Taking Lives - Für Dein Leben würde er töten

  1. Ø 1.4
   2004
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Filmhandlung und Hintergrund

Taking Lives - Für Dein Leben würde er töten: Düsterer Thriller, in dem eine FBI-Agentin versucht einen Serienkiller zu finden, der die Identität seiner Opfer annimmt.

FBI-Agentin Grace Vanderholt (Angelina Jolie) wird von der kanadischen Polizei bei einem kniffligen Fall um Hilfe gebeten. Ein Serienkiller, zu dessen Spezialität es gehört, versteckt unter den Identitäten jeweils seiner letzten Opfer den Mordzug fortzusetzen, macht die Gegend unsicher. Als der Verdacht auf den Freund eines Freundes von Vanderholt fällt, ist sich die Bundespolizistin bald überhaupt nicht mehr sicher, wer nun in ihrer eigenen Umgebung Freund und Feind ist.

Die Serienkiller-Thriller der 90er lassen stilistisch und inhaltlich schön grüßen, wenn Hollywoods Kampfamazone vom Dienst den Schwarzgurt gegen den Fingerabdruckpinsel tauscht.

FBI-Agentin Grace Vanderholt ist auf der Jagd nach einem Serienkiller. Der nimmt das Leben und die Identität der Menschen, die er tötet, an. Hilfe findet Grace unter anderem bei dem Museums-Angestellten John Costa. Costa ist mit einem Kunstprofessor befreundet, der unter Verdacht gerät. Oder weiß Costa selbst mehr, als er zugibt?

Seit zwei Jahrzehnten sorgt ein Serienkiller in Montreal für Aufsehen, doch die örtliche Polizei kommt dem Täter nicht auf die Spur. Endlich ruft man die Top-FBI-Profilerin Illeana Scott zu Hilfe. Obwohl die Polizei-Chauvis der schönen Ermittlerin nicht viel zutrauen, verschafft sich die Expertin dank ihrer überlegten, wenn auch unkonventionellen Methoden schnell Respekt. Ihr Fazit: Der Täter ermordet Menschen, um sich deren Identität zuzulegen. Immer näher kommt Illeana dem Mörder – bis ihr neuer Liebhaber zum Gejagten wird.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem AFM-Hit „Saw“ beweist nun auch D.J. Caruso („Salton Sea“) mit seinem konsequent umgesetzten, ernsten Thriller nach einem Roman von Michael Pye über einen Serienkiller, der in die Identität seiner Opfer schlüpft, dass nach längerer Durststrecke wieder mit dem Subgenre über soziopathische Mörder mit einem Hang zu grotesken Tötungsgewohnheiten zu rechnen ist. Wie bereits in „Der Knochenjäger“ darf sich Angelina Jolie als einzige Frau in einer feindseligen Männerdomäne mit der Aufklärung der merkwürdig miteinander verbundenen Verbrechen befassen.

    Diesmal ist sie jedoch keine Polizeiarbeit-Novizin, sondern eine erfahrene Profilerin, deren Fähigkeit, sich in den Kopf der zu jagenden Killer zu versetzen, sie als weibliche Ausgabe des Will Graham aus „Roter Drache“ ausweist. Weil die Polizei in Montreal bei ihren Ermittlungen in einer Mordreihe, die zwei Jahrzehnte zurückreicht, auf Granit beißt, wird die Spezialagentin Illeana Scott nach Kanada beordert, was bei den chauvinistischen Beamten Olivier Martinez und Jean-Hugues Anglade nur bedingt auf Begeisterung stößt. Schnell verschafft sich die kühle und unnahbare Schöne mit ihren unkonventionellen Methoden Respekt. Als der Mörder bei einer erneuten Attacke von dem sensiblen Maler James Costa unterbrochen wird, können die Beamten schon bald eine brauchbare Phantomzeichnung des vermeintlichen Täters vorweisen. Als sich auch noch eine ältere Dame (Gena Rowlands in einem Cameo) meldet, die berichtet, sie habe ihren eigentlich vor 19 Jahren verstorbenen Sohn Martin gesehen und müsse vor ihm warnen, weil er gefährlich und unberechenbar sei, kommt Illeana dem Modus operandi des Killers auf die Spur: Von Minderwertigkeitskomplexen geplagt, hat er die eigene Identität hinter sich gelassen und übernimmt mit jedem neuen Mord die komplette Existenz des Opfers. Schnell wird klar, dass James, in den sich Illeana mittlerweile verliebt hat, das nächste Opfer sein könnte. Eine große Überraschung lenkt den Film zu Beginn des dritten Akts noch einmal in eine völlig neue Richtung.

    Zurückhaltung und Ökonomie zeichnen diesen trockenen Thriller aus, der sich überflüssige Handlungsvignetten ebenso verkneift wie übertriebene Gewaltszenen. Letztlich sind manche Wendungen willkürlich, was aber die Gesamtwirkung dieses angenehm unaufgeregten Epigonen von „Sieben“ und „Das Schweigen der Lämmer“ nicht mindert. Angelina Jolie und Ethan Hawke als James liefern in diesem Szenario kühle Performances, in denen kleine Gesten oftmals viel aussagen. Ein Pluspunkt des von Amir Mokri professionell an schönen Locations in Montreal (speziell der Altstadt) gedrehten Films, der sich glücklicherweise nicht ernster nimmt, als nötig ist, seine Geschichte aber dennoch mit dem gebührenden Ernst erzählt, ist der raffinierte Score von Philip Glass, der das nötige Maß an Geheimnis und Bedrohung transportiert, aber auch die Eleganz des gesamten Unterfangens unterstreicht. ara.

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