Ein bayerisches Urgestein, das erst als Kameramann dann als Regisseur und Produzent fast ein halbes Jahrhundert die deutsche Filmlandschaft prägte. Für uns erzählt er über seine wichtigsten Werke und Pläne für die Zukunft. Happy Birthday!

Joseph Vilsmaier sagt, wo's lang geht - am Set vom "Brandner Kasper" unter anderem Bully Herbig… Bild: Concorde

Herbstmilch“ (1988)

Im Alter von 50 Jahren gibt Joseph Vilsmaier sein Regiedebüt. 3,5 Mio. Besucher machen die Verfilmung von Anna Wimscheiders Bestseller zum Blockbuster.

Joseph Vilsmaier: Eigentlich entstand mein erster Film aus einem Zufall heraus. Als ich nach Niederbayern zum Hof meiner Großeltern gefahren bin, hörte ich von der niederbayerischen Bäuerin Anna Wimschneider, die ein Buch geschrieben habe. Nachts habe ich „Herbstmilch“ verschlungen, am nächsten Tag angerufen und bin hingefahren. Die sagten, kommst um elf Uhr vorbei, dann essen wir Mittag zusammen, und dann haben sie sich totgelacht über die Idee, einen Film zu machen. Am Abend bin ich zurück nach München und hatte das Gefühl, diese Menschen schon lange zu kennen. Kurzerhand habe ich die Produktionsfirma Perathon gegründet, der Name kam von der Perathonstraße, in der ich lange gewohnt habe. Ich hatte zwar 24 Jahre Berufserfahrung als Kameramann, aber keine Ahnung von der Filmförderung. Mein Antrag ist erst einmal abgelehnt worden. Wahrscheinlich dachten die, da ist ein Verrückter unterwegs, weil ich aus Geldnot in allen Kategorien immer Vilsmaier geschrieben habe. Ich war schon sauer und bin zu Dr. Maximilian von Andreyni; der sorgte dafür, dass ich Förderung erhalten habe. Aber ich musste trotzdem einen Kredit aufnehmen. Am Montagmorgen nach dem Startwochenende rief mich der Senator Film Verleih an und erwartete mich zum Weißwurstfrühstück - eine totale Überraschung. Mit Hanno Huth habe ich einen Deal vereinbart. Wenn „Herbstmilch“ über 50.000 Besucher bringt, gibt’s mehr, unter 50.000 weniger. Am Ende hatten wir 2,5 Mio Zuschauer. Nach dem Bayerischen Filmpreis und zu meinem Geburtstag lotste mich der Verleihchef in die Tiefgarage zu einem Zwölf-Zylinder-Jaguar-Cabriolet und warf mir den Schlüssel zu, mit den Worten, „Lieber Joseph, den schenke ich dir zum Erfolg“. So was gibt es nicht mehr.

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Rama Dama“ (1990)

Mit einem erneuten bayerischen Thema - durchaus mit autobiografischem Bezug - landet Vilsmaier einen weiteren Erfolg und gibt endgültig seine Marschrichtung vor.

JV: Wie „Herbstmilch“, der spielt, wo ich aufgewachsen bin, hat auch „Rama Dama“ einen durchaus persönlichen Bezug. Viele Szenen während des Kriegs, wo ich immer in den Bunker rennen musste, sind fest in meinem Gedächtnis. Wir haben in Prag ein ganzes, über einen Kilometer hinweg zerstörtes Stadtviertel gefunden. Ein Abbruchviertel, wo wir machen konnten, was wir wollten. Da gab es Gebäude, in denen die Vorderfront weg-gerissen war und die Einrichtung noch stand. So etwas hätten wir gar nicht nachbauen und zahlen können.

Stalingrad“ (1992)

Mit dem zu dieser Zeit aufwendigsten deutschen Filme überhaupt stellt Vilsmaier eine der schlimmsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs nach und überrascht mit ungewöhnlicher Perspektive.

JV: In Stalingrad sind drei Brüder meines Vaters gefallen, das ging mir nie aus dem Kopf. Bei den Dreharbeiten habe ich im Dezember 1991 bei Blitzeis einen schweren Unfall gebaut auf der Rückfahrt von Prag nach München. Meinem Koproduzenten Günter Rohrbach wollte ich die Muster bringen, und die landeten alle auf der Straße. Da hatte ich schon drei Wochen in Prag gedreht und habe auf eigene Verantwortung weitergemacht; ich konnte ja nicht mehr richtig gehen. Die Panzerschlacht konnten wir aufgrund von Schneemangel nicht, wie geplant, in der damaligen Tschechoslowakei drehen. Bobby Arnold mietete eine russische Antonow in Kiew, beladen mit Panzern. Und dann mussten wir wieder alles einladen und weiter zum Polarkreis in Finnland transportieren. Dreharbeiten bei 20 bis 30 Grad Minus. Der Film war ein Kraftakt mit 12.000 Komparsen und 100 Stuntleuten. Und ich, in ein Stahlkorsett eingezwängt, musste mich von zwei Helfern führen lassen. „Stalingrad“ wurde zwar zwiespältig aufgenommen, aber ich halte nichts von General Paulus vor der Landkarte. Mir war es ein großes Anliegen, Menschen aus verschiedenen Berufen und Schichten zu zeigen. Steven Spielberg hat mir sogar einen Brief geschickt, und sein Produzent Branko Lustig hat mich angerufen und bei „Schindlers Liste“ dann den Jochen Nickel verpflichtet, einen meiner Landser. Die „Stalingrad“-DVD gibt es sogar auf Chinesisch!

Schlafes Bruder“ (1995)

Robert Schneiders Roman galt als unverfilmbar. Bis Joseph Vilsmaier kommt und nach „Stalingrad“ abermals ein Mammutprojekt schultert, das die Beteiligten an die Grenzen ihrer Möglichkeiten führt. In den Hauptrollen werden André Eisermann und Ben Becker an ihre Grenzen geführt.

JV: Norbert Schneider, der für mich die erste Filmmusik bei „Herbstmilch“ komponiert hat, schlug mir das Buch vor. Ich fand es verrückt und eigentlich unverfilmbar. Aber dann bin ich vier Monate durch ganz Europa gezogen auf der Suche nach so einem Tal, angefangen vom Aostatal durch die Schweiz bis nach Österreich. In Gaschurn bin ich schnurstracks ins Touristenbüro und habe nach einem wilden Tal gefragt. Die meinten ganz trocken, wir haben mehrere im Angebot. Und dann haben wir dieses Tal entdeckt, von dem ich heute noch schwärme. Der Oberbürgermeister erleichterte uns den Zugang zum Naturschutzgebiet; wir brauchten allerdings 45 Genehmigungen. Das Dorf wurde auf 1700 Meter von Rolf Zehetbauer gebaut. Der Abbau folgte im Frühjahr/Sommer: Weil das Dorf sich als Besucherattraktion entpuppte, bat man uns, es stehen zu lassen. Aber wir hatten uns verpflichtet, es bis auf den letzten Nagel abzubauen. Damit keiner übrig blieb, setzten wir einen Minensucher ein. Nichts erinnert mehr an das Dorf. Ich entdecke gern Schauspieler; diesmal waren Ben Becker, André Eisermann, Michael Mendl und Herbert Knaup mit von der Partie. Die Dreharbeiten waren Wahnsinn, keine Teerstraßen, nichts. Eine logistische Herausforderung. Wir mussten täglich mit einem Team von 60 Leuten eine Stunde hochfahren. Oben gab es eine Großkantine mit Riesentöpfen für 200 bis 300 Hungrige. 1994 war ein richtiges Schwammerljahr; die Leute aus Gaschurn kamen mit Riesenrucksäcken voller Steinpilze, bis wir sie nicht mehr sehen konnten. Die Stimmung war bestens. „Schlafes Bruder“ wurde nicht nur mit dem Bayerischen, Deutschen und Österreichischen Filmpreis ausgezeichnet, sondern auch mit der Goldenen Leinwand in Österreich für über 500.000 Zuschauer; das würde bei uns fünf Millionen entsprechen. Das Projekt wurde damals von Leo Kirch aus einer finanziellen Klemme gerettet. Nach vier Stunden Diskussion stand er auf und sagte: „Herr Vilsmaier, wir machen das!“ Und seine Geschäftsführer guckten irritiert. Das rechne ich ihm heute noch hoch an.

Comedian Harmonists“ (1997)

Und wieder taucht Joseph Vilsmaier in die jüngere deutsche Vergangenheit ein: Sein Biopic über die berühmte Gesangsformation erweist sich mit 2,8 Mio. Besuchern als größter Erfolg seiner Karriere.

JV: Schon in den Fünfzigerjahren haben mich die alten Schellackplatten der Comedian Harmonists begeistert. Ich bin dann auf die Biografie von Eberhard Fechner gestoßen. Eine fantastische Geschichte. Mit Kai Wiesinger, Heino Ferch, Ben Becker, Heinrich Schafmeister, Max Tidof und Ulrich Noethen hatte ich damals relativ unbekannte, aber super Schauspieler. Unglaublich, was ich mit denen erlebt habe. Nach der Premiere sind wir einen Monat auf Tour gegangen und über 20.000 Kilometer gefahren, wie die Rolling Stones. In einem von Hanno Huth gekauften Bus, den wir mit den Bildern der sechs Schauspieler bemalt haben, sind wir los durch Deutschland, und immer wieder sind Gäste für 100 oder 200 Kilometer zugestiegen, wie Meret Becker oder Katja Riemann. Dabei hatten mir anfangs alle abgeraten - die CDs gebe es ja schon für drei Mark -, aber ich habe mich nicht beirren lassen. Am Ende kriegten wir sogar Musikpreise wie den Goldenen Echo. Diese Hommage an die A-Capella-Formation der Dreißigerjahre wurde mit Preisen überschüttet, allein fünf Deutsche Filmpreise, darunter den für den besten Film. Ich war happy. Wer sagt, Preise interessieren ihn nicht, der lügt. Man freut sich doch über die Ehrung der anstrengenden Arbeit. Das ist doch, wie ein Kind aufzuziehen. Und dann die Reaktionen der Menschen im Kino, unvergesslich. Sogar US-Präsident Bill Clinton hat sich eine Kopie des Films ins Weiße Haus schicken lassen.

Marlene“ (2000)

Auf die „Comedian Harmonists“ lässt Joseph Vilsmaier ein weiteres Biopic folgen, über Deutschlands vermutlich größte Diva überhaupt, von Katja Flint in einer Tour de Force großartig gespielt.

JV: Bei „Marlene“ denke ich gern an die gute Zusammenarbeit mit Produzentin Katharina Trebitsch und ZDF-Fernsehspielchef Hans Janke zurück. Zum ZDF hatte ich immer eine gute Verbindung, schon bei „Herbstmilch“. Dass mein erster Film entstand, daran hat Heinz Ungureit, stellvertretender Programmdirektor des ZDF, großen Anteil. „Marlene“ mag nicht so ganz gelungen sein, aber die 500.000 Zuschauer sind trotzdem ein Pfund. Die meisten meiner Filme haben immer ihr Publikum gefunden. Und der Best Movie Award beim 4. Filmfestival in Hollywood, L.A. hat mich glücklich gemacht. Verrisse gibt es immer, das gehört zum Kritikergeschäft. Aber ein Kritiker sollte Fragen auf den Grund gehen und nicht seine persönliche Meinung rausposaunen. Bei sachlicher Kritik habe ich kein Problem, auch wenn mir das Gegenteil vorgeworfen wird.

Der letzte Zug“ (2005)

Geschichten aus dem Dritten Reich lassen Joseph Vilsmaier nicht los. „Der letzte Zug“ erweist sich als einer der schwierigsten Filme überhaupt.

JV: Der Stoff wurde vorher vier Regisseuren angeboten; ich wusste also, was mich erwartete. Gerade das gab mir den notwendigen Adrenalinstoß. Produzent Artur Brauner machte mir den Vorschlag; den ersten Vertrag kritzelte er auf eine Restaurantserviette. Den habe ich nicht unterschrieben, ich wollte schon einen richtigen. Ohne Vertrag in der Tasche sind meine Frau Dana Vávrová und ich zu den Dreharbeiten nach Tschechien gefahren. Am ersten Drehtag passierte ein Unfall, der Kran krachte zusammen, und ich landete nur wenige Zentimeter vor dem einfahrenden Zug und verletzte mich schwer. Wir wussten, wie der Film aussehen sollte, wollten dem Publikum die Gefühle überlassen und nicht manipulieren. Beim Dreh in den engen Original-Waggons konnten wir am eigenen Leibe spüren, wie schrecklich damals die Situation gewesen sein musste. Die Produktionsbedingungen waren nicht gerade einfach. Da die Finanzen unsicher schienen, wollten einige Mitarbeiter zeitweise nicht mehr zur Arbeit kommen; es drohte ein Stop des Caterings und des aufwendigen Zugeinsatzes. Aber wir haben den Dreh durchgezogen. Erneute Komplikationen gab es bei der Bezahlung des Schneideraums. Und dass Brauner das Material in Berlin bearbeiten lassen wollte, sorgte für neue Querelen. Aber das ist vorbei. Ich habe alle Prozesse gewonnen und dann doch mit Alice Brauner meinen Frieden geschlossen. Und Atze ist als Produzent einmalig; ich bewundere ihn trotz seiner Schlitzohrigkeit. Auf diesen Film bin ich stolz, auch wenn er nur 55.000 Zuschauer erreichte. Ein Film in der Knesseth von Jerusalem - das heißt was. Schon seit meiner Kindheit habe ich eine Affinität zu jüdischen Themen. Wir waren damals ausgebombt und wurden umgesiedelt; in dem Haus lebten auch zwei jüdische Parteien. Freunde, mit denen ich damals gespielt habe, kenne ich noch heute.

Die Geschichte vom Brandner Kaspar“ (2008)

In bayerischer Mundart gedreht, erweist sich die Verfilmung des Theaterklassikers mit Franz Xaver Kroetz und Michael Bully Herbig vor allem in Bayern, aber auch über den Weißwurstäquator hinaus als Erfolg.

JV: Einer meiner Lieblingsfilme. Dass ich solche Pfundskerle wie Michael Bully Herbig und Franz Xaver Kroetz überzeugen konnte oder den Sebastian Bezzel, freut mich besonders. Als Zehn- oder Elfjähriger hat mich mein Vater, Fahrer bei der Bavaria, zu Dreharbeiten von „Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies“ mit Paul Hörbiger in der Hauptrolle mitgenommen; da habe ich das erste Mal im Leben einen Scheinwerfer gesehen. Damals gab es 70 oder 80 Drehtage. Das waren noch Zeiten. Damals war auch der Kameramann noch Chef, nicht der Regisseur. Ich fand den Brandner Kaspar immer herzerwärmend. Nach dem Besuch des Theaterstücks im Münchner Volkstheater (mit Maximilian Brückner in der Hauptrolle) mit Herbert Kloiber von der Tele München sagten wir uns: Den Film machen wir. Per Handschlag. Das war wie eine Unterschrift. Sonst tüftelt man seitenlange Verträge mit Absicherungsklauseln aus. Und bei den Kinotouren fühlte ich mich am Puls des Publikums. Wenn im Kino 800 Leute jubeln, geht mir das schon nah.

Nanga Parbat“ (2009)

Und noch einmal ein Mammutprojekt, bei dem sich Joseph Vilsmaier der Naturgewalt aussetzt. Der logistisch überaus aufwendigen Produktion ist an der Kasse nur ein kleiner Erfolg beschieden.

JV: Allein schon körperlich eine Herausforderung! Weihnachten erhielt ich einen Brief von Reinhold Messner, ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm einen Film zu realisieren. Ich habe ihm geantwortet, dass ich nicht mit ihm durch die Wüste Gobi gehe oder zum Nordpol. Ich konnte mir aber denken, was er plante: einen Film über seinen Bruder Günther. Wir hatten eine wahnsinnige Zeit in Pakistan und Afghanistan. Und am Berg konnte ich sogar mit den Jungen mithalten. Und das mit 70! Das Basislager war in 3600 Metern Höhe; da haben wir noch mit pakistanischen Buam Fußball gespielt. Der Puls rast da oben, und nachts lauscht man dem eigenen Herzschlag. Wir sind am selben Tag noch auf 4800 Meter hoch und nach drei Tagen auf 6000. Wenn man da oben steht, ahnt man die Endlichkeit, und wie klein der Mensch eigentlich ist. Gleichzeitig empfindet man eine große Achtung. Ich grübel da allerdings nicht philosophisch herum, sondern sauge nur Eindrücke und Bilder ein.

Bavaria - Traumreise durch Bayern“ (2012)

Joseph Vilsmaier setzt sich in den Hubschrauber und fliegt seine bayerische Heimat ab, kommentiert die Bilder selber und gewinnt seinen Freund Hans-Jürgen Buchner von „Haindling“ dazu, die Musik zu schreiben.

JV: Der Film war meine Idee, aber Herbert Kloiber war sofort angetan, und auch Concorde-Chef Markus Zimmer sofort auf meiner Seite. Wenn Kloiber etwas sagt, kann man sich darauf verlassen. Er gehört nicht zu diesen Leuten, die nach einer Woche einen Rückzieher machen. So viel Zuschauerzuspruch habe ich noch bei keinem Film erlebt, selbst bei „Comedian Harmonists“ nicht. Hunderte von E-Mails und Briefen. Das Schlimmste war, dass Markus Zimmer darauf bestand, dass ich den Film selber spreche. Ich wollte nicht, weil ich meine Stimme nicht hören mag. Aber die haben keine Ruhe gelassen. Und gerade das kam gut an. Die Kinotour war sensationell. Ich habe gar nicht mehr verstanden, was da passiert. Der „Bavaria“-Film gilt als zeitlos, läuft auf DVD in Schlössern und Museen, große Firmen offerieren ihn als Geschenke.

Die Zukunft …

JV: Nach dem Muster des „Bavaria“-Filmsdrehe ich derzeit einen Film über alle neun Bundesländer Österreichs mit dem Titel „Unten & Oben - Traumland Österreich“, der im Juni/Juli in die Kinos kommt, vielleicht auch in Deutschland. Produzenten eines Kalibers wie Karl Spiehs gibt es kaum noch; die Urtypen werden weniger. Ich bin ja der Einzige, der seinen Brei selber kocht, und gucke, dass ich Produzenten und ein Team kriege, mit dem ich gern arbeite, Mitstreiter, auf die ich mich hunderprozentig verlassen kann. Lügen geht gar nicht, dann ist es zappenduster bei mir. Ich hoffe, als Produzent, Regisseur und Kameramann so weitermachen zu können. Warum sollte ich das aufgeben? Ich weiß mit Kosten umzugehen und habe das Budget keines einzigen Films überzogen. Unabhängigkeit gibt mir die Freiheit, selber Entscheidungen zu fällen. Ich finde immer Partner. In der Pipeline sind noch einige Projekte. In diesem Jahr plane ich noch eine Dokumentation mit dem BR über „Jüdisches Leben in Bayern“. Wichtig in meinem Alter ist es, gesund zu bleiben. Ich will zwar nicht bis 100 arbeiten, aber möglichst bis 99.

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