„Independence Day“-Regisseur Roland Emmerich setzt mit dem Drama „Stonewall“ der Schwulenbewegung ein Denkmal. Dabei kämpft „Gefährten“-Star Jeremy Irvine für Gerechtigkeit.

Der deutsche Filmemacher Roland Emmerich sorgte zuletzt mit seiner geplanten Fortsetzung des erfolgreichen Science-Fiction-Actioners „Independence Day“ für Schlagzeilen. Und obwohl er eigentlich alle Hände voll zu tun haben sollte, schließlich kommt „Independence Day 2“ am 30. Juni 2016 in die deutschen Kinos, scheint der Regisseur nun zeitgleich ein weiteres Filmprojekt auf den Weg zu bringen: Stonewall.

Ähnlich wie vor einigen Jahren mit seinem Werk „Anonymus“ widmet sich Emmerich erneut einem Drama, im Gegensatz zu seinen erfolgreichen Action-Blockbustern wie „Godzilla“, „The Day After Tomorrow“, „2012“ oder zuletzt „White House Down“. Die Dreharbeiten sollen noch in diesem Frühjahr an den Start gehen für einen geplanten US-Kinostart im nächsten Jahr. Für die Hauptrolle konnte nun der Jungstar Jeremy Irvine verpflichtet werden, der vielen aus Disneys rührender Geschichte „Gefährten“ von Steven Spielberg bekannt sein dürfte.

„Gefährten“-Star Jeremy Irvine kämpft für die Rechte der Homosexuellen

Der Film „Stonewall“ nach einem Drehbuch von „Brothers & Sisters“-Schöpfer Jon Robin Baitz basiert auf einer wahren Geschichte und folgt einem jungen Mann, der sich maßgeblich für die Rechte der Homosexuellen zu Beginn der 1970er Jahre einsetzt. Denn als am 28. Juni 1969 in dem New Yorker „Stonewall Inn“, eine der bekanntesten Bars für Homosexuelle, die Polizei eine willkürliche Razzia durchführte, leisteten die Gäste Widerstand und setzten somit eine Reihe von Protesten gegen die Unterdrückung von Homosexuellen in Gang. Ein Jahr nach dem Aufstand organisierte die „Gay Liberation Front“ einen Gedenkmarsch vom Greenwich Village zum Central Park in New York. Dies sollte der Beginn für eine weltweite Lesben- und Schwulenbewegung sein und jedes Jahr mit dem „Christopher Street Day“ an die Ereignisse erinnert.

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