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„Spider-Man 3“ im MCU: Neuer Kinostart, Cast und Handlung

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

© Sony

Die Gefahr ist gebannt, Spider-Man bleibt im MCU! Doch wie geht es für die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft weiter?

– Achtung: Es folgen Spoiler für „Spider-Man: Far From Home“! –

Spider-Man (Tom Holland) bleibt dem Marvel Cinematic Universe (MCU) zum Glück erhalten. Die Filmstudios Disney und Sony konnten sich nach einer kurzen Beziehungspause auf eine weitere Zusammenarbeit einigen. Der Kinostart wurde seither aufgrund der Coronakrise mehrfach verschoben. Aktuell kommt ein dritter MCU-Solo-Film mit Peter Parker am 17. Dezember 2021 in die US-Kinos. Doch wie geht es nach dem großen Schock von „Spider-Man: Far From Home“ weiter?

Das Leben von Peter Parker wird sich deutlich verändern. So viel war ihm vermutlich selbst bewusst, als er dabei zusehen musste, wie seine wahre Identität in den Nachrichten der ganzen Welt mitgeteilt wurde. Schließlich verabschiedete er sich entsprechend mit einem Fluch auf den Lippen aus dem Film.

Doch was bedeutet diese Enthüllung genau? Glaubt die Welt tatsächlich, Spider-Man sei ein Massenmörder, wie es Mysterio (Jake Gyllenhaal) mit manipulierten Aufnahmen vortäuschen wollte? Kann er noch mit seinen Freunden zur Schule gehen? Sind Michelle (Zendaya) und Tante May (Marisa Tomei) jetzt in Gefahr? Wir werfen einen Blick in die mögliche MCU-Zukunft von Spider-Man.

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Spider-Man sorgt für eine neue Bestmarke im MCU, denn 2021 kommen erstmals in einem Jahr vier Filme ins Kino:

Peter Parker: Schüler, Superheld und vermeintlicher Massenmörder?

Sofern ihm kein cleverer Trick einfällt, kennt die Welt jetzt seine wahre Identität als Spider-Man. Entsprechend schwierig dürfte es für Peter werden, ein normales Leben an der Schule zu führen. Da Parker in „Spider-Man: Far From Home“ 16 Jahre jung ist, geht er in „Spider-Man 3“ wohl immer noch zur Schule, sofern die Fortsetzung wie im realen Leben zwei Jahre nach „Far From Home“ spielt. Auf einen Zeitsprung würden wir aber gerne ganz verzichten und direkt nach der Enthüllung auf dem Times Square starten.

Schließlich müssen einige dringende Fragen beantwortet werden: Wie geht Peter damit um, dass seine geheime Identität bekannt ist? Wie reagieren all seine Mitschüler? Bricht für Flash Thompson (Tony Revolori) eine Welt zusammen, weil er Spider-Man liebt, aber Peter Parker hasst? Muss Peter aufgrund von Wettbewerbsverzerrung vom Sportunterrricht ausgeschlossen werden? 

Und natürlich: Haften Spider-Man und Peter Parker wirklich der Ruf an, in London einen Massenmord durch Drohnenangriffe angeordnet zu haben? Offiziell wird dem vermutlich widersprochen werden, immerhin kennen Talos und Co. die Wahrheit und würden diese sicherlich an Nick Fury und von dort aus an die Regierungen dieser Welt weitergeben. Mysterio meinte aber kurz vor seinem vermeintlichen Abgang, dass die Leute das glauben, was sie glauben wollen.

Das gilt wohl auch für einige MCU-Zuschauer:

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MCU: 15 Dinge, die viele bei den Marvel-Filmen falsch verstanden haben

Entsprechend könnte Mysterios Team weitere manipulierte Aufnahmen verbreiten, um ihre Lüge zu zementieren. Diese Behauptungen werden unseriöse Seiten wie der Daily Bugle mit J. Jonah Jameson (J.K. Simmons) sicherlich aufgreifen und Spider-Man in ein schlechtes Licht rücken wollen. Folglich könnte er bei einigen Teilen der Bevölkerung tatsächlich als Massenmörder gelten und sich neue Feinde machen.

Neben der ungewollten Aufmerksamkeit von seinen Mitschülern und Hass von Verschwörungstheoretikern könnte Peter Parker mit seiner doppelten Identität jetzt aber auch die Menschen in Gefahr bringen, die ihm am meisten bedeuten. Namentlich sind das Tante May, seine neue Freundin Michelle und Ned (Jacob Batalon). In früheren Spider-Man-Filmen und Comics war es ein häufig genutztes Thema, dass seine Gegner Peters Liebsten ans Leder wollen, sobald sie seine wahre Identität kennen.

Kehrt Scorpion zurück? Wer wird der Bösewicht in „Spider-Man 3“?

Doch mit welchen Gegnern könnte es Spidey in seinem dritten Film zu tun bekommen? Wir können nicht gänzlich ausschließen, dass Mysterio noch am Leben ist. Die Bestätigung für dessen Tod erhielt Peter schließlich durch die KI EDITH, zu der Mysterio vor seinem vermeintlichen Ableben einige Zeit lang Zugang hatte, entsprechend hätte er auch das manipulieren können.

In „Homecoming“ legte sich Peter zudem mit Adrian Toomes alias Vulture (Michael Keaton) an, auch mit Scorpion (Michael Mando) kreuzte er in seinem ersten Film bereits die Wege. Die beiden Bösewichte trafen sich dort in der Post-Credit-Scene im Gefängnis, wo Scorpion von Toomes Spider-Mans wahre Identität erfahren wollte. Der verschwieg sie ihm damals, dank „Far From Home“ dürfte Scorpion die Information aber jetzt mit etwas Verspätung erhalten haben.

Entsprechend könnte der bekannte Spider-Man-Bösewicht endlich ein gebührendes Debüt im MCU in „Spider-Man 3“ feiern. Wie es Scorpion und auch Toomes inzwischen geht, ist allerdings unklar, wir wissen nicht, ob auch sie durch Thanos‘ Schnipser zu Staub zerfallen und nicht gealtert sind. Immerhin wissen wir, dass Adrian Toomes tatsächlich in Sonys Marvel-Film „Morbius“ auftaucht, eventuell werden dort einige Fragen beantwortet. Wenn Scorpion wirklich diese fünf Jahre im Gefängnis gesessen hat, dürfte ihn das aber ohnehin nur noch stärker motivieren, sich an Spider-Man zu rächen. Eventuell mit der Hilfe von Mysterio…

„Far From Home“-Regisseur Jon Watts wünschte sich im Gespräch mit Uproxx wiederum Kraven, den Jäger als Bösewicht. Der macht seinem Beinamen in den Marvel-Comics alle Ehre: Kraven ist ein Jäger, der seine Beute am liebsten mit bloßen Händen erlegt. Er selbst verfügt dank eines Serums aus mysteriösen Dschungelpflanzen über übermenschliche Kräfte und ausgeprägte Sinne, ähnlich wie Black Panther. Keine „Beute“ will Kraven derart sehnsüchtig erlegen wie Spider-Man. Wenn er den Superhelden zur Strecke gebracht hat, darf er sich laut eigener Ansicht wirklich als größter Jäger aller Zeiten bezeichnen. Da Peters wahre Identität im MCU enthüllt wurde, wäre dies für Kraven ein stimmiger Anlass, um auch im Kino die Jagd auf den Teenager/Superhelden zu eröffnen. Bei Kraven gibt es aber ein Problem: Sony will einen eigenen Film zu dem Bösewicht produzieren. Sie werden ihn also wohl nur ungern dem MCU überlassen, eventuell war dies aber auch ein Teil des Deals mit Disney.

Die schwierige Lage mit Norman Osborne und Venom

Natürlich könnte „Spider-Man 3“ auch einen der etlichen anderen Comic-Bösewichte im MCU etablieren. Auf Norman Osborne alias Grüner Kobold warten wir noch vergeblich. Da Peter Parkers Nemesis in den vorherigen „Spider-Man“-Filmen mit Tobey Maguire und Andrew Garfield stets eine zentrale Rolle spielte, wollte sich das MCU verständlicherweise zunächst anderen Gegnern zuwenden, um die Zuschauer nicht zu ermüden. Nach zwei eigenen Abenteuern, einem Auftritt in „The First Avenger: Civil War“ und zwei „Avengers“-Filmen hat sich Tom Hollands Spider-Man aber inzwischen gefestigt. Entsprechend wäre die Zeit langsam reif für Norman Osborne im MCU.

Dabei muss Sony jedoch mitspielen, immerhin gehören dem Filmstudio weiterhin die Rechte an sämtlichen Spider-Man-Figuren, die sich Disney für das MCU allenfalls ausleiht. MCU-Chef Kevin Feige meinte bereits, dass Spider-Man die Fähigkeit habe, zwischen Kino-Universen zu wechseln. Tom Holland wird vermutlich zu Sonys Spider-Verse wechseln. Ob er weiterhin Teil des MCU ist und die anderen Figuren wie Venom (Tom Hardy) ebenfalls mal vorbeischauen, muss die Zukunft zeigen. Denkbar wäre es und würde den Traum etlicher Fans erfüllen. Wir würden aber eher vermuten, dass Sony sein eigenes Projekt auf die Beine stellen möchte, um unabhängig zu sein. Ob Tom Holland dann nach „Spider-Man 3“ doch endgültig aus dem MCU aussteigt, ist die große Frage…

Apropos Frage:

Das große MCU-Quiz: Wie gut kennst Du die Filme des Marvel Cinematic Universe?

 

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