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Neben privaten Herausforderungen hat Stubbe es auch mit einer ermordeten Transportunternehmerin zu tun...

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Kritikerrezensionen

  • Stubbe - Von Fall zu Fall: Dritte Liebe: Neben privaten Herausforderungen hat Stubbe es auch mit einer ermordeten Transportunternehmerin zu tun...

    Es ist anzunehmen, dass das Leben im Hause Stumph etwas anders aussieht als im Hause Stubbe. Immerhin, der eine ist Schauspieler, der andere Hauptkommissar: Da ist man öfter weg, als der Familie lieb ist. Zwei mal im Jahr aber durfte Wolfgang Stumphs Tochter Stephanie mit: weil die mittlerweile 23-Jährige in den „Stubbe“-Krimis von Anfang an (seit 1995) auch die Tochter des Titelhelden spielte.

    Selbst wenn die Geschichten nur bedingt als Spiegelbild der Beziehung zwischen Vater und Tochter taugen: Der liebevolle Umgang miteinander wird wohl authentisch sein. Meist diente „Chrissie“ jedoch nur dazu, die beruflichen Probleme des Herrn Papa durch familiäre Konflikte auf die Spitze zu treiben. Im jüngsten Fall, dem 33., aber steht sie im Mittelpunkt; wie schon vor vier Jahren, in „Tod eines Models“. Diesmal kommt sie ihrem Vater in die Quere, weil ihr eigener Beruf sie auf die gleiche Spur führt: Die Besitzerin einer Speditionsfirma ist vom Balkon gestoßen worden. Während Stubbe neben den beiden Ex-Gatten der Toten auch den Geschäftsführer ins Visier nimmt, weil der die Firma nun im Handstreich übernehmen kann, recherchiert Christiane als Praktikantin eines Radiosenders im Trucker-Milieu. Dadurch wird sie stärker in den Fall verstrickt, als allen Beteiligten lieb ist: Die titelgebende „Dritte Liebe“ ist die junge Lkw-Fahrerin Jimmy, die den Tod ihrer Freundin rächen will. Machtlose Beifahrerin ist Christiane, die hilflos mit ansehen muss, wie Jimmy den Wagen des Mörders mit Hilfe von Trucker-Kollegen in die Enge treibt, um ihn schließlich platt zu fahren.

    Während sich Stephanie Stumph ihrer Aufgabe routiniert und ohne sichtbare Anstrengung entledigt, hält der von „Stubbe“-Erfinder Peter Kahane geschriebenen und packend inszenierte Familienkrimi eine echte Entdeckung bereit: Jana Schulze, feste Größe am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, spielt die kratzbürstige Jimmy, deren Name ein regenbogenfarbenes Schild ziert, mit einer berückenden Mischung aus rauer Schale und offensichtlicher Verletztheit.

    Auch wenn sich Privat- und Berufsleben diesmal stark vermischen, so bleibt immer noch Raum für einen Seitenstrang: Stubbe und Freundin Claudia (Joana Schümer) proben das Zusammenleben: ein Flop auf der ganzen Linie, weil Claudia wegen der Präsenz ihrer verstorbenen Vorgängerin in alle möglichen Fettnäpfchen tritt. tpg.

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