Filmhandlung und Hintergrund

Volker Schlöndorffs Porträt einer Frau, deren Emanzipationsbestrebungen scheitern.

Die verheiratete Elisabeth beschließt, ihr Leben zu ändern. Sie verlässt ihren Mann und will als allein erziehende Mutter ihr Dasein selbst gestalten. Doch ziemlich schnell stellt sich heraus, dass die angestrebte Freiheit kaum zu erreichen ist: nach Jobs als Messehostess und Verkäuferin wird sie Assistentin eines Kunsthistorikers, der in erster Linie Sex mit ihr im Sinn hat. Als ihr Mann ihr das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn streitig macht, wird Elisabeth ihr Lebenswandel vorgeworfen. Schließlich flüchtet sie sich in eine neue Ehe.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Strohfeuer: Volker Schlöndorffs Porträt einer Frau, deren Emanzipationsbestrebungen scheitern.

    Frauenporträt, das zu der Reihe von Filmen zählt, in denen Volker Schlöndorff („Die Blechtrommel“) Frauengestalten mit Emanzipationsbestrebungen präsentiert. Das Drehbuch schrieb Schlöndorff gemeinsam mit seiner damaligen Frau Margarete von Trotta, die auch die Hauptrolle der Elisabeth übernahm. Deren letztendliches Scheitern wird nicht nur auf Druck von Außen zurückgeführt, sondern auch auf ihre eigene Akzeptanz gesellschaftlicher Rollenverteilungen. Zwei Jahre später drehten Schlöndorff und von Trotta in Co-Regie die Heinrich-Böll-Verfilmung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“.

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