Swingers

  1. Ø 0
   1996
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Filmhandlung und Hintergrund

Swingers: Beschwingte Komödie um die Post-Generation-X und ihren sympathischen Slackers auf Streifzug durch Szenekneipen.

Pech in der Arbeit, Glück in der Liebe? Das kann man über Jungschauspieler Mike nicht gerade sagen: In L.A. hängt er seiner Verflossenen nach und wartet auf Engagements, die nicht kommen wollen. Um sich von all der Tristesse abzulenken, geht er mit Kumpel Trent, der immer ein passendes, cooles Wörtchen auf den Lippen hat, auf Streifzug durch die Szenekneipen.

Jungschauspieler Mike kehrt New York und seiner Freundin den Rücken, um sein Glück als Stand-up-Komödiant in Los Angeles zu versuchen. Ein halbes Jahr später wartet er immer noch auf Engagements und auch in Sachen Liebe hat sich nichts Neues getan. Um sich von seinem tristen Dasein abzulenken, läßt er sich von seinem Kumpel Trent, der für jedes Problem immer eine Lösung parat hat, zu einem Trip nach Las Vegas überreden. Dort versuchen sie bei einem Streifzug durch die Szenekneipen Kontakte zum anderen Geschlecht zu knüpfen.

Beschwingte Komödie um die Post-Generation-X und ihren sympathischen Slackers auf Streifzug durch Szenekneipen.

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Kritikerrezensionen

  • Eine beschwingte Mixtur haben sich Regisseur Doug Liman und sein Autor und Hauptdarsteller Jon Favreau einfallen lassen, um das Denken und Treiben der Cocktail Nation standesgemäß auf Zelluloid zu verewigen: In ihrer Geschichte eines jungen Schauspielers, der über die Trennung von seiner Freundin hinwegzukommen versucht, bringen die beiden so viele großmäulige Mini-Macho-Dialoge, deutliche Verbeugungen vor den Vorbildern (Tarantino, Scorsese) und Lektionen in „Swingers“-Etikette unter, daß man sich unweigerlich auf die Seite des anachronistischen Zeitgeist-Spaßes schlagen muß.

    Gelangweilt von der ewigen Gleichförmigkeit der Heerscharen von Alternativrockbands, ist die Generation X auf der Suche nach einem neuen Teen Spirit in der Vergangenheit fündig geworden: Gewandet in schmucke Fünfziger-Jahre-Anzüge feiern die Möchtegern-„Good Fellas“ nicht mehr Kurt Cobain, sondern Dean Martin als Idol, tanzen zu Bigband-Musik oder altem Rockabilly und üben sich in coolen Posen und Sprüchen, wenn sie sich nicht gerade ganze Passagen ihrer Lieblingsfilme nacherzählen. Limans Streifzug durch die Szenebars von Los Angeles trifft den Nerv dieser sympathischen Hedonisten-Szene: Stil ist alles, über Substanz kann man später reden.

    Das trifft nicht nur auf das Leben seiner Figuren zu, auch das Werk des Filmemachers ist beseelt von dieser Attitüde. Sein Budget von 250.000 Dollar trägt er wie eine Auszeichnung: In körnigen Bildern fängt Liman seine Helden, „Kleine Haie“ mit Frank-Sinatra-Fixierung, ein und verleiht seinem Film damit ein Höchstmaß an Authentizität. Und so ganz wichtig sind die Bilder eigentlich auch nicht, denn es sind die nicht enden wollenden Ströme von originellen Dialogen, im Original eine Mischung aus veraltetem Rat-Pack-Jargon und brandaktuellem Rap-Lingo, die „Swingers“ seinen beschwingten Rhythmus geben. Da fällt es kaum auf, daß diese Aneinanderreihung von

    Szenen doch eher eine Anekdotensammlung ist als eine komplette Geschichte. Von New York nach Los Angeles umgezogen, wartet der glücklose Schauspieler Mike auf Angebote und versucht, mit der Trennung von seiner langjährigen Freundin fertig zu werden. Bei seiner Odyssee durch die Diners, Bars und Clubs von L.A. hin zu einer neuen vielversprechenden Bekanntschaft wird Mike von seinem Kumpel Trent unterstützt, der für jede Lebenslage die scheinbar richtigen Tips zur Verfügung hält. Ein gemeinsamer Trip nach Las Vegas (inklusive hinreißender Hommage an den Komödienklassiker „Ein seltsames Paar“) zählt neben einer witzigen Episode, in der Mike einem Mädchen eine unablässige Flut von Nachrichten auf den Anrufbeantworter spricht, zu den Höhepunkten dieses eigenwilligen Spaßes, der nur in der Mitte einen Durchhänger hat, weil die Hauptfigur etwas zu lange passiv bleibt.

    Ansonsten steht einem kleinen Überraschungserfolg des Films, der sich im selben, nach Deutschland noch nicht verkauften Miramax-Paket befindet wie „Copland“, nichts im Wege. ts.

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