Suicide Squad Poster

„Suicide Squad“: Neuer Regisseur scheint gefunden!

Andreas Engelhardt |

Auch wenn „Suicide Squad“ im vergangen Jahr von gemischten Reaktionen begleitet wurde und die finanziellen Erwartungen von Warner Bros. nicht ganz erfüllte, war der Superhelden-Film dennoch erfolgreich genug, um eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Da Regisseur David Ayer dafür nicht zur Verfügung steht, will man den zweiten Auftritt des Himmelfahrtkommandos in neue Hände geben. Anfang des Jahres galt noch Mel Gibson als der heißeste Kandidat für diese Aufgabe, mittlerweile wurde aber laut zahlreichen Medienberichten ein anderer Filmemacher verpflichtet. 

UPDATE

Anfang des Jahres kochte die Gerüchteküche um die Besetzung des Regiestuhls von „Suicide Squad 2“ bereits kräftig über (siehe News unten). Damals hieß es noch, dass kein Geringerer als Mel Gibson diese Aufgabe übernehmen soll. So wie es nun aussieht, haben sich die Produzenten aber nochmal umgeschaut und einen anderen Filmemacher verpflichtet, wie neben Variety auch die Kollegen von Deadline berichten. So soll Gavin O'Connor („The Accountant“) das Drehbuch zur Fortsetzung nochmals überarbeiten und den Film dann schließlich inszenieren.

Dieser Star wird auch nicht bei der Fortsetzung von „Suicide Squad“ dabei sein!

 

Die kommenden Superhelden-Filme 2017-2020

Bisher gibt es noch keine Berichte darüber, ob sich dadurch der Dreh und damit der Kinostart noch weiter verzögern wird. Zuletzt hatte The Hollywood Reporter berichtet, dass Warner Bros. damit rechnet, im Sommer 2018 mit den Dreharbeiten zu beginnen. Damit können Fans des ersten Films erst 2019 beziehungsweise Anfang 2020 mit der Fortsetzung rechnen.


News vom 16. Februar 2017

David Ayer bleibt nach „Suicide Squad“ dem DC-Universum erhalten und wird mit „Gotham City Sirens“ ein weibliches Team um Harley Quinn (Margot Robbie) übernehmen. Der Regieposten für „Suicide Squad“ ist folglich vakant und Warner Bros. nimmt die Suche nach einem Nachfolger für David Ayer in Angriff.

„Suicide Squad“-Regisseur gibt großen Fehler zu

Wie The Hollywood Reporter berichtet, sollen die Verantwortlichen Mel Gibson als ihren Favoriten auserkoren haben. Die Gespräche befinden sich derzeit aber wohl in einem frühen Stadium und Quellen sagen, dass der zweifache Oscar-Gewinner (Bester Film und Beste Regie für „Braveheart“) sich derzeit mit dem Material vertraut mache. Es besteht also durchaus die Chance, dass Mel Gibson kein Interesse an „Suicide Squad 2“ hat; laut Variety hat man aber ohnehin auch die Fühler nach Ruben Fleischer („Zombieland“), Daniel Espinosa („Safe House“) und Jonathan Levine („Warm Bodies“) ausgestreckt.

Rehabilitiert sich Mel Gibson mit „Suicide Squad 2“ endgültig in Hollywood?

Mel Gibson brachte sich erst kürzlich mit dem Kriegsfilm „Hacksaw Ridge“ zurück auf die Bühne Hollywoods, nachdem er sich vor einigen Jahren mit anti-semitischen Äußerungen ins Abseits geschossen hatte. Nachdem sein jüngstes Werk für sechs Oscars nominiert wurde, darunter auch er selbst für die Beste Regie, wäre ein prestigeträchtiger Blockbuster wie „Suicide Squad 2“ vielleicht die Gelegenheit für Mel Gibson, sich endgültig wieder zurück ins Rampenlicht zu arbeiten.

Neben „Suicide Squad 2“ wird Mel Gibson derzeit mit einer weiteren Fortsetzung in Verbindung gebracht. So soll er bei dem Comedy-Sequel zu „Daddy's HomeMark Wahlberg und Will Ferrell Gesellschaft leisten und zusammen mit John Lithgow („The Crown“) den Nachfolger aufwerten.

Darum durfte Shia LaBeouf nicht bei „Suicide Squad“ mitspielen

Für „Daddy's Home 2“ ist in den USA der 10. November 2017 als Kinostart angegeben, „Suicide Squad 2“ muss derzeit noch ohne Starttermin auskommen. Mit „Gotham City Sirens“, „The Batman“ und eben der Fortsetzung zu „Suicide Squad“ hat Warner Bros. derzeit gleich drei Filme, die sie in den kommenden Jahren in dem ohnehin schon vollen Superhelden-Terminkalender unterbringen müssen.