StreetDance 3D

  1. Ø 5
   2010
Trailer abspielen
StreetDance 3D Poster
Trailer abspielen
Alle Bilder und Videos zu StreetDance 3D

Filmhandlung und Hintergrund

StreetDance 3D: Romantischer Tanzfilm, der erste dreidimensionale überhaupt, über die anfangs problematische, letztlich aber fruchtbare Begegnung von Ballettschülern und Streetdancern.

Als Carly von Freund Jay verlassen wird, steht damit auch ihre Streetdance-Crew Wochen vor den britischen Meisterschaften vor der Auflösung. Bis Carly Jays Führungsrolle übernimmt und Räumlichkeiten besorgt, in denen die Streetdancer trainieren können. Diese aber befinden sich in einer Ballettschule und dürfen laut Anweisung von Lehrerin Helena nur genutzt werden, wenn die Streetdancer den Ballettschülern etwas Unterricht in Vitalität geben. Aus der Kollision zweier Welten entwickelt sich Annäherung – auch bei Carly und Ballettstar Tomas.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(1)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (2 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Der britische „StreetDance 3D“ ist der erste in 3D gedrehte Tanzfilm. Außer Charlotte Rampling in der Rolle der Ballettlehrerin Helena sind die meisten Darsteller noch ziemlich unbekannt. Manche der Tänzer wie Richard Winsor als Tomas oder der „Britain’s Got Talent“-Gewinner George Sampson als Eddie spielen zum ersten Mal in einem Kinofilm. Das Regieduo Max Giwa und Dania Pasquini gibt nach zahlreichen Musikvideos ebenfalls sein Kinodebüt. Die experimentelle und kreative Arbeit mit dem neuen Format, das Zusammenspiel von Kamera, Choreografie und Montage auf der Suche nach der besten Optik gelingt auf beeindruckende Weise. „StreetDance 3D“ ist ein wirklich innovatives Filmerlebnis.

    Die gediegene Welt des klassischen Balletts mit seinen Eliteschülern trifft auf begeisterte Hobbytänzer, die sich ihre vom Lebensgefühl in der Stadt inspirierte Choreografie selbst erschaffen. An sich ist der Zusammenprall gegensätzlicher sozialer und künstlerischer Milieus als Thema für einen Tanzfilm nicht neu. Hier jedoch spielt die Handlung, die man bei Streetdance zuerst mit Amerika verbinden würde, in London. Die Montage greift die Inspiration, die das aufregende Nebeneinander von alter und neuer Architektur in der City für die jungen Kreativen bereithält, sehr geschickt auf. Wiederholt wechseln sich Bilder dieser imposanten, sich stets weiter verändernden Skyline, die von einem pulsierenden Stadtleben zeugt, mit Szenen aus dem Tanztraining, das Carly leitet. Die blonde Frau, die ihr Geld in einem Imbisslokal verdient, wohnt in einem Apartment mit unverputzten Mauern, das dadurch wie eine Werkstatt aussieht. Für die Moves und Formationen, die sie sich für ihre Gruppe ausdenkt, sucht sie draußen Anregungen und beim Üben im Freien spürt sie gerne die Atmosphäre der Stadt.

    Die britische Schauspielerin Nichola Burley stellt die vom Tanzen beseelte, als Trainerin und Organisatorin noch unerfahrene Carly dar. Während sie ihr buntes Streetdancer-Team und die arroganten Ballettschüler zusammenzubringen versucht, wächst ihr Selbstvertrauen. Charlotte Rampling erscheint als ideale Besetzung für die charismatische Ballettlehrerin Helena, drahtig, voller Autorität und mit einem feinen Gespür für Talent. Carlys anfänglicher Gegenspieler aus dem Ballettlager und späterer Freund Tomas erweckt schon deshalb das Interesse, weil er weder betont cool, noch sonst wie der typische Herzensbrecher aussieht – schließlich kam er als Tänzer, nicht als Schauspieler zu dieser Hauptrolle.

    Aus der Riege der Tänzer, die über die Castingshow „Britain’s Got Talent“ bekannt wurden, empfiehlt sich besonders der Hip-Hop-Artist George Sampson für weitere Filmrollen. Die Streetdance-Gruppe Flawless tanzt im Film unter dem Namen „The Surge“ als Favorit im Finale eine sehr mitreißende Nummer. Die 3D-Effekte in den Tanzszenen sind vielfältig, von Sprüngen in Richtung der über den Köpfen angebrachten Kamera bis zu schönen Überblendungen und Bildmontagen, in denen zum Beispiel Carlys Gesicht, als sie einer Ballettaufführung zusieht, den Hintergrund bildet für das Tänzerpaar auf der Bühne. Manchmal lässt sich erkennen, wie vielfältig die Abstimmung auf das neue Format ist, dass sie sogar die Tanzchoreografie einbezieht.

    Wenn es sich um ganz normale Aufnahmen handelt wie vom Straßenverkehr oder von Menschen in einem Zimmer, zeigt die 3D-Technik allerdings ihre Grenzen. Die Bildtiefe mit ihren unterschiedlichen Ebenen trennt die Personen und Gegenstände viel stärker voneinander, betont Entfernungen durch verschiedene Schärfen mehr, als es das Auge normalerweise tut. 3D bekommt in solchen Szenen etwas unvorteilhaft Künstliches, was bei diesem Jugend-Tanzfilm jedoch auch als stylish empfunden werden kann.

    Fazit: Der britische Tanzfilm ist der erste seines Genres, der die 3D-Technik ausprobiert und er tut das auf kreative, aufregende Weise.
  • Der erste moderne europäische Live-Action-Film in 3D führt Ballett mit Streetdance zusammen und ist eine vitale Werbung für kreatives und akrobatisches Tanzen.

    Während Hollywoods „Step-Up“-Franchise demnächst ebenfalls dreidimensional in die dritte Runde geht, legt diese britische Produktion, das Spielfilmdebüt der Clipregisseure Max Giwa und Dania Pasquini, mit einer Kombination aus Lovestory, Gute-Laune- und Tanzfilm schon einmal unterhaltsam vor. Im Mittelpunkt stehen Waving, Locking, Breaking und andere Stilformen, die das immer populärer und dabei akrobatischer werdende Streetdance-Phänomen definieren.

    Der Plot erzählt unaufdringlich von der Kollision zweier Welten und einer daraus entstehenden Romanze, lässt genügend Freiraum für viele Tanzszenen, die man vorrangig auch hier erwartet. Nachdem Carly von ihrem Freund Jay verlassen wurde, steht auch ihre Streetdance-Crew führerlos da, bis Carly langsam in die neue Verantwortung hineinwächst. Weil für die anstehenden britischen Streetdance-Meisterschaften trainiert werden muss, braucht Carlys Crew unbedingt einen Übungsraum. Das beste Angebot dafür kommt von unerwarteter Seite, von Ballettlehrerin Helena (Charlotte Rampling), die allerdings für die Nutzung der Räumlichkeiten der Ballettschule eine ungewöhnliche Bedingung stellt. Da den Ballettschülern, die bald zur Aufnahme ins Royal Ballet vortanzen müssen, die Leidenschaft der Streetdancer fehlt, sollen die Spitzentänzer mit den Straßenakrobaten trainieren und durch diese Begegnung zweier Tanzkulturen ihre Defizite kompensieren. Nach anfänglichen Kollisionen kommen sich beide Gruppen näher – und damit auch Carly und Tomas, der Star der Parkettsnobs.

    Sympathisch wie die beiden Hauptfiguren und ihre Darsteller, die britische Newcomerin Nichola Burley und Ballettprofi Richard Winsor, ist auch der ganze Film, der seine Story nie melodramatisch überspitzt und Originalität vor allem in den die Tiefe des Raums nutzenden Tanzsequenzen zu erreichen versucht. Während Carlys Ex als Bad Guy und die britischen Streetdance-Stars Flawless als wichtigste Rivalen von Carlys Crew auftreten, während Charlotte Rampling, ideal besetzt, ihre Rolle als strenge, aber faire Lehrerin genießt, gesellen sich sensitive Clip-Montagen zu dynamischen Tanzeinlagen, in denen sich einige der größten Namen der Szene, darunter der agile Tanzfloh Lil Steph, sehenswert profilieren können. Höhepunkt des Films, der von Universum zusammen mit Square One verliehen wird, ist das Finale Grande, das Ballett und Streetdance beeindruckend verschmelzen und den Zuschauer von ähnlicher Beweglichkeit träumen lässt. kob.

News und Stories

Kommentare