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Fakten und Hintergründe zum Film "Spy Kids: Alle Zeit der Welt"

Kino.de Redaktion |

Spy Kids - Alle Zeit der Welt Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

2001 stellte Robert Rodriguez einen bahnbrechenden Film vor, der zum Grundstein eines neuen Genres innerhalb der Familienkinounterhaltung wurde. Mit prall gefüllter Action machte SPY KIDS aus ein paar scheinbar völlig normalen Kindern ein Elite Agententeam, das ohne Probleme mit allen erwachsenen Vorbildern mithalten konnte. Auf den Erfolg des rasanten Originals folgten die beiden Fortsetzungen (SPY KIDS 2 – DIE RÜCKKEHR DER SUPERSPIONE, MISSION 3D). Die SPY KIDS-Filme vereinen bis heute Spaß, Action und Spannung in fantastischen Storys, gekoppelt mit ganz viel Herz, denn es geht immer auch um den Wert der Familie.

Gut ein Jahrzehnt nach dem Start der Reihe bringt Robert Rodriguez nun die Spy Kids erneut auf die große Leinwand, mit einer neuen Spion-Generation, alten Bekannten und coolen Gadgets. Wie schon der dritte Teil wird auch das vierte Abenteuer in 3D präsentiert und mit 4D Aromascope (Geruchskarten) als interaktiver Zugabe garniert. Mit jeder Kinokarte bekommen Kinder und Eltern eine Geruchskarte, die das Kinoerlebnis an bestimmten Stellen des Filmes auch zum Nasenerlebnis macht. Auf der Karte befinden sich durchnummerierte Rubbelflächen und wenn auf der Leinwand eine der 8 Nummern aufblinkt wird durch leichtes Reiben der passende Duft zur Szene freigesetzt und man kann noch ein bisschen tiefer in die aufregende Spy Kids-Welt eintauchen. In jedem Fall sorgt diese Attraktion für ein paar zusätzliche Lacher und schafft neue Erlebniswelten. Die Zeit, die wir miteinander haben, ist wertvoller als Juwelen oder Gold und so war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass ein Superschurke auf die Idee kommt uns das Einzige auf der Welt zu stehlen, wovon es einfach nicht genug geben kann.

Als das zehnjährige Jubiläum des ersten SPY KIDS-Films näher rückte, begann Rodriguez darüber nachzudenken, die Serie mit einem frischen, innovativen Zugang neu zu beleben. „Im Laufe der Jahre haben mir viele Familien gesagt, dass diese Filme zu ihren größten Favoriten gehören und dass sie sie immer wieder gesehen hätten“, erklärt Rodriguez. Konkreter wurde die Idee 2009 bei den Dreharbeiten von Rodriguez’ MACHETE bei der Zusammenarbeit mit seiner Schauspielerin und guten Freundin Jessica Alba. „Sie hatte ja kurze Zeit vorher ein Baby bekommen. Und als ich sie dabei beobachtete wie sie die Windeln wechselte und sich um ihr Kleines kümmerte, kam mir der Gedanke, dass ich sie unbedingt als „Spy Mom“ sehen will. Ich fing an, diese Rolle komplett auf sie zuzuschreiben, und baute drum herum die Story und den Neustart der Serie mit zwei neuen Spy Kids.“

Ein wichtiges Thema, das Rodriguez oft im Kopf herumgeht, wurde zum Hauptmotiv des Filmes, denn jeder kennt das Gefühl, dass man es einfach nie schafft, genügend Zeit mit seiner Familie zu verbringen. “Wenn ich meine Kinder beobachte, wünsche ich mir oft, dass ich die Zeit anhalten könnte, um das noch länger genießen zu dürfen. Irgendwann wird es soweit sein, dass sie aus dem Haus ausziehen. Und ich hatte diese Idee von einem Schurken, der anderen Menschen ihre Zeit stehlen will, um selbst in der Zeit zurückreisen zu können“, erklärt Rodriguez.

Wie schnell die Zeit vergeht, sieht man natürlich auch den beiden Helden der ersten drei Spy Kids-Filme Carmen und Juni an. Einige Jahre später bringen Sie als erwachsene Agenten den neuen Kids alles bei, was sie wissen müssen. „Zu zeigen, wie erwachsen Carmen und Juni jetzt sind, hat sich nahtlos in das Thema des Filmes eingefügt“, so Rodriguez.

Auch Rodriguez‘ Produktionspartnerin Elizabeth Avellán war von der Idee begeistert: „Es ist toll, dass wir mit dieser Story Carmen und Juni auf eine völlig selbstverständliche Art und Weise zurückholen konnten. Dadurch übergeben die beiden buchstäblich die Verantwortung an eine neue Generation und sorgen auch dafür, dass die Spy Kids-Magie auf der Leinwand weiter lebt.“

Seine neuen Kinderspione fand Rodriguez in zwei noch relativ unbekannten jungen Schauspielern: zum Einen der neunjährige Rowan Blanchard („Dance A-Lot-Robot“) und zum Anderen die elfjährige Mason Cook (RAISING HOPE). „Rowan hatte einfach dieses Funkeln in den Augen“, erinnert sich Rodriguez an die erste Begegnung mit Blanchard, die im Film Rebecca Wilson spielt. „Ich wusste sofort, dass sie die Richtige für die Rolle ist. Sie war voller Energie und hatte eine ungewöhnliche Herangehensweise an den Part. Und genau das wiederum war perfekt für das Zusammenspiel der beiden Charaktere. Weil sie so stark war, konnte ich auch Cecils Charakter noch mehr ausbauen. Mason Cook, der Cecil spielt, war anfangs etwas ruhiger, aber man konnte erkennen, was in ihm steckt. Er ist etwas Besonderes und mit ihm konnte ich Cecil zu einem intelligenten Wunderkind machen. Ich wusste, dass man ihm das glauben würde, weil er einfach selbst so klug ist.“

Die Bedeutung von Familie ist das Herzstück des Spy Kids-Universums, was natürlich nicht zuletzt daran liegt, wie wichtig Familie für Rodriguez selbst ist. Er wuchs mit 9 Geschwistern auf und ist selbst Vater von fünf Kindern. Wie in den vorherigen Filmen, erdachte er sich auch für das neue Abenteuer eine Familie, in der sich die meisten Kinder und Eltern wiederfinden können: mit Eltern, die wegen zu viel Arbeit es nicht schaffen, Zeit mit ihren Kinder zu verbringen, und mit Kindern, die von anderen Dingen abgelenkt sind, und mit der Dynamik einer Patchwork-Familie klarkommen müssen. “Es geht um Zeit, Identität und darum, dass man erst wirklich zur Familie wird, wenn man zusammenhält“, erklärt Rodriguez über den vierten Teil der Spy Kids-Reihe und die wichtigsten Motive hinter der Story. McHale war begeistert von dem Drehbuch: „Robert greift echt und durchaus ernste Themen auf und macht daraus ein witziges, actiongeladenes Abenteuer für die ganze Familie.“

Jessica Alba ist ja selbst eine berufstätige Mutter und konnte Marissas Dilemma absolut nachvollziehen: „Es ist nicht einfach, das richtige Gleichgewicht zwischen der Rolle als Mutter und der Arbeit zu finden. Es vermengt sich ja auch manchmal und vor allem rennt einem die Zeit davon. Auf einmal ist ein Jahr vorbei und du fragst dich, wo die Zeit geblieben ist.“

Was die meisten Kinder und Eltern, die sich die SPY KIDS-Filme im Laufe der Jahre angeschaut haben, begeistert, ist vor allem der Punkt, dass die Spy Kids eigentlich ganz normale Kinder sind. „Die Wahrheit ist“, verrät Alexa Vega, „dass man nicht wirklich besonders sein muss, um zum Spy Kid zu werden. Man muss nur mitfühlend, großzügig und heldenhaft sein und Gutes tun wollen. Es geht nicht um die Gadgets, es geht um dich.“ Und Daryl Sabara fügt hinzu: „Ein Spy Kid zu sein, heißt, dass man seine Fantasie einsetzt und seinen Instinkten folgt. Jedes Kind könnte ein Spy Kid sein.“

Marissa Cortez Wilson (Jessica Alba) ist die jüngere Schwester des in den ersten Filmen von Antonio Banderas gespielten Spy-Patriarchen Gregorio Cortez. Ihr Mann und ihre Stiefkinder wissen allerdings nichts von ihrer aufregenden Vergangenheit als Top-Agentin. Als Mutter eines kleinen Babys und Frau eines Mannes, der ständig zu viel arbeitet, ist Marissa völlig erschöpft. „Sie gibt sich alle Mühe, aber es ist alles ein Bisschen viel für sie“, erklärt Alba. „Im Vergleich dazu erscheint ihr der Job als Top-Agentin geradezu wie ein Urlaub. Mutter zu sein, darin liegt die große Anstrengung.“ Aber wie im wahren Leben, ist es auch in der Welt der Superspione eine erneute Umstellung, wenn man nach dem Mutterschutz wieder anfängt zu arbeiten. „Sie hat bei ihren Einsätzen ihr Baby vor den Bauch geschnallt“, lacht Alba. „Während sie versucht, die Welt zu retten, muss sie nebenbei ihr Baby füttern, trösten und bespaßen.“ Schwierig ist für Marissa außerdem ihre Rolle als Stiefmutter. „Sie möchte, dass ihre Stiefkinder sie genauso lieben, wie sie sie liebt“, so Alba, „aber es ist für Kinder nicht einfach, sich an ein neues Elternteil zu gewöhnen, auch weil sie oft das Gefühl haben, dadurch ihre leibliche Mutter oder ihren leiblichen Vater zu enttäuschen.“

Als Rodriguez ihr die Rolle als „Spy-Mom“ anbot, erklärte sie ihm, was sie in diesem Part sieht. „Ich wollte eine moderne Mom sein“, erinnert sich Alba an das Gespräch. „Eine Frau, die versucht, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Eine Frau, die versucht, sich selbst treu zu bleiben während sie sich gleichzeitig Mühe gibt, die beste Mutter der Welt zu sein.” “Ich denke, dass viele Frauen sich in den Charakteren wiederfinden wollen, die sie auf der Leinwand sehen. Auch wenn Marissa also eine coole Superagentin ist, kann sie trotzdem nicht alles. Aber sie versucht, eine gute Mutter zu sein.“ Rodriguez hat das Drehbuch Alba nicht nur auf den Leib geschrieben, sondern auch ganz bewusst ihre Persönlichkeit in den Charakter einfließen lassen. „Es ist das erste Mal, dass ich mitJessica bei einem Film gearbeitet habe und das Gefühl hatte, die Rolle passt zu ihrem wahren Ich. Sie ist wunderschön, klug, ehrgeizig, mutig und trägt ein kleines Baby mit sich herum“, erinnert sich Rodriguez und fährt fort, „Ich fand es ein tolle Idee, mir all das in einer Welt von Spionen und Agenten auszumalen. Das betont, womit wir immer gespielt haben, nämlich dass das Familienleben sich gar nicht so sehr von der komplexen und gefährlichen Spionagewelt unterscheidet.“

Bei der Auswahl der neuen Spy Kids, die das Zepter von Carmen und Juni übernehmen und auch ihren Geschwisterkampf weitertragen, ging es Rodriguez um eine noch eingeschworenere Dynamik der Geschwister. „Rebecca und Cecil sind Zwillinge, also komplementieren sie sich eher und funktionieren gut gemeinsam. Sie stehen zwar in Konkurrenz zueinander, kämpfen aber nicht wirklich gegeneinander“, so Rodriguez. Alexa Vega beschreibt die beiden als „mutige Schlawiner, die sich nichts verbieten lassen schon gar nicht die Aussicht darauf, als neue Spy Kids die Welt und ihre Familie zu retten.“ Für Blanchard ist Rebecca ein rebellischer Lauser: „Ihre schnelle Auffassungsgabe hilft ihr. Am Anfang noch setzt sie ihr Talent ein, um ihrer Stiefmutter Streiche zu spielen. Dann beginnt sie, ihre Fähigkeiten zu nutzen, um die Welt vor der Bedrohung durch den Timekeeper zu retten“.

Cecil wird für immer 20 Minuten jünger bleiben als seine Schwester und ist extrem intelligent. „Cecil liebt es, Puzzle oder Rätsel zu lösen, was ihm natürlich bei seiner neuen Berufung als Spion hilft. Außerdem ist er schwerhörig, was in bestimmten Situationen allerdings auch nützlich ist“, erläutert Cook über seinen Charakter. Alba erklärt es so: „Cecil hat sich mit seiner Schwerhörigkeit sehr gut arrangiert und anstelle eines Handicaps sieht er es als eine Art Superfähigkeit. Er ist den Menschen um ihn herum immer vier oder fünf Schritte voraus, weil er störende Geräusche ausschalten kann, wenn er will – das schreiende Baby, seine nervende Schwester oder ganz einfach den Lärm im Kampf gegen die Schurken, um besser nachdenken zu können.“

Der Vater in der Spy-Familie ist Wilbur Wilson (Joel McHale). Er ist so sehr mit seiner neuen „Spy Hunter”-TV-Serie beschäftigt, dass er kaum noch Zeit mit seiner Familie verbringen kann. „Wilbur denkt, dass er ein Agentenjäger ist, weil er im Fernsehen einen spielt“, lacht Rodriguez. „Aber er merkt nicht mal, dass seine Frau eine Spionin ist und er einen Roboter als Hund hat. Für diese Rolle brauchte ich jemanden, der ihn mit einer gewissen Portion Humor spielen kann und gleichzeitig völlig glaubwürdig dabei bleibt. Genau das ist Joel.“ Für McHale selbst ist „Wilbur das klassische Beispiel eines Typen, der zu beschäftigt ist und dabei seine Kinder aus den Augen verliert. Er will gerne erfolgreich sein und übersieht dabei, was in seiner eigenen Familie passiert.“

Während viele Filmemacher einen fast schon sprichwörtlichen Bammel vor der Arbeit mit Kindern und Tieren haben, sehnte sich Rodgriguez geradezu danach. „Ich hatte das immer im Kopf, denke ich. Ich dachte, mit einem Baby könnte man die Idee noch ein bisschen weiter spinnen. Ich bin ja mit so vielen Geschwistern aufgewachsen, dass da eigentlich fast immer irgendwo ein Baby im Haus war. Ich habe mir gedacht, dass man mit einem Baby in der Story ein paar tolle Dinge anstellen könnte.“

Der Hunderoboter Argonaut war eine Idee, die Rodriguez schon beim ersten Spy Kids-Film hatte: der Familienhund als unwahrscheinlicher und etwas eigenwilliger Held. Damals wäre es allerdings noch zu teuer gewesen, die Idee zu verwirklichen. „Argonaut ist ein schlafender Schutzmechanismus, wenn man so will“, erläutert Rodriguez. „Er offenbart sich und greift erst ein, wenn man ihn braucht. Seit Marissa Teil der Wilson-Familie ist, passt Argonaut still und heimlich auf die Kinder auf. Und erst, als es wirklich Ernst wird, fängt er zu sprechen an.“

Die Stimme, mit der Argonaut spricht, wird ihm im Original von dem britischen Starkomiker Ricky Gervais geliehen. „Wir wollten einen britischen Akzent und eine Portion Sarkasmus“, lacht Rodriguez. „Und nach diesen Kriterien gibt es wohl kaum eine passendere Wahl als Ricky Gervais. Er ist fantastisch, er ist einfallsreich und er hat einen unfassbaren Witz. Durch ihn ist der Argonaut lebendig geworden und ganz viele Dinge, die der Hund sagt, hat Ricky einfach improvisiert.“

Die Rolle des Hunderoboters Argonaut übernimmt Terrier-Mischling Elmo, der aus einem Tierheim gerettet wurde. „Wenn man sich einen Roboter-Superhund ausdenkt, kommen einem natürlich eher Bilder eines Kampfhundes in den Kopf. Aber ich wollte genau das Gegenteil. Ich wollte einen Hund, der einen erst mal zum Lachen bringt, wenn man ihn sieht. Und als wir Elmo entdeckten, wussten wir, dass wir den Richtigen haben. Er hat einen schlimmen Unterbiss, sieht völlig zerrupft aus und wirkt eher unauffällig - und das ist ja das Wichtigste für einen Spion - egal ob Hund oder Mensch - er darf nicht auffallen.

Der geheimnisvolle Timekeeper ist zornig auf die Welt, weil die Menschen so viel Zeit verschwenden. Also will er sie zurück ,stehlen‘. „Er ist ein missverstandenes, missgeleitetes Wesen“, erklärt Rodriguez. „Seine Vergangenheit hat ihn extrem empfindlich gemacht, was die Verschwendung von Zeit angeht. Er glaubt, wenn er in der Zeit zurückreist, könnte er mehr und Besseres mit der Zeit erreichen. Seiner Ansicht nach nutzen die meisten Familien ihre Zeit miteinander nicht wirklich und Familienwert ist ihm das Allerwichtigste. Fast alle Schurken in meinen Filmen sind eigentlich gar keine richtigen Schurken, sie haben nur eine extrem andere Sicht auf das Leben und werden missverstanden. Sie haben gute Vorsätze und nehmen dabei den falschen Weg.“

Jeremy Piven übernahm in diesem Fall nicht nur einen, sondern gleich multiple Charaktere. Sein Part als nonchalanter Chef der OSS, ist für Piven „eine Hommage an eine andere Zeit“. Und Tick Tock, der irre lachende Handlanger des Timekeepers, ist für ihn ein reines Vergnügen gewesen: „Er ist ein absolut durchgeknallter Typ. Er ist ein paar Mal zu oft in der Zeit zurück gereist, was ihn wohl den Verstand gekostet hat.“ Und den Timekeeper mit seiner Wanduhr-Maske beschreibt Piven als „einen – zumindest auf den ersten Blick - Schurken der allerschlimmsten Sorte, denn schließlich hat er den Finger am Armageddon-Schalter, mit dem er die Zeit anhalten kann, um in ihr zurück zu reisen.“

Für Vega war der erste Tag am Set ihres vierten SPY KIDS-Films nicht ganz einfach, weil sie sich zunächst noch etwas unsicher fühlte. „Ich denke, das lag daran, dass ich beim letzten Mal als ich mit Robert gearbeitet habe, noch ein Kind war. Damals dachte ich nicht, dass er ein toller, renommierter Schauspieler-Regisseur ist. Ich dachte, da ist ein cooler Typ, der mir erzählt, wie ich eine Szene zu spielen habe.“

Sabara fand es großartig, wieder mit Vega zusammenarbeiten zu können: „Wir haben dieses Bruder-Schwester-Verhältnis nicht verloren, auch wenn wir jetzt beide erwachsen sind. Als Robert Rodriguez Alexa und mich das erste Mal wieder zusammen durch die Linse der Kamera gesehen hat, musste er unglaublich lachen, weil sich die Größenverhältnisse vertauscht haben. Diesmal bin ich viel größer als sie. Und dieser Moment war mir tatsächlich eine Genugtuung.“

Alexa Vega heiratete während der Dreharbeiten und wurde von keinem anderen als Robert Rodriguez zum Altar geführt. „Wir hatten gerade eine Woche am Set hinter uns“, erinnert sich Vega, „und dann flog ich nach Deadwood in Southdakota zu meiner Hochzeit. Zwei Tage später war ich wieder am Set und habe dort meine Flitterwochen verbracht. Und auch wenn ich mir vielleicht ein bisschen mehr Freizeit in diesen Tagen gewünscht hätte, hat es sich trotzdem absolut richtig angefühlt. Die SPY KIDS-Reihe ist immer ein großer Teil meines Lebens gewesen. Ich habe so viel gelernt in der Zeit bei den Troublemaker-Studios und Robert. Und jetzt habe ich auch noch geheiratet während der Dreharbeiten. Ziemlich lustig!“

Vega und Sabara nahmen Blanchard und Cook unter ihre Fittiche und halfen ihnen, so gut sie konnten. „Ich fühlte mich ihnen sofort sehr nah“, so Vega, „und unsere erste gemeinsame Szene war ja auch der Moment, in dem ich ihnen von der Spy Kids-Abteilung erzähle. Ich konnte ihnen all diese tollen Gadgets aus den ersten drei Filmen zeigen und damit schloss sich der Kreis. In der Szene erzählte ich von der Spy Kids-Abteilung und zwischen den Takes von der Arbeit als SPY KIDS-Schauspieler.“ Sabara ist von den jungen SPY KIDS-Nachfolgern in jedem Fall begeistert: „Es war toll, ihnen zuzusehen. Zwischendrin sind sie gemeinsam herumgerannt und haben gespielt, genauso wie Alexa und ich damals. Es war wie eine Zeitmaschine und wir beide hatten das Gefühl, auch unsere eigenen Erfahrungen noch einmal miterleben zu dürfen.“

Die besonderen Hightech-Gadgets gehören natürlich zum berühmten Inventar der Spy Kids-Serie: verspielte Erfindungen, wie sie nur einem kreativen Genie wie Robert Rodriguez einfallen können. Für den vierten SPY KIDS-Film ersann er wieder einige fantastische, aber auch sehr praktische Hilfsmittel für seine ganz jungen Spezialagenten, darunter beispielsweise eine Unsichtbarkeits-Robe. „Rebeccas ,Feldausrüstung‘ ist wie für sie geschaffen“, so Blanchard, „weil sie es einfach liebt, Streiche zu spielen und Leute auszutricksen.“ Und auch für Cook hatte sich Rodriguez genau das Richtige ausgedacht. Für den vierten Teil der Reihe entwarf Rodriguez eine fantastische, aber immer praktische Spionageausrüstung. Blanchard jedenfalls war mehr als angetan vom dem Gadget-Arsenal ihres Charakters: „Rebeccas ,Feldausrüstung‘ ist perfekt auf sie zugeschnitten, weil sie so schlagfertig ist und extrem gerne komplizierte Streiche ausheckt.“ Und auch Cook war mehr als zufrieden mit seiner ,Bewaffnung‘: „Wer träumt nicht von ,Hammer‘-Handschuhen, mit denen man Wände einreißen kann, und ,Stomper‘-Stiefeln, die einen in die Luft katapultieren?“

Schauspieler genießen die Möglichkeit mit einem Multitalent wie Robert Rodriguez zusammenzuarbeiten. Gemeinsam mit Avellán gründete Rodriguez in Austin, Texas, die Troublemaker-Studios, zu denen nicht nur eine Reihe von Ateliers für verschiedene Zwecke gehört, sondern auch ein international renommiertes Visual Effects-Studio. Rodriguez ist ein Vollblutfilmemacher. Er ist Drehbuchschreiber, Produzent, Regisseur, Kameramann, Cutter und Komponist in einer Person. „Er trägt viele Hüte bei seinen Filmen“, so Vega. „Er kann einem seine filmischen Visionen erklären wie kaum ein anderer, weil er sie fast vollständig in seinem Kopf entstehen lässt und jeden Aspekt der Story im Griff hat.“Auch Jeremy Piven sieht es genauso: „Von all den Filmemachern mit denen ich zusammengearbeitet habe, weiß Robert am besten was er will. Gleichzeitig ist er aber absolut offen für jede Anregung. Wenn man mit ihm arbeitet, fühlt man sich wie ein Teil seiner Welt.“ Jessica Alba beschreibt die Zusammenarbeit so: „Er kann etwas absolut cool und stilisiert aussehen lassen, versteht aber genauso auch die feinsten Nuancen mit denen man beim Spielen versucht, einen Charakter lebendig werden zu lassen.“

Einer, der Rodriguez am besten kennt, ist sicherlich Trejo, der seit langen Jahren immer wieder mit ihm zusammenarbeitet: “An seinen Sets hat man einfach immer das Gefühl, Spaß zu haben. Jeder arbeitet gerne mit ihm zusammen und man spürt, dass jeder die Arbeit liebt.“ Das Vertrauen, das Rodriguez in seine Schauspieler und seine Crew setzt, und der Respekt, mit dem er sie behandelt, wirkt sich auch immer wieder auf seine Schauspieler aus. Piven stimmt zu: „Kurz nachdem er die SPY KIDS-Serie hinter sich hatte, habe ich mit Daryl zusammengearbeitet. Er war ein überaus gefragter und erfolgreicher Kinderschauspieler, ist aber trotzdem komplett auf dem Boden geblieben. Ich bin mir sicher, dass das nicht zuletzt auch an dem Einfluss liegt, den Robert auf alle Menschen hat, mit denen er arbeitet. Er selbst ist schließlich ein ganz normaler Kerl, der zwar ein kleines Filmimperium leitet, aber nie auf den Gedanken käme, seine Macht zu missbrauchen. Dass alle „seine“ SPY KIDS- Kinder auf dem Boden geblieben sind, ist ihm zu verdanken.“

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