BBC plant angeblich neue "Star Trek"-Serie

Alexander Jodl |

Star Trek Poster

Trekkies aufgepasst: Es geht die Kunde, der Sender will die unendlichen Weiten der Enterprise erneut auch wöchentlich mit Leben füllen.

Es ist schon ein paar Jahr her, da bekam „X-Men„-Regisseur Bryan Singer tatsächlich den Auftrag eine neue „Star Trek„-Serie zu entwickeln. „Star Trek: Federation“ sollte das Ganze heißen und in einer Zeit spielen, da die Föderation am Auseinanderbrechen ist: Unzufrieden mit der Dominanz der Menschen wenden sich viele Völker und Planeten von ihr ab, ein interstellares Chaos droht - und natürlich neue Feinde. Klingt zwar von der Story ganz verlockend - wurde dann aber trotzdem nichts. Statt einer wöchentlichen Show fasste man den Entschluss, die Enterprise im Kino an den Start zu bringen. Unter der Fuchtel von J. J. Abrams wurde der Reboot „Star Trek“ ja auch zu einem großen Erfolg und Auftakt eines neuen, extrem heißen Franchises. Doch die Reanimation der Serie war damit vom Tisch.

Erstmals. Denn plötzlich keimen Gerüchte auf, dass der Sender BBC die alte Idee einer frischen „Star Trek“-Serie wieder aus der Schublade geholt habe. Nun zwar nicht unbedingt die „Federation“-Storyline. Aber prinzipiell schon. Quelle der Meldungen ist das US-Filmportal Latino-Review. Und aufgrund höchst ominöser Connections haben die Kollegen auch früher schon einige heiße News-Coups landen können.

Wieder taucht dabei der Name Bryan Singer aus, der sich angeblich erneut an ein entsprechendes Konzept machen soll - plus den ausführenden Produzenten geben. Mit dabei: Robert Burnett. Unter echten „Star Trek“-Fans ein extrem klangvoller Name. Der ist nämlich einer der Produzenten des Fan-Films „Star Trek: Axanar“, der zur Zeit im Entstehen ist. Wobei „Fan-Film“ die Sache nur unzureichend beschreibt: Schließlich haben Tausende von Fans via Kickstarter über 600.000 Dollar für das Projekt gespendet. Überzeugt dazu hat sie der starke Teaser-Film „Prelude to Axanar“: 21 Minuten Herzrasen für alle Trekkies - und der Beweis, dass man mit gutem Storytelling und klugen Animationen auch ohne großes Budget erstklassig unterhalten kann. Wer’s nicht glaubt - oder ihn noch nicht kennt - einfach unterhalb der News selbst davon überzeugen.

Unterm Strich: Fix ist natürlich nix. Aber zumindest hoffen können alle Trekkies, dass zum 50. „Star Trek“-Jubiläum im Jahr 2016 auch eine neue Serie das Licht der unendlichen Weiten erblickt. Denn eines muss man ja wirklich einräumen: Das filmische Universum der Menschen, Klingonen, Vulkanier, Romulaner, Borg & Co. ist so groß und vielfältig - da ist Platz für genug Abenteuer und Geschichten, um noch Jahrzehnte guten Stoff für Serien zu liefern.

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