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Stubbe: Tödliche Hilfe

  

Filmhandlung und Hintergrund

Zweites Special der quotenstarken Krimireihe mit Wolfgang Stumph, die offiziell 2014 beendet wurde.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Stubbe: Tödliche Hilfe: Zweites Special der quotenstarken Krimireihe mit Wolfgang Stumph, die offiziell 2014 beendet wurde.

    Am 31. Januar wird Wolfgang Stumph 75 Jahre alt, und deshalb beehrt ihn das ZDF gut zwei Jahre nach dem Stubbe-Comeback („Tod auf der Insel„, Dezember 2018) mit einem weiteren „Special“. Hauptfigur der Krimiebene ist allerdings nicht der nach seiner Pensionierung in die alte Dresdener Heimat zurückgekehrte Polizist, sondern seine Tochter (Stephanie Stumph), für die sich „Stubbe“-Schöpfer Peter Kahane eine besondere Geschichte ausgedacht hat. Sie beginnt mit dem Auftritt eines früheren Schulfreunds von Christiane, der einem Dresdener Pflegedienst vorwirft, Schuld am Tod seiner Mutter zu sein. Die Journalistin wittert eine Story, deponiert Töchterchen Caroline bei deren Großvater, heuert als Praktikantin bei dem Unternehmen an und findet Hinweise auf einen umfangreichen Betrug. Als ihr Informant stirbt, spricht alles für einen Suizid, doch Stubbes Lebensgefährtin, Kriminaltechnikerin Marlene Berger (Heike Trinker), ist skeptisch, und natürlich ist es der alte Hase, der schließlich maßgeblich zur Klärung des Falls beiträgt.

    Das Sujet der Krimiebene mag nicht spektakulär sein, ist aber gut erzählt, zumal Kahane die vielen notwendigen Informationen flüssig integriert hat. Außerdem ist die Besetzung geschickt gewählt: Der von Oliver Mommsen verkörperte Geschäftsführer des Unternehmens ist ziemlich sympathisch und wirkt keineswegs wie ein Betrüger, ganz im Gegensatz zu seiner Sekretärin (Tessa Mittelstaedt). Um an Hintergrundinformationen zu kommen, sucht Christiane den Kontakt zu Alex (Sebastian Urzendowsky), der für die Einteilung der Pflegekräfte zuständig ist und sich prompt in die neue Kollegin verliebt. Als deren Schwindel auffliegt, gerät sie selbst in Gefahr.

    Während die überschaubare Spannung der Krimiebene vor allem aus der Frage resultiert, wer von den vermeintlich Bösen doch zu den Guten gehört, bildet die familiäre Ebene den perfekten Entspannungskontrast, zumal die Rollen nun vertauscht sind: Die Tochter ermittelt, Stubbe kümmert sich ums Kind. Die Szenen mit der Enkelin, die überhaupt keine Lust auf den „Semper-Opa“ hat, wirken verblüffend „echt“, zumal Greta Kasalo offenkundig ein Naturtalent ist; wenn sie so weitermacht, wird sie nicht lange „die kleine Schwester“ von Mia Kasalo (Hauptdarstellerin der ZDF-Serie „Das Pubertier“) bleiben. Als Stubbe einsieht, dass er das Kind mit seinen Geschichten über die Oper langweilt, kommt endlich Bewegung in die Beziehung, und das buchstäblich: Er holt seine alte Schwalbe aus der Garage und knattert mit Caro durch Dresden; Regisseur Andreas Herzog nutzt die Gelegenheit, um zu den Klängen eines ostdeutschen Klassikers von Manfred Krug („Wenn’s draußen grün wird“) die eine oder andere Sehenswürdigkeit ins Bild zu bringen.

    Da Christiane ihren Vater nicht eingeweiht hat, um sich ungebetene Ratschläge zu ersparen, fragt sich Stubbe die ganze Zeit, was seine ständig abwesende Tochter wohl treibt. Als er sie gemeinsam mit Alex in einer Kletterhalle sieht, ist er zunächst beruhigt; später wird das gemeinsame Hobby zu einem auch optisch reizvollen Finale führen, als die beiden zum Klettern in die Sächsische Schweiz fahren. Wolfgang Stumph fungiert hier wie schon beim letzten „Stubbe-Special“ erneut als Koproduzent fungiert und hat die Titelfigur zudem weiterentwickelt. In der witzigsten Szene des Films beweist er seine ganze Größe: Stubbe hat Marlenes Chef Zabel (Stephan Grossmann) auf die entscheidende Spur gebracht, kommt aber nicht dazu, seinen Triumph auszukosten, weil Caro in Zabels Dienstwagen allerlei Unfug treibt. Falls es noch einer Erklärung bedarf, warum Wolfgang Stumph so beliebt ist, dann liefert sie dieser Moment: Große Schauspieler stellen sich in den Dienst der Sache und treten ohne Murren in den Hintergrund, wenn eine Szene dadurch noch größere Wirkung entfaltet. tpg .
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