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Spieler

Kinostart: 01.11.1990

Filmhandlung und Hintergrund

Dominik Graf („Die Katze“), eine der Hoffnungen des jungen deutschen Films, auf den Spuren von Altmeister Godard. Mit viel Sympathie für seine Figuren läßt er sie in diesem tragikomischen Thriller auf der Jagd nach dem Glück im Spiel und in der Liebe in ständig wechselnde Beziehungen zueinander treten. Erzählerkommentar und betont künstliche Dialoge brechen immer wieder den Erzählfluß und erschweren die Identifikation...

Jojo, der Spieler, klaut seiner Cousine Kathrin die 20.000 Mark, die sie von ihrer Tante geerbt hat, um sie gleich darauf beim Kartenspielen zu verzocken. Doch Kathrin liebt Jojo und versucht, ihn und seinen Freund vom Spielen abzubringen. Nachdem sie selbst in einem Wettbüro die verlorene Summe zurückgewonnen hat, trennt sie sich von Jojo. Auf einem Campingplatz treffen sie erneut aufeinander. Nach einer Auseinandersetzung mit tödlichem Ausgang bleibt nur die Flucht nach Südfrankreich. Gerade als Jojo in der Spielbank von Monte Carlo endlich sein Glück gemacht hat, taucht die Polizei auf. Jojo und sein Freund finden den Tod, für Kathrin beginnt ein neues Leben.

Drei junge Leute sind vom Glücksspiel besessen. Sie geraten dabei in einen tödlichen Konflikt. Intelligent und witzig inszenierte Tragikomödie.

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Kritikerrezensionen

  • Dominik Graf („Die Katze“), eine der Hoffnungen des jungen deutschen Films, auf den Spuren von Altmeister Godard. Mit viel Sympathie für seine Figuren läßt er sie in diesem tragikomischen Thriller auf der Jagd nach dem Glück im Spiel und in der Liebe in ständig wechselnde Beziehungen zueinander treten. Erzählerkommentar und betont künstliche Dialoge brechen immer wieder den Erzählfluß und erschweren die Identifikation. Die gelungene, augenzwinkernde Hommage an die Nouvelle Vague ist aber so intelligent, reizvoll und vor allem witzig inszeniert, daß sie über Filmfans und Cineasten hinaus auch ein breites Publikum vergnüglich finden wird.

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