Stigmata Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Stigmata: Horrorschocker in der Tradition von "Der Exorzist", in der Patricia Arquette die Wundmale Christi erfährt.

Partygirl Frankie Page bekommt von ihrer Mutter einen Rosenkranz geschenkt – der Beginn einer furchtbaren Besessenheit: Unter der Macht von Dämonen wird sie von schlimmen Krämpfen geschüttelt, ihre Handgelenke werden durchstoßen und sie wird in der U-Bahn ausgepeitscht. Der Vatikan schickt Priester und Wissenschaftler Vater Andrew Kiernan zu ihr. Und die beiden beginnen sich zu verlieben.

Die lebenslustige Frankie bekommt eines Tages von ihrer Mutter einen Rosenkranz geschenkt – ein Präsent, das ihr Leben für immer verändern wird. Denn plötzlich wird Frankie Opfer übernatürlicher Mächte, wird von Krämpfen geschüttelt und beginnt, aus Wunden an den Handgelenken zu bluten. Der Vatikan beauftragt den Priester und Wissenschaftler Andrew Kiernan damit, das Phänomen zu untersuchen. Dieser erkennt schon bald, dass sich Frankie in Lebensgefahr befindet. Doch da entbindet der Vatikan Kiernan wieder von seinem Auftrag…

Durch einen Rosenkranz wird Frankie Opfer übernatürlicher Mächte. Andrew, Priester und Wissenschaftler, soll das Phänomen untersuchen, doch als er erkennt, dass sie in Lebensgefahr schwebt, wird er zurückgerufen. Blutrünstiger Gruselschocker in bester Genre-Manier.

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Kritikerrezensionen

  • Die Gruselwelle rollt und rollt und rollt. Nach den sensationellen Erfolgen von „The Blair Witch Project“ und „The Sixth Sense“ steht eine ganze Armee von übernatürlichen Thrillern Gewehr bei Fuß, Lichtspielhäuser in Geisterbahnen zu verwandeln. Einer davon ist die unverhohlene „Exorzist“-Imitation „Stigmata“, in der Patricia Arquette („Lost Highway“) als partyfreudige Friseuse plötzlich die Wundmale Christi an ihrem Körper trägt und damönisch besessen wird.

    Der obligatorische Prolog von fernen Landen, in denen das Unheil generell seinen Ausgang nimmt, zeigt eine Kirche in Brasilien, in der eine Marienstatue Tränen von Blut vergießt. Die Brücke nach Pittsburgh zur lebenslustigen Friseuse Frankie Page wird geschlagen, als sie einen Rosenkranz aus just jenem Gotteshaus von ihrer reisenden Mutter zugeschickt bekommt. Während sich Frankie in ihrem weiträumigen, mit unzähligen Kerzen stimmig beleuchteten Apartment in der Badewanne entspannt, wird sie plötzlich von einer unsichtbaren Macht gebeutelt und zu bruchstückhaften Aufnahmen eines Kreuzigungsrituals werden ihre Handgelenke durchlöchert. Fortan geht es mit ihrem sozialen Status und ihrer Gesundheit rapide bergab, ihre Kollegen und Freunde distanzieren sich von der „suiziden Epileptikerin“. Wenig später erfährt Frankie weitere Wundmale. Sie wird in der U-Bahn ausgepeitscht und in der Disco wird ihr mit bluttriefendem Ergebnis eine unsichtbare Dornenkrone aufgesetzt. Inzwischen wurde vom Vatikan der Priester und Wissenschaftler Vater Andrew Kiernan (Gabriel Byrne spielt in „End of Days“ in Kürze auf der Gegenseite mit) zur Untersuchung vor Ort geschickt. Ab der ersten Einstellung beginnt es zwischen Frankie und dem Geistlichen emotional und erotisch zu knistern. Darüberhinaus wird die bedauernswerte Heroine von scheinbar mehreren Wesenheiten besessen, von denen sich eine als Bote eines verstorbenen Priesters entpuppt, der ein verschollenes Manuskript Jesus‘ übersetzt hatte. Womit sich der Besessenheitsschocker auch noch zum „Der Name der Rose“-ähnlichen Kirchenkonspirationsthriller ausweitet, der dem Zuschauer mit seiner recht einfachen Botschaft weismachen will, daß damit die Grundfeste der katholischen Kirche erschüttert werden könnten.

    Arquette schlägt sich in ihrer Rolle recht tapfer und auch der zuverlässige Byrne läßt sich selbst bei albernen Momenten nicht aus der Fassung bringen. Doch Regisseur Rufus Wainwright („The Sadness of Sex“) ist eine gewisse Unerfahrenheit in Sachen Dramaturgie und Spannungsbogen anzumerken. Er verdiente sich seine Meriten mit dem Inszenieren von Werbespots und Musikvideoclips. So kreiert er viele visuell faszinierend symbolträchtige Bildkompositionen, die aneinandergereiht und unterlegt von einem oftmals stark in den Vordergrund tretenden Soundtrack den Vergleich zum abendfüllenden Musikvideo aufdrängen. Für die Musik zeichnet Smashing-Pumpkins-Frontmann Billy Corgan verantwortlich, der sich für seine von atmosphärisch bis schrill reichenden Klangkompositionen wohl ein wenig von Trent Reznors „Lost Highway“-Kompositionen inspirieren ließ. Beim Drehbuch von Tom Lazarus und Rick Ramage verhält es sich in punkto Originalität ähnlich. Sie greifen auf eine Vielzahl von religiösen Motiven (en masse werden Kerzen, Kruzifixe, Kelche, weiße Tauben, Blut- und Wassertropfen, Flammen und Heiligenstatuen zum Einsatz gebracht) und bewährten Horrorstandards (selbst „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ erfährt eine Referenz) zurück, die ein wenig unverständlich und teils unfreiwillig komisch zu einem präteniösen Klischee-Kaleideskop vermischt wurden. Die Rechnung scheint dennoch aufzugehen: Mit 19,3 Mio. Dollar Einspiel am ersten Wochenende ist „Stigmata“ der vierte Gruselschocker in Folge, der für Furore sorgt. ara.

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