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Die 11 denkwürdigsten "Star Trek"-Momente

Kino.de Redaktion |

Star Trek Poster

Vor 35 Jahren lief in den USA „Star Trek: Der Film“ in den Kinos an. Anlässlich dieses Jubiläums haben wir für euch die elf denkwürdigsten „Star Trek“-Momente ausgesucht.

Für alle Trekkies ist der 7. Dezember 1979 ein denkwürdiger Tag, denn mit „Star Trek: Der Film“ lief an diesem Datum die allererste Kinoproduktion des Science-Fiction-Franchise an.

Der von Robert Wise („Kanonenboot am Yangtse-Kiang“) inszenierte Film, in dem alle „Star Trek“-Ikonen von William Shatner über Leonard Nimoy bis hin zu George Takei dabei waren, wurde ein finanzieller Hit - auch wenn das Budget weit überschritten wurde. Auf „Raumschiff Enterprise“-Fans ist eben Verlass.

Das 35. Jubiläum hat CINEFACTS zum Anlass genommen, um euch noch einmal die elf denkwürdigsten „Star Trek“-Momente ins Gedächtnis zu rufen.

Und los geht’s…

Die Enterprise wird zerstört

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In dem Film Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock trifft Kirk eine schwere Entscheidung, um eine feindliche Übernahme durch Klingonen zu verhindern. Er zerstört dazu die Enterprise über dem Genesis-Planeten. Die Crew selbst beobachtet das Spektakel auf dem instabilen Planeten… Dabei zuzusehen, wie das Raumschiff explodiert und in der Atmosphäre verglüht, ist für Fans kein netter Anblick, denn die Enterprise ist für viele genauso wichtig, wie die einzelnen Charaktere. Doch es ist nicht die einzige Enterprise, der es an den Kragen geht: In Star Trek VII: Treffen der Generationen wird die neue Version zerstört: Bei einem spektakulären Manöver legt das Raumschiff eine Bruchlandung auf dem Planeten Veridian III hin. Der Crew passiert dabei nichts, aber die Enterprise ist hinüber.

Spocks Tod

Es ist ganz klar der Höhepunkt des Films Star Trek II: Der Zorn des Khan: Spocks Tod. Nicht nur Hardcore-Fans konnten ihre Tränen nicht mehr zurück halten. Als die Enterprise vor der Genesis-Explosion flieht, schleicht sich Spock in den verstrahlten Maschinenraum, um das stark angeschlagene Raumschiff und die Crew zu retten. Doch er stirbt am Ende an der tödlichen Strahlendosis. Vor seinem Tod jedoch bekundet der Halbvulkanier Kirk noch seine Freundschaft durch eine von der Strahlung abgeschirmten Glasbarriere. Gänsehaut pur! Eigentlich sollte Spock damit Geschichte sein, doch eine Protestwelle der Fans brachte das Studio zum Umdenken. Zum Glück!

Kirk und Spock kämpfen gegeneinander

Auch in der TV-Serie Raumschiff Enterprise gab es Highlights. Eines davon ist der Kampf zwischen Kirk und Spock in der Auftaktfolge „Weltraumfieber“ der zweiten Staffel. Spock macht darin eine schwierige Phase durch. Er isst tagelang nichts und verhält sich den anderen gegenüber sehr aggressiv. Es stellt sich bald heraus, dass er sterben wird, wenn er nicht bald auf Vulkan ein Ritual zur Brautwerbung vollzieht. Doch auf dem Planeten geht einiges schief und deshalb müssen Spock und Kirk um Leben und Tod gegeneinander kämpfen. Was folgt, ist ein harter Kampf mit allerlei merkwürdigen Vulkan-Waffen. Dabei wird sogar Kirks Shirt aufgeschnitten. Es macht Spaß zuzusehen, wie Leonard Nimoy als Spock richtig aus sich heraus geht. Und es ist sowieso sehenswert, wie die beiden Lieblingshelden gegeneinander kämpfen. Doch wie wird der Kampf enden? Stirbt einer der beiden?

Kirk und Uhura küssen sich

Ein Kuss, der in die Geschichte einging, war der zwischen Captain Kirk (William Shatner) und dem weiblichen Offizier Lieutenant Uhura (Nichelle Nichols) in der Folge „Platons Stiefkinder“ der dritten Raumschiff Enterprise-Staffel. Der erste Kuss zwischen einem Weißen und einer Schwarzen im US-Fernsehen – ein Highlight schlechthin! Doch für das Jahr 1968 war dies ein echtes Wagnis. Um die TV-Zensur zu umgehen, wurde der Kuss geschickt durch die Haltung der Köpfe verdeckt. Leider brachte das nicht wirklich viel, denn einige Fernsehender in den Südstaaten verweigerten trotzdem die Ausstrahlung der Folge. Laut Shatner, der sich zu dem skandalträchtigen Kuss äußerte, haben sich aber ihre Lippen nicht mal berührt.

Khaaaaaaaaaan!

Star Trek-Fans sind sich einig: Die Szene aus dem Film Star Trek II: Der Zorn des Khan, in der Kirk voller Zorn Khans Namen in die Kamera brüllt, ist ein echter Gänsehaut-Moment. Es gibt viele Parodien dazu, doch es ist vielleicht die beste Szene der Star Trek-Geschichte. Der Bösewicht Khan verkündet, dass er die Enterprise-Besatzung auf der Oberfläche des öden und sterbenden Planeten Regula zurücklässt, damit diese sich ihrem Schicksal ergeben müssen. Kirks Antwort auf die Verkündung: Ein hasserfülltes „Khaaaaaaaaan“. Kein anderer Schauspieler hätte diese Szene so intensive verkörpern können wie William Shatner. Absolut sehenswert!

George Kirks Tod

Das Reboot von Star Trek aus dem Jahr 2009 hat seine Höhen und Tiefen, aber das Highlight des Films passiert direkt am Anfang und beinhaltet keinen der Charaktere aus der Original-Serie. Die USS Kelvin wurde von den Romulanern schwer beschädigt und der erste Offizier George Kirk hat das Kommando übernommen. Nachdem die Crew des Schiffes evakuiert wurde – darunter auch seine schwangere Frau – rammt Kirk sein Schiff in die Angreifer, um alle zu retten. Doch er selbst überlebt die Aktion nicht. Doch vorher vergisst er nicht, seinem ungeborenen Sohn noch einen Namen zu geben… Chris Hemsworth verkörpert die Rolle sehr gut und gibt der Szene eine kraftvolle Dynamik.

Treffen der beiden Captains

Lange haben die Fans darüber diskutiert, ob es jemals dazu kommen wird: Im Jahr 1994 war es in dem Film Star Trek VII: Treffen der Generationen endlich soweit: Captain Kirk (William Shatner) und Captain Picard (Patrick Stewart) standen sich in der Scheinrealität des Nexus das erste Mal von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Die beiden sehr unterschiedlichen Charaktere mussten zusammen ein Abenteuer bestreiten, um das Universum zu retten. Ein Highlight ist dabei wohl ihr gemeinsamer Ritt durch die Berge, den Shatner auf seinem eigenen Pferd bestritt.

Die Crew irrt durch San Francisco

Einer der besten und erfolgreichsten Filme der Star Trek-Reihe ist Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart, der ganz anders als die restlichen Filme ist. Denn hier wird Spaß pur geboten. Das liegt vor allem daran, dass die Crew der Enterprise aus dem 23. Jahrhundert eine Reise in das Jahr 1986 macht – und dort in San Francisco durch die Straßen irrt. Dabei gibt es einige lustige Momente. Wie zum Beispiel, als Spock einen geschwätzigen Passagier mit einem Vulkaniergriff zum Schweigen bringt, während einer Fahrt in einem öffentlichen Verkehrsmittel. Und welche Probleme mit der Handhabung einer Computer-Maus auftreten können. Denn vor allem Chef-Techniker Scotty hat mit einem Apple Macintosh und einer Computer-Maus so seine Probleme.

Kirk kämpft gegen einen Gorn

In der Folge „Arena“ der ersten Staffel von Raumschiff Enterprise treffen Kirk und die Crew der Enterprise auf eine neue Rasse – die der Gorn. Und die Szene, in der Kirk gegen einen Gorn kämpft, gehört zwar nicht zu den besten Kampfszenen der Filmgeschichte, aber für Star Trek-Fans ist der Kampf Kult. Ok, die Choreographie ist schwerfällig und der Gorn sieht für heutige Verhältnisse aus wie ein Mann in einem Anzug, welcher ihm jegliche Bewegungsfreiheit nimmt (was auch der Fall war), trotz allem hat diese Szene etwas an sich. Was auch nett anzusehen ist: Dass die Gorns nicht sprechen, was dem Kampf eine sehr physikalische Komponente gibt. Außerdem erschießt Kirk den Gorn mit Diamanten. Das sieht man auch nicht alle Tage.

Der letzte Gruß der Enterprise

Keine erfreuliche Szene, aber trotzdem eine der besten: Die Original-Crew verabschiedet sich in dem Film Star Trek VI: Das unentdeckte Land und macht Platz für eine neue Generation. Nachdem sie wieder einmal das Universum gerettet hatten, verabschiedeten sich Kirk, Spock, Scotty, Uhura, Chekov und McCoy von der Brücke der Enterprise und schenkten ihren Fans noch ein Lächeln. Die Enterprise fliegt danach in den „Sonnenuntergang“ und Kirk diktiert seinen allerletzten Logbuch-Eintrag. Da standen den Kinozuschauern die Tränen in den Augen.

Kampf gegen die Borg

In der TV-Serie „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“ konnte man zwar schon Schlachten gegen die Borg begutachten, aber in Star Trek VIII: Der erste Kontakt passierte es endlich auch auf der großen Kinoleinwand. Dieser Kampf konnte sich sehen lassen und gehört zu den absoluten Highlights des Star Trek-Universums. Die Borg greifen die Erde an. Was folgt ist eine turbulente Raumschlacht, die einiges an pyrotechnischen Effekten zu bieten hat. Captain Picard und seine Crew müssen alles geben, um das Schiff der Borg zu vernichten. Dazu bekommen sie sogar Hilfe von der Crew des Schiffs Defiant aus „Deep Space Nine“. Doch die Borg können flüchten – und zwar in die Vergangenheit, um die Zukunft zu ändern…

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