Spy Game - Der finale Countdown

  1. Ø 4
   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Spy Game - Der finale Countdown: Suspense-Agententhriller um einen alten Hasen der CIA, der gegen alle Anweisungen von oben versucht, seinen Schützling vor der Exekution zu bewahren.

Pures Tempo-Kino: Agent Tom Bishop (Brad Pitt) versucht eine riskante Befreiungsaktion in einem chinesischen Gefängnis und wird dabei erwischt. Innerhalb von 24 Stunden soll er exekutiert werden. Die CIA-Bosse sehen’s gelassen, denn der Präsident plant eine Reise nach China mit einem Handelsabkommen in der Tasche und da würde so eine Affäre nur stören. Allein sein Mentor Nathan Muir (Robert Redford) mag Bishop nicht hängen lassen und kämpft gegen Freund wie Feind.

CIA-Mann Tom Bishop wird bei einer Befreiungsaktion in einem chinesischen Gefängnis geschnappt und soll innerhalb von 24 Stunden exekutiert werden. Da eine Chinareise des US-Präsidenten bevorsteht, ist die CIA bemüht, einen Skandal zu vermeiden und den Vorfall zu ignorieren. Doch Bishops Mentor Nathan Muir setzt alle Hebel in Bewegung, seinen Schützlings zu retten.

Am Tag vor seiner Pensionierung erfährt der altgediente CIA-Ausbilder Nathan Muir, dass sein einstiger Schützling Tom Bishop bei einem Einsatz in China verhaftet wurde und nur 24 Stunden bis zu dessen Hinrichtung bleiben. Gegen den Willen der CIA-Führung, die einen diplomatischen Eklat befürchtet, versucht Muir, Bishops Freilassung zu erkämpfen. Behindert durch seine um vieles jüngeren Vorgesetzten und verfolgt von Erinnerungen an die Ausbildungszeit Bishops ficht er einen letzten, einsamen Kampf gegen übermächtige Feinde…

Der altgediente CIA-Ausbilder Nathan Muir erfährt, dass sein einstiger Schützling Tom Bishop bei einem Einsatz in China verhaftet wurde und hingerichtet werden soll. Gegen den Willen der CIA-Führung versucht er, seine Freilassung zu erzwingen. Gewohnt lässig gibt Robert Redford in diesem routiniert inszenierten Spionagethriller den alten CIA-Hasen, dem Brad Pitt als Nachwuchs-Agent zur Seite steht.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Vom Fliegenangeln in die Welt der Spionage. „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ markierte vor knapp zehn Jahren die erste Zusammenarbeit von Hollywoods „Goldenen Jungs“ Robert Redford und Brad Pitt. Für den spannungsreichen Agententhriller „Spy Game“ werden sie jetzt vor der hoch energetischen Kamera von Tony Scott erneut zusammengeführt. Ähnlich wie in seinem letzten Film „Der Staatsfeind Nr. 1“ liefert Scott eine visuell versierte Fingerübung über einen frenetischen Wettlauf mit der Zeit. Das klassische Agentenschachspiel vermengt Politintrige, Paranoia und internationale Spionage zu smarter Suspenseaction, die visuellen Pfiff mit sorgfältigem Storytelling vereint.

    Nachdem er mit „Der Staatsfeind Nr. 1“ eine funktionale Modernisierung von Coppolas „Der Dialog“ abgeliefert hatte, nimmt sich Stromlinienspezialist Scott hier eines weiteren Klassikers der siebziger Jahre an: Mit Manipulationen der Filmgeschwindigkeit, Schnellschnitt, diversen Farbfiltern, hyperaktiven Kamerafahrten etc. verleiht er seinem Sydney Pollacks „Die drei Tage des Condors“ nicht unähnlichen Politreißer einen brandaktuellen Look und verstärkt auf optischer Ebene die Dringlichkeit und Dramatik der Handlung. Der packende Prolog ist im Jahr 1991 angesiedelt (mit dem Fall der Sowjetunion auch endgültiges Ende des Kalten Krieges) und zeigt CIA-Agent Tom Bishop (Pitt) bei der Ausführung einer hochgefährlichen Befreiungsaktion in einem chinesischen Gefängnis. Die Mission geht schief: Bishop wird geschnappt und soll innerhalb von 24 Stunden exekutiert werden. Da eine Chinareise des US-Präsidenten für ein Handelsabkommen bevorsteht, ist die CIA bemüht, einen Skandal um jeden Preis zu vermeiden und den Vorfall zu ignorieren. Doch Bishops gewiefter Mentor Nathan Muir (Redford) setzt alle (unkonventionellen) Hebel in Bewegung, das Leben seines Schützlings zu retten. Wie in „Die drei Tage des Condors“ spielt Redford erneut einen CIA-Agenten, der sich mit Opponenten innerhalb der eigenen Organisation konfrontiert sieht – ausgerechnet an seinem letzten Tag beim Geheimdienst. Diesmal sind die Fronten gleich zu Beginn klar abgesteckt. Als Agent der alten Schule erscheint Muir seinen jüngeren Vorgesetzten als suspektes Relikt, mit dem sie nur widerstrebend zusammenarbeiten, um Informationen über seinen Protegé Bishop in Erfahrung zu bringen. Bühne frei für eine Rückblendenerzählstruktur, da Muir in drei pointierten, aufpeitschenden Akten von seiner Beziehung zu Bishop berichtet. Begonnen wird mit Bishops Rekrutierung in Vietnam im Jahr 1975, wo Muir den Scharfschützen anwirbt, einen wichtigen Vietcong-Offizier zu beseitigen. Es folgt eine Rückblende zu ihrer gemeinsamen Zeit in Berlin, wo ein tödliches Bauernopfer im Zuge eines Kalter-Krieg-Manövers Bishop die Moral ihrer Spionagespiele hinterfragen lässt. An dieser Stelle versucht der Lehrer seinem Schüler die wichtige Lektion zu erteilen, sich nie von seinen Informanten einwickeln zu lassen. Der dritte Flashback führt nach Beirut, wo das Team einen Terroristenführer im tödlichen Visier hat und es offenbar wird, dass Bishop sich die Lehre der Selbsterhaltung nicht zu Herzen genommen hat. Er verliebt sich in die Flüchtlingslageraktivistin Elizabeth Hadley (Catherine McCormack mimte in „Der Schneider von Panama“ eine Spionin), was ihn schließlich zu der fatalen Gefängnisaktion des Prologs führt.

    Einblendungen der Uhrzeit halten dem Zuschauer stets in Erinnerung, dass die verbleibende Zeit bis zur Exekution verrinnt. Clever zieht Scott, der stets den Überblick über die verschachtelte Handlung behält, auf diese Weise die Spannungsschraube zusätzlich an. Im Zentrum der von Michael Frost Beckner verfassten Story steht allerdings Redfords souveräne Vorstellung als alternder Agent und Anti-Bond, der am Ende seiner Karriere entgegen seines üblichen Credos alles für seinen ehemaligen Schützling einsetzt. Pitt spielt mit entschieden weniger Leinwandzeit lediglich die zweite Geige, überzeugt aber mit seiner lockeren Präsenz: Ganz offensichtlich ist er sich bewusst, dass er im Dienste eines Filmes agiert, in dem jedes Rad perfekt ineinander greifen muss. Nicht mehr und nicht weniger leistet „Spy Game“ mit seinen zwei Spionen, deren vor wenigen Monaten noch überholt erschienener Berufsstand wieder eine brandaktuelle, aber nicht minder zweifelhafte Brisanz hat. ara.

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