Die Karriere von Bruce Willis ist untrennbar mit „Stirb langsam“ verknüpft und diese Verbindung hat es inzwischen immerhin zu fünf Filmen gebracht. „Stirb Langsam 6“ soll nun folgen, allerdings handelt es sich um die Vorgeschichte des Polizisten John McClane. Für Bruce Willis soll das Prequel jedoch dennoch Platz haben.

„Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben“ war vor zwei Jahren nicht gerade ein Erfolg für 20th Century Fox, zumindest wenn man einen Blick auf die Meinungen der Kritiker oder Fans wirft. Finanziell konnte der fünfte Auftritt von Bruce Willis als John McClane mit einem weltweiten Einspielergebnis von 304 Millionen US-Dollar allerdings überzeugen und so ist es wenig verwunderlich, dass „Stirb langsam 6“ folgen soll.

Wie Deadline berichtet, ist genau dieses Projekt gerade in der Entwicklung und erneut soll dafür Len Wiseman die Regie übernehmen, der dies bereits bei „Stirb langsam 4.0“ tat. Als Produzent wurde Lorenzo di Bonaventura gewonnen, der bereits bei „R.E.D.: Älter. Härter. Besser“ und der Fortsetzung mit Bruce Willis gearbeitet hat.

Der Arbeitstitel von „Stirb langsam 6“ ist „Die Hard Year One“ und laut Deadline befinden sich Wiseman und Bonaventura derzeit auf der Suche nach einem Drehbuchautoren, der eine Vorgeschichte zu „Stirb langsam“ von 1988 erzählen kann. Der sechste Teil soll also ein Prequel werden, dass aber dennoch Bruce Willis beinhaltet. Möglich wäre dies, wenn die Geschichte in zwei Zeitebenen erzählt wird, mit einem alten John McClane, der von Bruce Willis gespielt wird und einem jungen, für den ein anderer Darsteller verpflichtet werden müsste.

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Dass 20th Century Fox nicht auf Willis als Zugpferd verzichten will, ist durchaus verständlich und auch, dass sie die Geschichte in Zukunft nicht um John McClane Sohn Jack aufbauen wollen. Denn die Darbietung von Jai Courtney, der Jack in „Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben“ gespielt hat, stieß auf wenig Gegenliebe.

Das Vorhaben, „Stirb langsam 6“ zu einem Prequel zu machen, kommt dennoch überraschend, da ein besonderer Reiz des ersten Teils doch war, dass wir es mit einem anscheinend normalen Polizisten zu tun hatten, der in einer Extremsituation über sich hinauswachsen musste. Dieser Eindruck könnte durch eine actionreiche Vorgeschichte sabotiert werden, wenn uns dann nämlich erzählt wird, dass John McClane solche Situationen bereits zuvor kennengelernt hat.

Die Handlung soll im New York des Jahres 1979 angelegt sein, wodurch sich ebenfalls die Frage stellt, wie es nach dem sechsten Teil weitergeht. Bis zu den Ereignissen von „Stirb langsam“ wären dann noch neun Jahre Zeit, in denen John McClane einige Abenteuer erleben könnte, aber wie geschrieben, würde dadurch das Bild des ersten Teils zunehmend untergraben werden. Man darf definitiv gespannt sein, wie sich die Actionreihe entwickeln wird.

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