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Verpasste Chance: Netflix-Star spricht über verlorene „Spider-Man“-Rolle

Hy Quan Quach |

© Netflix

Asa Butterfield sprach in einem Interview über die verpatzte Gelegenheit, Teil des MCU zu werden. Und er erklärte, wieso es in Ordnung sei, nicht Spider-Man zu sein.

Es war schon eine ziemlich Überraschung, als Tom Holland 2015 als neuer Spider-Man für die Sony-Pictures-/Marvel-Studios-Koproduktion „Spider-Man: Homecoming“ enthüllt wurde. Überraschend insofern, dass bis dato Asa Butterfield als heißester Anwärter auf die Rolle im Marvel Cinematic Universe (MCU) gegolten hatte. Der heute 23-Jährige hatte bereits Hauptrollen in großen und effektelastigen Filmen wie Martin ScorsesesHugo Cabret“ und „Ender‘s Game – Das große Spiel“ neben Harrison Ford vorzuweisen und war von den beiden der größere Name.

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Aber Marvel Studios ging es nie um große Namen, sondern um passende Persönlichkeiten zur Verkörperung der Superheld*innen auf der Leinwand. So hatte Butterfield hier das Nachsehen gegenüber Holland. Während dieser nun als Peter Parker alias Spider-Man eine immer riesigere Fangemeinde (35,5 Millionen Instagram-Follower) um sich schart, hat sich Butterfield (4,4 Millionen Instagram-Follower) mittlerweile damit abgefunden, wie er im Gespräch mit Collider wissen ließ. Mehr noch, er könne dem Ganzen sogar etwas Gutes abgewinnen:

„Hin und wieder kommt eine Rolle, die man wirklich will, und ein Drehbuch, das man liebt, und man ist mit Leib und Seele dabei und bekommt die Rolle nicht. Das ist hart und wirklich Mist. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich am Ende daraus etwas noch viel Besseres ergibt. Im Fall von Spider-Man habe ich ‚Sex Education‘ erhalten. Ich wäre nicht in der Lage gewesen, beide zur selben Zeit zu drehen.“

In der gefeierten Netflix-Serie „Sex Education“, die mittlerweile über zwei Staffeln verfügt (eine dritte ist bereits in Arbeit), spielt Butterfield Otis Milburn, Sohn einer Sextherapeutin, der gemeinsam mit Mitschülerin Maeve Wiley einen Sextherapiedienst anbietet.

So geht es in der Marvel Phase 4 des MCU weiter:

Asa Butterfield lobt Tom Hollands Darbietung als Spider-Man

Den Grund für die Niederlage beim Casting glaubt Butterfield auch zu wissen. Marvel Studios habe in Holland einfach gefunden, was sie gesucht und bei Butterfield vermisst haben:

„Ich denke, als Schauspieler ist man begrenzt. Und ein jeder hat eine andere Herangehensweise an eine Rolle und betrachtet sie aus einem anderen Blickwinkel heraus. Man hat eine andere Art von Darbietung und sollte bei dem bleiben, woran man glaubt. Und wenn das nicht dem entspricht, was sich der Regisseur und die Produzenten vorstellen, dann kann man nichts dagegen tun. Dann ist man vielleicht nicht die richtige Person und man hat es nicht in den Händen. Und das ist etwas, das ich gelernt habe, und das mir dabei hilft, darüber hinwegzukommen.“

Tom Holland, lobt Butterfield, sei als Peter Parker großartig. Seine Vorstellung der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft sei so viel passender zum MCU: „Ich denke nicht, dass ich es so könnte“, so Butterfield. „Am Ende wendet sich alles zum Guten.“

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