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„Spider-Man 3“: Darum bereut Marisa Tomei ihre MCU-Rolle

Hy Quan Quach |

© Sony Pictures

Marisa Tomei ist zweifellos die jüngste Tante-May-Darstellerin auf der großen Leinwand. In Interviews sprach sie nun darüber, was man von Spider-Mans Tante noch sehen wird und warum sie es bereut, die Rolle angenommen zu haben.

Achtung: Es folgen Spoiler zu „Spider-Man: Far From Home“.

Als Marisa Tomei 2015 als May Parker, besser bekannt als Tante May, für das Marvel Cinematic Universe (MCU) angekündigt wurde, war die Überraschung groß: Spideys Tante war bis dato eher als rüstige Dame auf der großen Leinwand und auch in den Comics zu sehen. In Sam Raimis „Spider-Man“-Trilogie wurde sie von Rosemary Harris verkörpert, die beim ersten Film 2002 bereits 75 Jahre alt war. Sally Field, die sie in der „Amazing Spider-Man“-Reihe spielte, war beim ersten Film 65 Jahre alt.

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Die heute 55-jährige Tomei war bei „Spider-Man: Homecoming“ mit 52 Jahren nochmal ein ganzes Stück jünger als Field. Durch ihr junges Aussehen und vor allem ihrem Lächeln wirkt sie aber nochmal um mindestens zehn Jahre jünger. Kein Wunder also, dass es direkt Kritik hagelte, sie sei „zu sexy“ für die Rolle.

In einem aktuellen Interview mit Collider zu ihrem neuen Film „The King of Staten Island“, in dem sie eine Mutter spielt, gab sie sich nun überraschend offen und ließ wissen, dass sie diesen Karriereschritt, eine Mutterfigur zu spielen, bereue:

„Ich bereue es wirklich, diesen Weg gegangen zu sein und ich bereue es, damit angefangen zu haben. Ich wurde dazu überredet, wisst ihr. Nicht dazu, sondern zu diesem Wandel, und ich dachte mir immer, ‚Oh, ich könnte eine Menge spielen.‘ Ich denke, jeder Schauspieler und jede Schauspielerin hat viele Seiten an sich. Und wenn der Spielraum an dem, was geschrieben und produziert wird, eng gefasst ist, und man auch weiterhin arbeiten möchte, dann tut man, was man kann. Ich meine, ich tue es. Ich habe es versucht. Es war vielleicht nicht der richtige Weg, aber wisst ihr, ich versuche, das Beste daraus zu machen.“

Gerade in der Filmindustrie ist es auch heute noch so, dass vor allem Schauspielerinnen ab einem gewissen Alter mehr noch als ihre männlichen Kollegen geradezu in gewisse Rollen gedrängt werden. Ein Umstand, der stark kritisiert wird. Dabei würde Tomei auch sehr gern mal als Femme fatale in Szene gesetzt werden oder in einem Film Noir mitspielen. Selbst in romantischen Komödien – ein Genre, in dem sie in jungen Jahren häufiger vorzufinden war – sehe sie noch Möglichkeiten für Engagements.

Nicht nur MCU-Filme mussten aufgrund der Coronakrise ihren Kinostart teils weit nach hinten verlegen:

Das kann man von Tante May in „Spider-Man 3“ erwarten

Mit überredet meinte sie sicherlich auch ihre Rolle als Tante May im Marvel Cinematic Universe (MCU). Denn wie sie bereits 2017 im Interview mit New York Times betonte, habe sie sich zunächst nur auf die vertraglichen Aspekte und May Parkers Rolle im MCU konzentriert. Als sie dann ihr eigentliches Alter in der Vorlage und in den bisherigen Filmen erfuhr, sei es einem Schlag gleichgekommen:

„Ich war schockiert; geradezu niedergeschmettert. Während der gesamten Verhandlung hatte ich keine Ahnung. Sie sprachen ständig von einem ‚ikonischen Charakter‘. Es hört sich lächerlich an, aber es passierte alles so schnell. Es war kurz vor dem Dreh zu ‚The First Avenger: Civil War‘. Alles passierte innerhalb von vielleicht 10 Tagen.“

Mittlerweile hat Tomei gut in diesen Part hineingefunden. Zwar spielte sie bislang nur eine sehr untergeordnete Rolle in den „Spider-Man“-Filmen, das soll sich aber mit „Spider-Man 3“ ändern. Wie man aus „Spider-Man: Far From Home“ weiß, wird der von Tom Holland verkörperte Spidey am Ende des Mordes an Mysterio (Jake Gyllenhaal) beschuldigt und seine wahre Identität enthüllt.

Und das führt mit Sicherheit auch dazu, dass May Parker stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken wird. Viele werden nach Peter Parker suchen und vor allem die Nachbarschaft wird Fragen stellen. Und hier soll Spideys Tante ins Spiel kommen, betont Tomei gegenüber Screenrant:

„Regisseur Jon Watts und ich haben immer darüber gesprochen, dass sie eine Gemeindesprecherin ist. Ich habe die Hoffnung, dass wir diesen Bereich stärker ausbauen und Teil des Films werden lassen.“

Man kann sich durchaus vorstellen, dass Tante May hinter Peter Parker alias Spider-Man stehen wird und ihn zu schützen versucht. Und als furchtlose Tante wird sie mit Sicherheit auch mit aller Macht versuchen, die perfiden Lügen, die von J. Jonah Jamesons (J.K. Simmons) The Daily Bugle Net verbreitet werden, zu entlarven.

Der dritte Auftritt der Spinne im MCU startet voraussichtlich am 5. November 2021 in den deutschen Kinos.

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