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Stärker als der Tod

Filmhandlung und Hintergrund

Psychodrama über den Zerfall einer Familie, nachdem die jüngere Tochter Opfer eines Gewaltverbrechen wird.

Als sie ihr Vater von einem Rockkonzert abholen will, ist die 14-jährige Melanie verschwunden. Für die Familie Koch steht sofort fest, dass etwas passiert sein muss. Da man auf dem Polizeirevier dem Verschwinden der Tochter eher routinemäßig bis anteilnahmslos begegnet, ergreifen die Kochs selbst die Initative, begeben sich auf die Suche, klappern alle Krankenhäuser ab - ohne Erfolg. Drei Wochen zwischen Hoffen - ein Schulkamerad will Melanie gesehen haben - und Bangen vergehen, ehe das Schreckliche Gewissheit wird. Melanies Leiche wird gefunden, sie wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Der Vater verrennt sich in Rachegedanken und verliert völlig die Bindung zu seiner Frau und seiner älteren Tochter.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Stärker als der Tod: Psychodrama über den Zerfall einer Familie, nachdem die jüngere Tochter Opfer eines Gewaltverbrechen wird.

    Ein starker Stoff, gepaart mit hervorragenden Darstellern und einem Filmemacher, der weiß worauf es ankommt - so entstehen auch im Fernsehen ganz bemerkenswerte Filme wie hier Nikolaus Leytners „Stärker als der Tod“. Der Film setzt da an, wo die Schlagzeilen beginnen - ein Kind verschwindet. Und er ist einfach großartig, wenn er die Familie zwischen Hoffen und Bangen begleitet und zeigt, wie jeder für sich - August Zirner als Vater, Veronica Ferres als Mutter, Anna Brüggemann als große Schwester - auf den Verlust reagieren. Der Film macht auch da weiter, wo die Schlagzeilen für gewöhnlich enden. Er bleibt bei der Familie und macht das allmähliche Zerbröckeln sichtbar. Einziger Wermutstropfen vielleicht, dass Leytner dafür ein wenig die Zeit ausgeht.

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