Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Stadt, Land, Kuss

Stadt, Land, Kuss

Kinostart: 12.07.2001
zum Trailer

Filmhandlung und Hintergrund

Amüsante Farce um Ehecrashs und Affären mit Hollywoods Frauenheld Warren Beatty und einer imposanten Starbesetzung.

Porter Stoddard und sein bester Freund Griffin sind vermeintlich stabile Säulen ihrer langjährigen Ehen, bis beide Männer unvermutet ausbrechen, weil Griffin Frauen nicht mehr, Porter aber immer mehr begehrt. Von Ehefrau Ellie als Treuebrecher entlarvt, tritt Porter die Flucht nach vorne an und trudelt von einer Affäre zur nächsten, bis er zur Besinnung kommt.

Porter Stoddard und sein bester Freund Griffin sind Männer im besten Alter, die ihr großbürgerliches Familienleben bestens im Griff zu haben scheinen. Doch in Wirklichkeit stehen ihre beide Ehen kurz vor dem Aus. Das liegt vor allem daran, dass Porter Frauen immer mehr begehrt, Griffin sich dagegen lieber seinen Geschlechtsgenossen zuwendet. Nachdem sich Porter von einer Affäre in die nächste - darunter eine aparte Cellistin und Griffins Frau Mona - gestürzt hat, kehrt er schließlich reumütig und geläutert zu seiner Gattin Ellie zurück.

Bilderstrecke starten(12 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Stadt, Land, Kuss

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Stadt, Land, Kuss: Amüsante Farce um Ehecrashs und Affären mit Hollywoods Frauenheld Warren Beatty und einer imposanten Starbesetzung.

    Wer sonst als Warren Beatty könnte einer für alle sein in dieser Farce über den ehelichen Treuebegriff, der natürlich von Hollywoods legendärem Trophäenjäger am potentesten hinterfragt wird. Obwohl vor allem im letzten Drittel Ton-Schwankungen auffällig sind, erhebt sich die vierte Regiearbeit Peter Chelsoms aus dem Chaos der zunächst fünfmonatigen, später wiederaufgenommenen Dreharbeiten, den folgenden Neuschnitten, kreativen Kollisionen und Startverschiebungen als amüsante leichte Komödie, die mit ihrem Starauftrieb Mangel an Aufmerksamkeit bei Presse und Publikum nicht befürchten muss.

    Gleich zu Beginn, als Beatty im Bett dem Cello-Spiel einer solidarisch textilfreien Nastassja Kinski lauscht, wird deutlich, dass das selbstironische Spiel mit Beattys Image hier ein zentraler Aspekt des Humors ist. „Das wird nie wieder passieren“, versichert seine von ihm nachträglich in den Film eingebaute Erzählerstimme, aber natürlich wissen wir es besser. Eigentlicher Auslöser für zwei Ehekrisen und folgendes außereheliches Begattungsfieber ist aber eine Moteleskapade von Beattys bestem Freund, der wie schon in „Love Affair“ von Garry Shandling gespielt wird. Nachdem diese Entgleisung mit einer anderen Frau, die in Wirklichkeit ein Mann ist, die langjährige Ehe mit Goldie Hawn atomisiert, tritt auch in Diane Keatons Ehe mit Beatty Verunsicherung ein. Zu diesem Zeitpunkt pflegt dieser schon seine Affäre mit Kinski, was nicht unbedingt in Kontrast zu seinem sexuell aktiven Privathaushalt steht, in dem Tochter und Sohn mit ihren Partnern nachts für hitzige Paarungstöne sorgen. Charmant und trotz boulevardesker Situationskomik nicht platt und jeden Gag ausreizend, ist Chelsoms Film in der ersten Hälfte, bis Beatty von Keaton entlarvt wird und er statt Reue die Flucht nach vorne antritt und Trophäen zu sammeln beginnt. Vollzug vermeldet werden kann allerdings nur mit Hawn, die wie gewohnt die mädchenhafte Quietschnudel gibt, während Komikerin Jenna Elfman und Andie McDowell trotz erkennbarem Interesse ihrerseits aus diversen Gründen verschont bleiben. Ohne übergewichtiges Moralisieren, aber auch ohne erkennbaren Schwerpunkt, betreibt der episodisch wirkende Film zunehmend Schauplatz- und Figuren-Zapping, bis Beatty am Ende eher zufällig und nicht unbedingt durch Erkenntnis zur Ruhe kommt. Obwohl „Stadt, Land, Kuss“ durchaus auch im Dialog Stärken zeigt, was wohl Koautor und Beatty-Kumpel Buck Henry zuzuschreiben ist, liegt der Schwerpunkt auf Situationskomik und gelegentlich auch Slapstick, die dank gutem Timing und der Idealbesetzung der Hauptrolle nicht wirkungslos bleiben. Das letzte Drittel aber wirkt etwas unfertig, verliert sich in hektischer Boulevardturbulenz und lässt gerade die Zurückhaltung vermissen , die Chelsoms Filme wie „Hear My Song“ so ausgezeichnet hatten. Mögliche Spuren seiner Entmachtung und anschließender Nachdrehs, nachdem er seine Schnittfassung abgeliefert hatte, aber doch kein ausreichender Grund zu befürchten, dass diese Komödie deshalb kommerziellen Schaden nehmen müsste. kob.

News und Stories

  • "Pluto Nash" größter Flop des Jahrzehnts

    "Pluto Nash" größter Flop des Jahrzehnts

    Zweifelhafte Ehre für Eddie Murphy: Sein Weltraum-Quark "Pluto Nash" ist zum größten Film-Fehlschlag des Jahrzehnts gekürt worden.

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Cecil B. DeMille Award für Warren Beatty

    Der Schauspieler Warren Beatty, der im Laufe seiner langjährigen Karriere auch als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent tätig war, soll den Cecil B. DeMille Award für sein Lebenswerk erhalten. Die Hollywood Foreign Press Association will dem 69-Jährigen den Preis am 15. Januar bei der Verleihung der Golden Globe Awards überreichen. Beatty gewann 1982 einen Oscar für die Regie von „Reds“, ebenso wie einen Golden...

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Diane Keaton als Bankräuberin

    Diane Keaton als Bankräuberin

    George Clooney, aufgepasst! Nach "Ocean's Eleven" besteigt jetzt Diane Keaton in einer neuen Gaunerkomödie den Gangsterthron.

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Gimlis Set-Unfall

    Gimlis Set-Unfall

    Autsch! Schauspieler John Rhys-Davies hat sich am Set seines neuen Films „La Femme Musketeer“ böse verletzt und wird mindestens zwei Wochen das Krankenbett hüten müssen. Der Hollywood-Veteran, der seit seiner Rolle als Zwerg Gimli in „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“ auch einem breiterem Kinopublikum bekannt sein dürfte, erlitt einen Armbruch und Kopfverletzungen, nachdem ein Teil der Kulisse eingestürzt war...

    Ehemalige BEM-Accounts  

Kommentare