Filmhandlung und Hintergrund

Vor einem halben Jahr waren es Julia Roberts und Nick Nolte, die sich in „I Love Trouble“ eine Neuauflage des ewigjungen komödiantischen Geschlechterkampfes leisteten. Jetzt schickt der versierte Unterhaltungs-Spezialist Ron Underwood („City Slickers“) Ex-„Batman“ Michael Keaton und Geena Davis, die mit Ehemann Renny Harlin erstmals auch als Produzentin fungierte, als konkurrierende Politredenschreiber auf die Screwball-Pfade...

Als Julia und Kevin sich das erste Mal treffen, wissen sie nicht, daß sie beide Politreden schreiben - für verschiedene Parteien: sie für die Demokraten, er für die Republikaner. Obwohl die beiden wie gemacht für einander erscheinen, will keiner sich in feindliche Reihen begeben. Nicht leicht für Zwei, die sich längst ineinander verliebt haben.

Beim Kampf um die letzte Packung Schlaftabletten lernen sich die beiden Insomniker Kevin und Julia kennen - ohne zu wissen, daß sie die jeweiligen Redenschreiber für zwei konkurrierende Politiker sind. Es ist Liebe auf den ersten Blick, die kompliziert wird, als die beiden herausfinden, daß sie für verschiedene Lager arbeiten. Weil sich die beiden weder ihre Gefühle eingestehen, noch ihre Stellung verlieren wollen, weil sie mit dem „Feind“ fraternisieren, wird der Wahlkampf zum Tatort der persönlichen Fehde.

Beim Kampf um die letzte Packung Schlaftabletten verlieben sich Kevin und Julia auf den ersten Blick. Beide schreiben die Reden für zwei konkurrierende Politiker und so wird der Wahlkampf zum Tatort der persönlichen Fehde. Wortduelle und Situationskomik garantieren in der Romanze mit Ecken und Kanten einen erlebnisreichen Unterhaltungsspaß.

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  • Vor einem halben Jahr waren es Julia Roberts und Nick Nolte, die sich in „I Love Trouble“ eine Neuauflage des ewigjungen komödiantischen Geschlechterkampfes leisteten. Jetzt schickt der versierte Unterhaltungs-Spezialist Ron Underwood („City Slickers“) Ex-„Batman“ Michael Keaton und Geena Davis, die mit Ehemann Renny Harlin erstmals auch als Produzentin fungierte, als konkurrierende Politredenschreiber auf die Screwball-Pfade vergangener Hollywood-Tage, in denen sich Katharine Hepburn und Spencer Tracy auf vergnüglichste und intelligenteste Weise romantische Kleinkriege lieferten. Auch wenn die Klasse der Vorbilder nicht erreicht wird, können sich die Resultate durchaus sehen lassen: Während „I Love Trouble“ gerade im Bereich des messerscharfen Dialogduells enttäuschte, fliegen in diesem relativ unbeschwerten romantischen Spaß im verbalen Clinch die Fetzen. Dazu haben die beiden Hauptpersonen auch allen Grund. Er ist ein ehemaliger Sitcom-Autor, der von seiner Exfrau angeheuert wird, die Kampagnenmaschine des republikanischen Kandidaten beim Wahlkampf um die Senatorenwahl in New Mexico verbal auf Vordermann zu bringen. Sie ist eine überzeugte Anhängerin der Demokraten, die sich dem kreativen Streß aus purem Idealismus aussetzt. Beim mitternächtlichen Kampf um die letzte Packung Schlaftabletten lernen sich die beiden chronisch Schlaflosen kennen. Als die beiden Wortjongleure nach einer gemeinsam verbrachten Nacht die Identität des anderen erfahren, beginnt ein charmanter Grabenkampf der romantischen Irrungen. Weil die beiden weder ihre Gefühle eingestehen, noch ihre Stellung riskieren wollen, weil sie sich mit dem „Feind“ verbrüdert haben, wird der Wahlkampf zum Tatort der persönlichen Fehde. Das plötzliche Auftauchen ihres ehemaligen Verlobten (Christopher Reeve als herrlich blasierter Starjournalist) und ein schwelender Politskandal sorgt fürderhin für Turbulenzen. Während Geena Davis ähnlich farblos bleibt wie in „Angie“, schmeißt Michael Keaton die Show: Wann immer er im Bild ist, erwacht „Sprachlos“ zu pulsierendem Leben. Mit perfektem Timing und unbändiger Lust an komischer Improvisation empfiehlt er sich als mitreißender Komödiant der Sonderklasse. Leider verpaßt es Ron Underwood, der politischen Ebene des Films ähnlichen Biß zu verpassen wie seinem amourösen Irrgarten. Indem er den Politzirkus nur als Arena für die schier aussichtslose Romanze seiner Protagonisten nutzt, bleibt „Sprachlos“ letztlich seltsam leer und substanzlos. Michael Keaton ist es zu verdanken, daß der Film trotz Mankos dennoch stets sympathische Unterhaltung bleibt. Seine unglaublich witzige Performance hat ein großes Publikum verdient. Nicht zuletzt kommt es hier zum ersten Leinwandtreffen von „Superman“ (Christopher Reeve) und „Batman“ (Michael Keaton)! ts.

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