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“Suicide Squad”: Warner lässt offenbar nachdrehen

“Suicide Squad”: Warner lässt offenbar nachdrehen

Mag “Batman v Superman: Dawn of Justice“ sich auch als finanzieller Erfolg herausstellen, die Kritiker konnte der Film nicht überzeugen. Warner scheint ihnen nun Gehör zu schenken und lässt für viel Geld nachdrehen - wohl auch, um einer erneuten Kontroverse zu entgehen.

Kaum ein Film der letzten Jahre hat Filmfans aller Welt so sehr gespalten wie Zack Snyders jüngst erschienener “Batman v Superman: Dawn of Justice“. Während der Film laut Box Office Mojo innerhalb weniger als einer Woche bereits über 530 Mio. US-Dollar an den Kinokassen umsetzen konnte, zeigte sich die Kritikerzunft weit weniger überzeugt vom Aufeinandertreffen zwischen dem Dunklen Ritter und dem Sohn Kryptons.

Der düstere Grundton war vielerorts als eines der Hauptargumente gegen den Film genannt worden - in diesen Zusammenhang spielte dann auch noch Batmans rücksichtslose Kampfführung hinein. Die Kontroverse artete innerhalb der letzten Tage derart aus, dass sich Internetkommentatoren nun darüber streiten, ob Marvel oder DC die besseren Superhelden-Filme macht. Wenn auch der aggressive Grundton vieler dieser Debatten zu hinterfragen ist, offenbart die Inbrunst der Fans zumindest das, was viele schon abgeschrieben hatten: DC als ernstzunehmender Rivale Marvels.

Wie Indiewire nun berichtet, will Warner Bros. allerdings seine Lehren aus “Batman v Superman“ ziehen. Dem Magazin zufolge lässt das Studio nun für den im August anlaufenden Blockbuster “Suicide Squad“ von David Ayer (“End of Watch“) nachdrehen. Einer Quelle zufolge sollen nämlich alle witzigen Momente schon im Trailer vorkommen. Das macht den Trailer natürlich nicht weniger gut, für einen Film jenseits der 90-Minuten-Marke dürfte das allerdings problematischer sein.

Das Bemühen ist da

Während Nachdrehs für einen Blockbuster keine Seltenheit sind, ist die finanzielle Intensität, mit der Warner die Sache angeht, doch bemerkenswert. Dem Vernehmen nach soll das Studio mehrere zehn Millionen US-Dollar in den Versuch investieren, den Film noch unterhaltsamer zu gestalten.

Wie die Bemühungen Warners letztlich ausgehen werden, wird sich ab dem 18.08.2016 in den deutschen Kinos zeigen. Es darf allerdings als Risiko bezeichnet werden, wenige Monate vor offiziellem Kinostart neue Szenen zu drehen und diese in einer organischen Weise in den Film einzubauen. All jene, die den düsteren Ton des neuen Zack Snyder-Film kritisieren, können dem Studio zumindest eines nicht vorwerfen: Dass sie es nicht versuchen.

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