Sterne leuchten auch am Tag

  1. Ø 0
   2004
Sterne leuchten auch am Tag Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Sterne leuchten auch am Tag: Hervorragend besetztes Melodram, das den Zuschauer für das Schicksal seiner Heldin vereinnahmt..

Das bislang gradlinige Leben der Karrierefrau und Staatsanwältin Iris Hermann bekommt eine neue Wendung, als bei ihr die tödliche Nervenkrankheit ALS festgestellt wird. Sie wähnt in dem Arzt Ruben Costa, den sie bereits von einem früheren Tête-à-tête kannte, den Schuldigen für ihre Beurlaubung. Als Sie Costa deshalb zuhause aufsuchen will, trifft sie den 13-jährigen Max, Costas querschnittsgelähmten Sohn. Die beiden Verstehen sich auf Anhieb und freunden sich an. Über den Sohn und einige Umwege kommt sie auch dem Vater wieder näher. Unvermutet findet Iris so etwas wie eine neue Familie, in die sie auch ihren eigenen Vater, einen eigenwilligen Alt-68er integrieren kann. Dieses neue Gefühl hilft ihr bei der Konfrontation mit Krankheit und Tod.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Todkranke Frau trifft auf querschnittgelähmten Jungen – man ist geneigt das Schlimmste zu befürchten. Bei Regisseur Roland Suso Richter und seinem Film „Sterne leuchten auch am Tag“ geraten solche Befürchtungen jedoch an die falsche Adresse. Die Geschichte bewegt, meidet jedoch die Konfrontation mit den Tränendrüsen und kratzt vor (den wenigen) Seichtigkeitsfallen immer noch rechtzeitig die Kurve. Vielmehr schafft der Film ganz nebenbei Aufmerksamkeit für eine tückische Krankheit und wirft Fragen auf über den Umgang mit dem Tod. Er vereinnahmt den Zuschauer für seine Heldin und ihr Schicksal und – das größte Verdienst – weicht ihr bis zum letzten Schritt, zur letzten Konsequenz nicht von der Seite. Unter den ausgezeichneten Darstellern ragt „Alt-Hippie“ Michael Gwisdek heraus.

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