"Star Wars 7": J.J. Abrams will aggressive Lichtschwertduelle, keine polierten

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Star Wars: Das Erwachen der Macht Poster

Für viele gehören die rasanten Lichtschwertduelle in den neuen „Star Wars“-Filmen zu den wenigen Highlights der Prequel-Trilogie. Dennoch gibt es auch nicht wenige, die eher die geerdetere Variante der alten Trilogie bevorzugen und zu jenen zählt sich J.J. Abrams. Der Regisseur von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ machte jetzt deutlich, welchen Stil er anstrebt; nicht nur in den Kämpfen, sondern in der gesamten Inszenierung des Films.

Inzwischen dauert es nicht einmal mehr drei Wochen, bis „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ in den deutschen Kinos anläuft. Der Regisseur J.J. Abrams befindet sich in den letzten Tagen auf einer Dauertour und gibt ein Interview  nach dem anderen, wobei er sich zu vielen Facetten des Films äußern muss. Untrennbar mit dem „Star Wars“-Universum ist natürlich die Waffe der Jedi-Ritter verbunden und so kommt es wenig überraschend, dass Abrams auch zum Lichtschwert befragt wird.

In einem Gespräch mit Empire stellte sich heraus, dass der Regisseur des siebten Teils der Weltraumsaga kein Fan der Kämpfe in der neuen Trilogie ist, denn Abrams gibt sich in dieser Hinsicht altmodisch und will sich eher an der alten Trilogie orientieren.

„When you look at Star Wars and Empire, there are very different lightsaber battles, but for me they felt more powerful because they were not quite as slick. I was hoping to go for something much more primitve, aggressive and rougher, a throwback to the kind of heart-stopping lightsaber fightss I remembered being so enthralled by as a kid.“

„Schaut man auf ‚Krieg der Sterne‘ und ‚Das Imperium schlägt zurück‘, dann waren dort andere Lichtschwer-Kämpfe, aber für mich fühlten sich sich kraftvoller an, weil sie nicht ansatzweise so glatt poliert waren. Ich wollte etwas mehr Primitives, Aggressives und Raues schaffen; die Art von packenden Lichtschwerkämpfen aufgreifen, die mich als Kind begeistert haben.“

J.J. Abrams studierte für „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ Klassiker der Filmgeschichte

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Neben seinem klassischen Ansatz bei den Lichtschwertkämpfen, hat sich Abrams auch in der Inszenierung von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ an großen Klassikern orientiert. Ebenfalls gegenüber Empire sprach er über die Inspirationen, die er von anderen Filmen bezog. So schaute er Western von John Ford („Der Schwarze Falke“), um ein Gefühl für die Zuversicht zu erhalten, die diese Werke ausstrahlen. Bei Akira Kurosawas „Zwischen Himmel und Hölle“ ließ er sich von der Choreografie einer Szene und den Bildkompositionen anregen. Und letztlich sah er sich Werke von Terrence Malick („Der schmale Grat“) an, um etwas von dessen kraftvoller Stille zu lernen.

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