Stubbe - Von Fall zu Fall: Harte Kerle

Filmhandlung und Hintergrund

Während einer Wrestlingveranstaltung wird einer der Kämpfer in seiner Kabine erschossen...

Wrestler Zorro ist ermordet worden. Der Tathergang lässt auf eine Hinrichtung schließen. Doch der gutmütige Catcher hatte keinerlei Feinde. Ein Mord ohne Motiv also, zudem ohne jedes Indiz: Stubbe steht vor einem Rätsel. Seine Laune bessert sich nicht gerade, als er hört, dass Tochter Christiane umgezogen ist, ohne ihn zu informieren. Trotzdem ist er etwas irritiert, als Zorros trauriger Lebensgefährte, ein Berg von Mann mit dem Gemüt eines Kindes, Familienanschluss sucht.

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Kritikerrezensionen

  • Stubbe - Von Fall zu Fall: Harte Kerle: Während einer Wrestlingveranstaltung wird einer der Kämpfer in seiner Kabine erschossen...

    Der Titel ist pure Ironie: Nach außen mögen die Wrestler ja in der Tat harte Kerle sein, doch gerade „Horst der Rächer“ entpuppt sich als Seele von Mensch. Mitunter hat man den Eindruck, Autor Markus Stromiedel habe in erster Linie das Gewerbe entlarven wollen; schließlich gibt es immer noch schlichte Gemüter, die die Darbietungen für echt halten. Horst (Oliver Stern) ist allerdings ein besonderer Fall. Selbst angesichts der Leiche seines Freundes, dessen Stirn ein hässliches Loch ziert, glaubt er fest: „Ist nur gespielt, der steht gleich wieder auf“.

    Aber die Krimis mit Wilfried Stubbe (Wolfgang Stumph) fallen ja ohnehin aus dem Genre. Die Ereignisse in seinem Haus am Deich sind in der Regel nicht weniger wichtig als der eigentliche Fall; miteinander zu tun haben die beiden Ebenen selten. Ähnlich neben der Handlung bewegt sich regelmäßig auch Stubbes begriffsstutziger Kollege Zimmermann (Lutz Mackensy), dessen Vorurteile stets verhindern, dass er seine Fälle unbefangen bearbeitet. Auch diesmal steht der Schuldige für Zimmermann fest, als er entdeckt, dass ein Kollege (Jochen Nickel) des Toten wegen Körperverletzung vorbestraft ist. Beide haben für eine Sicherheitsfirma gearbeitet, deren Angestellte offenbar in Zigarettenschmuggel in großem Stil verwickelt sind, was die selbstbewusste Chefin (Astrid M. Fünderich) verständlicherweise ziemlich erzürnt.

    Während die Krimi-Ebene vor allem vom reizvollen Gegensatz zwischen rauer Schale und weichem Keks lebt, funktioniert die familiäre Ebene nur dann, wenn man bereit ist, Stubbes väterliche Verzweiflung nachzuvollziehen: Nach dem Tod seiner Frau hängt er an seiner Tochter (Stumphs tatsächliche Tochter Stephanie) um so mehr. Christiane besteht zwar ihre schwierige Aufnahmeprüfung an der Journalistikschule, hat aber keine Lust, beim erstbesten Problem gleich um Papis Hilfe zu bitten.

    Bernhard Stephan inszeniert die Geschichte in derart angemessen bedächtigem Tempo, dass diese „Stubbe“-Episode fast zum Familienkrimi wird. Doch die Masche kommt an: Die Folge „Nina“ hatte im Januar fast 8,8 Millionen Zuschauer. tpg.

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