Spider-Man: Homecoming Poster

„Avengers 3“-Regisseur gibt großen Marvel-Fehler endlich zu

Andreas Engelhardt  

Im vergangenen Jahr brachte „Spider-Man: Homecoming“ den verlorenen Sohn zurück zu Marvel – und einen ziemlich dicken Fehler ins Marvel Cinematic Universe (MCU). Jetzt äußerte sich erstmals ein Beteiligter der Marvel-Filme dazu und gestand ein, dass hier tatsächlich ein großer Patzer unterlaufen ist.

In einem Interview für „Avengers 3: Infinity War“ gab Regisseur Joe Russo den Fehler von „Spider-Man: Homecoming“ jetzt endlich zu. Der Marvel-Film beginnt direkt nach den Ereignissen von „Marvel’s The Avengers“ im Jahr 2012 und unternimmt dann einen Zeitsprung von acht Jahren – also ins Jahr 2020. Problem dabei: „Spider-Man: Homecoming“ spielt direkt nach „The First Avenger: Civil War“ und der war wiederum im Jahr 2016 angesiedelt.

Joe Russo wurden in dem Interview einige Fragen gestellt, eben unter anderem zum erwähnten Zeitsprung. Er gab darin zu, dass es „ziemlich falsche acht Jahre“ seien. Erstmals hat damit ein Offizieller zugegeben, dass sich Fans wegen des Zeitsprungs zu Recht wunderten.

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Marvel wird seinen Fehler nicht korrigieren

Eigentlich hat es sich das MCU bezüglich seiner zeitlichen Abläufe leicht gemacht. Die einzelnen Filme spielen oftmals in dem Jahr, in dem sie im Kino erscheinen. „Iron Man“ spielt 2008, „Marvel’s The Avengers“ also 2012 und „The First Avenger: Civil War“ wiederum 2016.

Erhaltet hier einen Blick hinter die Kulissen von „Avengers 3: Infinity War“:

„Dank“ „Spider-Man: Homecoming“ ist diese vermeintlich einfache Regel jedoch durchbrochen worden. Wie gedenkt Marvel also, diesen Fehler auszubügeln? Die erneut simple Antwort: Gar nicht, man ignoriert den Patzer schlicht. Entsprechend spielt „Avengers 3: Infinity War“ im Jahr 2018. Womit die Ereignisse von Spider-Mans Solo-Film also streng genommen zwei Jahre später spielen müssten. Aber natürlich wird es für uns alle ebenfalls leichter, wenn wir diesen Fehler genau wie die Marvel-Offiziellen links liegen lassen und jedes Mal wissend schmunzeln, wenn wir ihn bei „Spider-Man: Homecoming“ erneut sehen.

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