey Greene, einer lokalen Ikone der Sixties, ein Denkmal.

    Konventionell lernt man die 1984 verstorbene Stimme Washingtons kennen. Doch die traditionelle Struktur mit Aufstieg, Erfolg, Ausstieg steht auch für ein Erzählen, das sich auf das Wesentliche, auf Menschen und ihre Gefühle konzentriert und kein künstlerisches, distanziert bleibendes Experimentierfeld wie etwa „I’m Not There“ sein will. Daneben ist „Talk To Me“ auch Zeitporträt, ein Rückblick auf die Ära der Bürgerrechtsbewegung, auf die Reibungen zwischen den Lagern der Konfrontation und der Versöhnung. Dieser Konflikt spiegelt sich auch in den Hauptfiguren: hier Petey Greene (Don Cheadle), die provokante Aggression, dort Dewey Hughes (Chiwetel Ejiofor), das vorsichtige Arrangement - ein Mann, der sich verhält wie ein Weißer, weil er nur so seine Ambitionen realisieren kann. Die Konsequenzen der unterschiedlichen Lebensmodelle zeigen sich bereits beim Erstkontakt. Denn während Hughes im Gefängnis nur seinen Bruder besucht, sitzt Greene dort seit Jahren ein. Aus einem flüchtigen Dialog und spontaner Abneigung entwickeln sich später ein Arbeitsverhältnis und schließlich Freundschaft. Dank eines cleveren Tricks früher aus der Haft entlassen, fällt Greene selbstbewusst in die Radiostation ein, in der Hughes als Programmdirektor für einen weißen Chef, aber vorwiegend schwarze Hörer arbeitet. Mit einer Mischung aus Penetranz und Personality erobert Greene, der sich hinter Gittern erstmals vor einem Mikrofon erprobte, den Job des Morningshow-Moderators. Dort wird er die unbestechliche Stimme der Wahrheit, die ausspricht, was andere, darunter auch Hughes, nicht wagen. Als Martin Luther King stirbt und Washington brennt, reift er von der lokalen Berühmtheit zur nationalen Legende, weil er das Feuer des möglichen Bürgerkriegs mit Worten der Vernunft rechtzeitig erstickt. Diese starke Sequenz, am Abend witzig eröffnet von Greenes Amok laufender eifersüchtiger Frau und am Morgen berührend beendet, wenn die Metropole aus ihrem Alptraum erwacht, ist der Höhepunkt eines Films, der in seinen dramatischen Momenten genauso funktioniert wie in seinen komischen. Cheadle ist magnetisch als Schandmaul mit Charisma, Ejifor gleichwertig als Freund, der seinen Traum Greene als den eigenen verkauft. In der Genre-Nische des Radio-DJ-Films, in der Gesellschaft von „Talk Radio“, „Hart auf Sendung“ oder „Good Morning Vietnam“, besetzt die dritte Regiearbeit von Schauspielerin Kasi Lemmons („Eve’s Bayou“) einen Spitzenplatz. Der Rahmen des Films ist konventionell, seine witzige und konsequent bleibende Hauptfigur aber sicher nicht. kob.

News und Stories

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    Kino.de Redaktion  

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