Star Trek - Der erste Kontakt

  1. Ø 4.8
   1996
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Filmhandlung und Hintergrund

Star Trek - Der erste Kontakt: Zum ersten Mal wagt sich die Next Generation ohne Mithilfe der Originalbesetzung ins Weltall.

Captain Picard und Crew haben den Erzfeind Borg gegen sich. Ein schwieriger Auftrag, denn nach einem ergebnislosen Angriff auf die Erde begibt sich der Borg auf Zeitreise ins 21. Jahrhundert, kurz nach Beendigung des 3. Weltkriegs: So will das gemeingefährliche Kollektiv den ersten Kontakt der Menschen zu außerirdischem Leben unterbinden und den Verlauf der Geschichte zu ändern.

Nach einem Angriff der Borg auf die Raumstation Deep Space 12 verwickelt Captain Jean-Luc Picard – trotz gegenteiliger Befehle aus dem Hauptquartier der Föderation – die Enterprise E in eine gigantische Schlacht mit den verfeindeten Außerirdischen. Kurz vor der Niederlage der Alien-Flotte gelingt es einem kleinen Raumgleiter, durch eine Zeitspalte zurück ins Jahr 2063 a.D. zu fliegen. Die Borg landen in Arizona und starten von dort aus einen großangelegten Versuch, den Lauf der Weltgeschichte dramatisch zu verändern.

Captain Picard und die unerschrockene Crew der neuen Enterprise werden erneut mit den Borg konfrontiert. Diese wollen in der Vergangenheit die Erde unterwerfen. Die Enterprise erwartet sie dort schon. Das achte Star-Trek-Abenteuer überzeugt durch ungemein viel Witz, Spannung und gewohnt gute Ausstattung und Maske.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Widerstand ist zwecklos: Das ist nicht nur der Erkennungsslogan der scheinbar unbezwingbaren Star-Trek-Gegner Borg, sondern auch die Botschaft des achten Filmabenteuers der Enterprise-Crew. In einem der besten Filme der Serie beweist die „Next Generation“-Crew um Patrick Stewart unter der Regie des Debütanten Jonathan Frakes, daß sie die Schützenhilfe der Original-Besatzung nicht nötig haben, um auf der großen Leinwand zu bestehen. Das beste Geschenk, das man einem Trekkie zum 30. Geburtstag des „Raumschiff Enterprise“ machen konnte!

    So viel Elan hätte man Captain Picard und Co. wahrlich nicht zugetraut. Immer noch als fünftes Rad im mittlerweile drei Spinoffs umfassenden Enterprise-Universum verlacht, sollten die Space-Ritter mit diesem fulminanten Ritt durch die endlosen Weiten des Weltalls alle Kritiker verstummen lassen. Im Sog des Sensationserfolgs „Independence Day“ setzen die Science-Fiction-Urväter zu ihrer eigenen Rettungsschlacht um die bedrohte Zukunft der Welt an und haben damit wenigstens das Einspiel des Vorgängers „Star Trek – Treffen der Generationen“ im Visier. Der fantastische US-Start mit 30,5 Mio. Dollar jedenfalls ist Indiz, daß bei Kinofans die Begeisterung für futuristische Stoffe ungebrochen ist.

    Wie schon in der vierten Instanz der Filmreihe, „Zurück in die Gegenwart“, der gemeinhin als bester Filmausflug der kultisch verehrten TV-Figuren angesehen wird, bildet eine Zeitreise das Kernstück dieses Kampfes der Welten. Im Stile eines „Terminator“ sieht sich Paradefeind Borg nach einer verlustreichen Schlacht mit der Enterprise gezwungen, durch eine Zeitspalte zurück in die Vergangenheit, genauer gesagt: ins Jahr 2063, zu fliehen. Dort entwickeln sie den Plan, einen alkoholischen Genüssen überaus zugeneigten Erdenwissenschaftler („Babe“-Farmer James Cromwell sorgt als Doc-Emmett-Brown-Gegenstück für willkommenen comic relief im nicht immer leicht zu durchschauenden Getümmel) kurz nach Beendigung des Dritten Weltkriegs zu stoppen, bevor er mit seinem neu entwickelten Warp Drive ersten Kontakt zu Außerirdischen herstellen und damit die Weltenallianz im Keim zu ersticken.

    Das ist der Ausgangspunkt für diverse parallel verlaufende Handlungsstränge, die allesamt für ununterbrochene Thrills und ebenso raffinierte wie überraschende Spannungsmomente sorgen. Während Riker, Geordi und Troi dem Wissenschaftler zu Hilfe eilen, erlebt Data eine unheimliche Begegnung der aufregenden Art mit der Borg-Königin, die ihm ein verführerisches Angebot unterbreitet, das den standfestesten Android wankelmütig machen könnte. Für Suspense ist also gesorgt, ein packender Showdown außerhalb der Enterprise heizt die Stimmung weiter an, so daß der finale, titelgebende first contact schließlich auch augenzwinkernd als heiliges Ereignis gefeiert werden kann.

    Der verstorbene Gene Roddenberry, der nicht nur die Originalserie kreierte, sondern auch den Achtziger-Jahre-Nachfolger entwickelte, würde seinen Augen nicht trauen, könnte er die Next Generation anno 1996 sehen: Horrorelemente à la „Alien“ und gewisse sexuelle Anspielungen geben dem Film eine zeitgemäßere Komponente, die Figuren zeigen ungeahnte Komplexität und Sensibilität, dürfen gar neue Charakterzüge entwickeln (vor allem Patrick Stewart und Brent Spiner zeigen, daß sie bislang eher unterfordert waren). Entsprechend sorgten die Hexer von ILM dafür, daß ein „Star Trek“-Film erstmals auch auf dem Effektegebiet absolut auf der Höhe der Zeit ist – und so auch ohne „Enterprise“-Bonus als Science-fiction-Film bestehen kann. So darf dieser Genreboom gerne weitergehen. ara.

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