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Neuer Marvel-Plan sorgt für MCU-Aus: Tom Holland verabschiedet sich nach „Spider-Man: No Way Home“

Neuer Marvel-Plan sorgt für MCU-Aus: Tom Holland verabschiedet sich nach „Spider-Man: No Way Home“
© Sony Pictures/Marvel Studios

In einem Interview bestätigte Sony Pictures, dass „Spider-Man: No Way Home“ den Startpunkt für Spideys Ankunft im Spider-Verse markieren wird.

Poster

Zwar ist die bis dato eiserne Regel mit „Thor 4: Love and Thunder“ und in gewisser Weise auch mit „Captain America 4“ bereits außer Kraft gesetzt worden, aber bisher erhielten Superheld*innen im Marvel Cinematic Universe (MCU) maximal drei Solofilme, bevor sie neuen Marvel-Figuren Platz machen mussten.

Bei Spider-Man, aktuell gespielt von Tom Holland, ist die Situation ähnlich: Zwei Solofilme, „Spider-Man: Homecoming“ und „Spider-Man: Far From Home“, hat die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft bereits innerhalb des MCU erhalten, mit „Spider-Man: No Way Home“ folgt Teil drei am 16. Dezember 2021 (deutscher Kinostart). Damit wäre sein Soll fast erfüllt, denn im Gegensatz zum Großteil der Marvel-Superheld*innen handelt es sich bei Spider-Man um eine Kooperation von Disney/Marvel Studios mit dem Besitzer der Filmrechte, Sony Pictures.

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Der ursprüngliche Vertrag sah drei Solofilme und drei weitere Auftritte im MCU vor, dazu die Option auf einen zusätzlichen Auftritt. In „The First Avenger: Civil War“ gab Hollands Spidey sein Debüt und war dann in „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“ mit von der Partie. Damit bliebe ihm nach aktuellem Stand noch ein weiterer MCU-Auftritt – eventuell in „Doctor Strange and the Multiverse of Madness“.

Auch für beinharte MCU-Fans dürfte es in diesem Video noch den ein oder anderen Fakt geben, den sie noch nicht kannten:

Abschied vom MCU und Ankunft im Spider-Verse

Und dann? Was folgt dann für Hollands Spider-Man? Definitiv klar ist jetzt, dass er in das Sony Pictures Universe of Marvel Characters (SPUMC), wie das Spider-Verse von Sony Pictures offiziell heißt, eingebunden wird. Den Startschuss dazu gibt „No Way Home“. Das bestätigte Sanford Panitch, Präsident der Sony Pictures Motion Picture Group, nun in einem Interview mit Variety:

„Es gibt in der Tat einen Plan. Ich denke, dass es für die Leute nun wesentlich klarer sein sollte, wohin uns die Reise führt, und ich denke, dass noch mehr enthüllt wird, sobald ‚No Way Home‘ veröffentlicht wird.“

Dass in „No Way Home“ erstmals das Multiversum richtig erforscht wird, ist bereits bekannt. Die bestätigte Rückkehr von Spidey-Erzfeinden wie Doctor Otto Octavius alias Doctor Octopus (Alfred Molina) und Max Dillon alias Electro (Jamie Foxx) aus älteren „Spider-Man“-Filmen deutet zudem darauf hin, dass neben Hollands Spidey auch die Spider-Men von Tobey Maguire und Andrew Garfield erscheinen könnten. Das wurde allerdings bislang auf Nachfrage direkt dementiert und ist darüber hinaus noch nicht offiziell bestätigt. Aber es müsste schon mit dem Teufel zugehen, sollten die wirklich nicht dabei sein nach all den Hinweisen.

Irgendetwas wird also in „No Way Home“ geschehen. Und es wird womöglich dazu führen, dass Holland in ein anderes Universum wechselt: vom MCU zum SPUMC. Für Sony Pictures wäre die Einbindung des von Marvel Studios‘ Kevin Feige kuratiertem Spider-Man in das eigene filmische Universum ein Glücksfall. Zwar ist jenes aktuell stärker auf Bösewichte wie Venom (Tom Hardy), Morbius (Jared Leto) und Kraven (Aaron Taylor-Johnson) fokussiert, Spideys Anwesenheit wäre aber ideal für ein Bösewichten-Team-up in Form eines Sinister-Six-Films. Noch interessanter wäre es aber, wenn Spider-Man die Hilfe seiner Feinde im Kampf gegen eine noch größere Bedrohung bräuchte. Da klingeln die Kassen schon jetzt!

Spider-Mans Zukunft ist noch nicht gänzlich entschieden. Dafür erfahrt ihr in diesem Video, was euch demnächst in der Marvel Phase 4 erwartet:

Miles Morales könnte als MCU-Ersatz kommen?

Das Marvel Cinematic Universe müsste im Fall eines Abschieds von Tom Hollands Peter Parker aber nicht auf einen Spider-Man verzichten. Warum denn auch? Es gibt noch eine Menge mehr Iterationen der Spinne im Marvel-Universum. Und die bekannteste nach Peter Parker ist Miles Morales. In den Comics tauchte er 2011 nach dem Tod von Parker erstmals auf. Auf der großen Leinwand konnte man ihn zuletzt im Animationsfilm „Spider-Man: A New Universe“ sehen.

Und wie The Hashtag Show erfahren haben will, planen Sony und Disney/Marvel genau das: Peter Parker im SPUMC und Miles Morales im MCU. Weitere Crossover-Filme zwischen beiden Universen sollen dank einer Einigung beider Studios in Zukunft durchaus denkbar sein.

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