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Fakten und Hintergründe zum Film "Speed Racer"

Kino.de Redaktion |

Speed Racer Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

Sie haben die „Matrix“-Trilogie geschaffen: Die Autoren/Regisseure/Produzenten Larry und Andy Wachowski haben mit ihrer unverwechselbaren Handschrift den Action-Film neu erfunden, indem sie ihre vielschichtigen Drehbücher mit innovativen visuellen Effekten kombinierten.

Die Kinoversion der klassischen Zeichentrickserie „Speed Racer“ nutzen die Wachowskis für die visionäre Neufassung eines nach wie vor populären Klassikers, der damit einem größeren Familienpublikum vorgestellt wird.

„Mit ,Matrix‘ haben Larry und Andy eine Optik geschaffen, die unser Bewusstsein beim Anschauen ihrer Filme verändert: Wir erleben Dinge auf der Leinwand, die wir nicht für möglich halten würden“, sagt Produzent Joel Silver. „Und das gilt auch wieder für ,Speed Racer‘: Sie wollen unsere Wahrnehmung erweitern. Sie entwickelten ein neues Erzählkonzept für Rennwagen, die über die spektakulärsten und schwierigsten Pisten preschen – fantastische Action-Sequenzen, wie es sie noch nie gegeben hat. Hier werden computergenerierte Bilder auf neuartige Weise mit real gefilmten Szenen kombiniert. Die Brüder legen es gern darauf an, das herkömmliche Regelwerk aufzubrechen – sie wollen Grenzen überschreiten.“

Dazu Produzent Grant Hill: „,Speed Racer‘ schätzen die Wachowskis seit ihren Kindertagen, und ein wesentliches Element ist dabei der ausgeprägte Familienaspekt der Original-Serie. Larry und Andy möchten unbedingt einen Familienfilm machen – sie wollen einen Film drehen, den sich auch ihre Nichten und Neffen anschauen dürfen.“

„Ihr Konzept ist ein reiner Familienfilm, der sich wie im Original auf Speed und seine Familie konzentriert, aber ein völlig neues Abenteuer erzählt“, fügt Silver hinzu. „,Speed Racer‘ ist ein Film für jedermann: tolle Figuren, überwältigende Action-Sequenzen und natürlich eine überragende Optik.“

Der Film erzählt die Geschichte von Speed Racer, der der beste Fahrer in der World Racing League (WRL) werden möchte. Zwei Dinge bestimmen sein Leben: Autorennen und Familie. Die Familie Racer ist eines der letzten unabhängigen Renn-Teams – es wird immer schwieriger für sie, sich gegen die starken Konkurrenten zu behaupten, die von mächtigen Sponsoren finanziert werden. Der Einsatz ist derart hoch, dass ein großes Rennen über das Schicksal eines Fahrers oder eines ganzen Rennstalls entscheiden kann.

Beim Konzept der Renn-Action ließen die Wachowskis ihren wildesten Fantasien freien Lauf, um einen Rennstil zu schaffen, wie wir ihn noch nie erlebt haben. Die Rennwagen in „Speed Racer“ verbinden auf perfekte Art Form und Funktion: Bei unglaublichen Geschwindigkeiten von über 600 km/h überwinden sie bei gewagten Manövern die Schwerkraft. Jeder Rennwagen ist ein hochgetuntes Automobil-Kunstwerk und übertrumpft seine Gegner mit ausgefallenen Designs, die die Persönlichkeit des Fahrers spiegeln.

Die dynamische, bonbon-bunte Welt von „Speed Racer“ erlaubt die Koexistenz vieler Epochen und Stile, die alle im Rennsport kulminieren. „In der Ästhetik dieses Films erleben wir gleichzeitig Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, sagt Joel Silver. „Diese Gesellschaft ist in Autos vernarrt, und Larry und Andy haben Wagen entworfen, wie wir sie uns bisher nicht vorstellen konnten. Aus Zeitschriften und Filmen kennen wir wunderschöne Auto-Designs – aber dieser Film eröffnet uns eine ganz neue Welt. Für diese Wagen ist einfach nichts unmöglich – was die Rennen spannender macht als alles, was wir bisher erlebt haben.“

Grant Hill fügt hinzu: „Larry und Andy versuchen immer wieder, völlig neuartige Bilder zu erfinden. Wir schauten uns Extremsportarten wie Skateboarding und Snowboarding an, um ein Gespür für die sehr fließenden Bewegungsabläufe zu bekommen, wir entwarfen entsprechende Rennstrecken und überlegten, wie schnell die Wagen fahren müssten, um den Fahrern ähnliche Luftmanöver zu erlauben.“

Natürlich wäre ein WRL-Rennen in „Speed Racer“ nur halb so spannend ohne die Gladiator-mäßigen Schlachttaktiken, die mit legalen Wettbewerbsmethoden eigentlich nichts mehr zu tun haben: Widerhaken, Reifenschneider und Kreissägen. Dazu Silver: „Dieses Konzept eines Motor-Extremsports mit harten Bandagen lässt sich am besten als akrobatische Kombination von Martial Arts und Formel 1 beschreiben – Larry und Andy nennes es ,Car-Fu‘: Martial Arts mit Autos. Durch die ursprüngliche Serie ,Speed Racer‘ haben die Wachowskis damals den japanischen Zeichentrick kennengelernt. Die beiden waren von den Storys, der Action und dem unverwechselbaren visuellen Stil der Serie fasziniert, die sich deutlich von den Fernseh-Zeichentrickserien jener Zeit unterscheidet. Bald waren sie nicht nur große Fans von ,Speed Racer‘, sondern von japanischen Animes überhaupt.“

Tatsächlich gibt es inzwischen „Speed Racer“-Fans aller Altersgruppen und in vielen Kulturen. Die ursprüngliche Zeichentrickserie „Speed Racer“ entstand nach einer Serie japanischer Mangas (Comic-Hefte). Der Anime-Pionier Tatsuo Yoshida schuf diese Serie unter dem Titel „Pilot Ace“. Daraus entstand 1967 die japanische TV-Serie „Mach Go Go Go“, die sechs Monate später in englischsprachiger Fassung als „Speed Racer“ auf den amerikanischen Bildschirmen und 1971 unter dem gleichen Titel in der ARD debütierte.

„Speed Racer“ war in den USA sofort ein Riesenhit, der die Fantasie der kleinen Amerikaner mit seiner Mischung aus überdrehter Auto-Action, internationalen Intrigen, Familienwerten, Teenie-Romanzen und respektlosem Humor begeisterte. Der junge und furchtlose Held in „Speed Racer“ verhielt sich so ganz anders als das, was man vom TV gewohnt war – er triumphierte über skrupellose Konkurrenten, wenn er in seinem schnellen und ultraschnittigen Mach 5 an Rennen in aller Welt teilnahm.

In den vergangenen 40 Jahren hat es mehrere TV-Fassungen von Speed Racer und seinen Abenteuern hinter dem Lenkrad des Mach 5 gegeben. Jetzt haben sich die Wachowskis der Story angenommen und sie für die große Leinwand aufbereitet – nicht nur mit spektakulären visuellen Effekten und temporeicher Action, sondern auch mit innovativen Kameratechniken und Computerbildern auf dem neuesten Stand der Technik.

Als die Hauptdarsteller von „Speed Racer“ in den Potsdamer Babelsberg-Studios eintrafen, gewährten ihnen die Wachowskis einen ersten Einblick in die Welt, die sie nun betreten sollten: Sie zeigten ihnen Konzeptbilder, Storyboards und Designentwürfe sowie eine längere Vorab-Animation (genannt „Pre-vis“/pre-visualization; die 3-D-Umsetzung des Storyboards) einer der geplanten Rennsequenzen.

„Als wir diese Pre-vis-Sequenz sahen, erstarrten wir vor Ehrfurcht“, berichtet Emile Hirsch, der die Titelrolle des Speed Racer übernahm. „Wir staunten nicht schlecht, als wir merkten, welche intensive Vorarbeit bereits geleistet war, bevor die Dreharbeiten überhaupt begannen. Das sah gar nicht nach Science-Fiction aus wie die ,Matrix‘-Filme, sondern viel magischer. Diesmal geht es eher um Farben als um Dunkelheit.“

„Zwölf Schauspieler befanden sich in diesem Raum, und ich versichere Ihnen, dass es wirklich sehr selten vorkommt, dass so viele Schauspieler beisammen und dabei völlig sprachlos sind“, erinnert sich Matthew Fox, der den Racer X spielt. „Wir sahen uns bloß an und waren total überwältigt. Das war echt aufregend. Nur selten darf man an einem Projekt mitwirken, das ein völlig neues Konzept umsetzt – und dies war ein solcher Moment.“

Produktion: Die Besetzung

Um zwei Dinge geht es in „Speed Racer“ – um Autorennen und um die Racer-Familie, wobei sich das eine nicht vom anderen trennen lässt. „Für Speeds Familie sind Autorennen das tägliche Brot. Nicht umsonst heißen sie Racer“, grinst Emile Hirsch. „Sie arbeiten als eingeschworene Gemeinschaft. Teamwork und Anstand haben oberste Priorität. Wahrscheinlich geht uns die Story deshalb so zu Herzen, denn die ganze Familie ist an dem Abenteuer beteiligt.“

Die Racer bewohnen ein Einfamilienhaus in einem idyllischen Vorort. Dort baut Pops Racer seine Rennwagen in der Garage. Sein ganzer Stolz ist der Mach 5, der mitten im Wohnzimmer geparkt ist. Mom Racer ist das Rückgrat des Haushalts, sie sorgt für eine gute Atmosphäre, weiß immer Rat und ist berühmt für ihre leckeren Backwaren. Speeds vorlauter jüngerer Bruder Spritle und der von der Familie adoptierte Schimpanse Chim-Chim lassen sich von den Erwachsenen nie ausbooten, sondern verstecken sich notfalls im Kofferraum von Speeds Mach 5 oder sonstwo, um immer nah an der Action zu bleiben. Speeds unerschrockene Freundin Trixie hält treu zur Racer-Familie und bewährt sich neben, auf und sogar über der Rennstrecke, wenn sie ihren pinkfarbenen Helikopter besteigt. Und auf Pops’ langjährigen Mechaniker Sparky ist im Familienunternehmen Racer Motors immer Verlass.

Die Poleposition des Titelhelden nahm Emile Hirsch in den Köpfen der Filmemacher schon früh ein – und er hielt sie während des langwierigen Castings, bei dem Hunderte von Darstellern auf drei Kontinenten vorsprachen. „Als ich die Rolle bekam, konnte ich es erst gar nicht fassen“, berichtet Hirsch. „Früher habe ich die ,Speed Racer‘-Serie morgens gesehen, während ich meine Cornflakes aß – ich kenne jede einzelne Folge. Außerdem bin ich ein großer Fan der ,Matrix‘-Trilogie. Entsprechend groß war meine Begeisterung über die Chance, selbst mit Larry und Andy zu arbeiten.“

„Als wir Emile kennenlernten, entsprach er äußerlich unseren Vorstellungen von Speed Racer – er wirkt sehr jugendlich und ist sehr begabt“, berichtet Joel Silver. „Zu dem Zeitpunkt war ,Into the Wild‘ noch nicht angelaufen, aber trotzdem erkannten wir bereits, dass er unseren Film als Hauptdarsteller tragen kann.“

Christina Ricci spielt Trixie, die Frau in Speeds Leben – die beiden sind seit der Grundschule befreundet, und Trixie ist Speeds größter Fan – aufgeweckt, elegant und dickköpfig. Wenn sie Speed nicht von der Tribüne aus zujubelt, kreist sie in ihrem Helikopter über der Rennstrecke und hilft ihm beim Navigieren durch gefährliche Streckenabschnitte.

„Trixie ist mir sehr sympathisch“, sagt Ricci. „Sie ist zu jedem Abenteuer bereit und den Jungs absolut ebenbürtig, ohne dass im Film besonders darauf hingewiesen wird, dass sie ein Mädchen ist. Sie kann einfach alles – sie berät Speed bei der Fahrstrategie, lenkt einen Helikopter und beherrscht Kung Fu, und in jeder Lebenslage trägt sie ein dazu passendes, richtig hübsches Kostüm. Trixie ist ein Wildfang, aber trotzdem sehr weiblich – deswegen bringt es so großen Spaß, sie zu spielen.“

Ricci weiß, wie wichtig persönlicher Stil sein kann: „Als ich bei den Wachowskis vorsprach, war ich richtig scheu, weil ich ihre Filme immer schon schätze. Ich war echt schüchtern und brachte kein vernünftiges Wort heraus, aber dann sah ich, dass sie beide die gleichen Turnschuhe von Chuck Taylor Converse trugen – plötzlich begriff ich, dass alles gut laufen würde.“

Eine weitere unverzichtbare Stütze in Speeds Welt ist die von Susan Sarandon gespielte Mom Racer. Die Oscar-Preisträgerin ließ sich vom Drehbuch der Wachowskis überzeugen, das großen Wert auf den Zusammenhalt der Familie legt. „Mir gefiel die Vorstellung, dass die Racers in ihrer zeitlosen kleinen Kapsel leben und jeden Abend gemeinsam essen“, sagt sie. „Mom Racer ist der Leim, der die Familie zusammenhält.“

„Mom Racer ist eindeutig der Fels in der Brandung“, fügt John Goodman hinzu, der mit Pops Racer den Haushaltsvorstand der Racers darstellt. „Wenn es Probleme gibt, wenden sich alle an sie.“

Pops Racer ist ein genialer Autodesigner und -konstrukteur: Er baut Speeds Rennwagen, so wie er es zuvor für Rex Racer getan hat. „Seit Speeds Kindertagen baut Pops Autos“, sagt Goodman. Der unerschütterliche Pops legt größten Wert auf seine Unabhängigkeit – ihm geht es viel mehr um die Leidenschaft für den Sport als um den Profit.

„Pops ist total genervt über die Angebote, die Royalton Speed immer wieder macht“, fährt Goodman fort. „Er hofft, dass Speed sie ausschlägt, aber er überlässt seinem Sohn die Entscheidung.“

Auch Goodman hat die Zeichentrickserie „Speed Racer“ als Junge im Fernsehen gesehen: „Als die Serie anlief, fand ich sie sehr originell und habe sie mir ständig angesehen. Und als ich dann hörte, dass die Wachowskis eine Realfilm-Version drehen, packte ich die Gelegenheit beim Schopf – ich wollte auf jeden Fall dabei sein.“

Während sich Emile Hirsch, John Goodman und die Wachowskis schon als Kinder für die TV-Serie „Speed Racer“ begeisterten, erging es Matthew Fox ganz anders – er übernimmt im Film die Rolle des geheimnisvollen Racer X. „Ich bin auf einer Farm in Wyoming aufgewachsen – dort gab es kein Fernsehen. Daher habe ich ,Speed Racer‘ als Kind nie gesehen.“ Doch Fox machte seine Hausaufgaben, bevor er die Wachowskis kennenlernte: „Ich habe mir die Zeichentrickserie besorgt, bevor ich Larry und Andy vorgestellt wurde, und als ich mir anschaute, wie Racer X in der Serie auftritt, wollte ich die Rolle unbedingt spielen.“

Sofort entdeckte Fox Gemeinsamkeiten mit den Wachowskis: „Gleich zu Anfang sprachen sie davon, dass sie einen Film drehen wollen, der ihren Nichten und Neffen Spaß machen soll. Ich selbst habe eine zehnjährige Tochter und einen fünfeinhalbjährigen Sohn – daher finde auch ich die Vorstellung echt spannend, dass meine Kinder mich als Racer X sehen werden.“ Über seine Rolle sagt Fox: „Dieser Typ hat es sich durchaus nicht selbst ausgesucht, mit einer Maske herumzulaufen. Er ermittelt verdeckt für eine geheime Polizeibehörde, um die Korruption in der Rennbranche einzudämmen. Für viele Beteiligte geht es dabei um Leben und Tod – deshalb darf seine wahre Identität nicht bekannt werden.“

Auch das ebenso dynamische wie komische Duo aus Racer-Nesthäkchen Spritle und seinem Schimpansen Chim-Chim ermittelt auf seine eigene Art. Beide sind ausgesprochen abenteuerlustig, werden aber gewöhnlich von den Erwachsenen beiseite geschoben. Sie müssen sich also etwas einfallen lassen, um nicht ausgeschlossen zu werden – zum Beispiel verstecken sie sich im Kofferraum von Speeds Mach 5.

„Spritle ist ein kleiner Spitzbube, der den Erwachsenen in nichts nachstehen will“, sagt Schauspieler Paulie Litt, der den Spritle darstellt. „Keiner nimmt ihn für voll. Sie wollen ihn aus allem raushalten, weil er noch ein Kind ist. Sie kapieren einfach nicht, dass er ordentlich was auf dem Kasten hat, obwohl er noch so klein ist. Er hat reichlich Ahnung von Rennen und Wagen und will immer dabei sein. Deswegen passt er auf, dass er nicht abgeschoben wird. Wenn es nach ihm ginge, würde er jedes Rennen im Kofferraum des Mach 5 mitfahren.“

Der während der Dreharbeiten erst elfjährige Litt erhielt die Rolle und stach damit 250 junge Konkurrenten aus. „Davon kann jedes Kind nur träumen“, sagt Litt. „Ich durfte einen Sommer lang in Deutschland vor der Kamera stehen und den ganzen Tag mit einem Schimpansen spielen. Cooler geht’s nicht!“

Eigentlich wird Chim-Chim sogar von zwei Affen namens Willy und Kenzie gespielt. „Sie gehören zu den zwei oder drei Schimpansen auf der Welt, die für eine solche Rolle die entsprechende Ausbildung mitbringen“, sagt der für die Tiere verantwortliche Sled Reynolds. Willy war drei Jahre alt und hatte eine intensive Ausbildung genossen – er war der Hauptakteur, während der ein Jahr jüngere Kenzie als Willys Vertreter und Licht-Double eingesetzt wurde.

Weil Spritle und Chim-Chim praktisch immer gemeinsam auftreten, war ein gutes Verhältnis der beiden unabdingbar. Damit Litt und die Schimpansen sich entsprechend anfreunden konnten, lernten sie sich bereits acht Wochen vor Drehstart kennen. „Paulie verbrachte zwei bis drei Stunden täglich mit Willy und Kenzie und baute so allmählich eine Beziehung zu ihnen auf. Er hat die Affen sehr respektvoll behandelt und ging völlig natürlich mit ihnen um“, berichtet Reynolds.

„Ich mag Tiere sehr gern und war natürlich begeistert darüber, dass ich mit Willy und Kenzie arbeiten durfte“, bestätigt Litt. „Sie sind so freundlich und intelligent, haben sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und unterscheiden sich auch im Gesichtsausdruck – genau wie du und ich.“

Der Milliardär E.P. Arnold Royalton erkennt schnell das überragende Talent von Speed Racer – und damit auch die Gefahr für sein eigenes Imperium, den multinationalen Konzern Royalton Industries. Deshalb macht er Speed ein lukratives Angebot: Wenn er Royalton als Sponsor akzeptiert, bekommt er die neueste Ausrüstung und die besten Trainingsbedingungen.

„Royalton macht Speed ein Angebot, wie man es nur einmal im Leben bekommt – doch daran sind bestimmte Bedingungen geknüpft“, sagt Hirsch. „Speed hat die Wahl: Wenn er für Royalton fährt, wird er reich. Wenn er weiter als Unabhängiger antritt, sind seine Gegner Fahrer, die von mächtigen Tycoonen gesponsert werden. Als Speed Royaltons Angebot ausschlägt, droht ihm Royalton mit dem Hinweis, dass alle Rennen vorab abgesprochen sind: Speed wird ohne Royaltons Hilfe kein einziges Rennen mehr gewinnen. In diesem Moment beschließt Speed, es Royalton zu zeigen und für den Sport zu kämpfen, der sein Ein und Alles ist.“

Die Rolle des habgierigen Chefs von Royalton Industries vertrauten die Wachowskis dem renommierten britischen Schauspieler Roger Allam an, der bereits in ihrem Film „V for Vendetta“ (V wie Vendetta) aufgetreten war. Dazu Allam: „Ich arbeite sehr gern wieder mit Larry und Andy zusammen. Die Brüder schaffen eine sehr lockere Atmosphäre am Set und bilden ein tolles Duo.“

Allam beschreibt Royalton als „Selfmademan. Er stammt durchaus nicht aus einem wohlhabenden Clan, wie man bei jemandem seiner Stellung vermuten könnte. Er hat als ehrgeiziger Geschäftsmann angefangen und hart für seinen Erfolg gearbeitet – so entstand sein großes Industrieimperium. Er ist so mächtig, dass er meint, jedes Rennen beeinflussen zu können.“

Bei Royaltons aktueller Intrige geht es um die Manipulation zweier konkurrierender Familien im Rennbetrieb der WRL: Musha Motors und Togokahn Motors. Der Chef von Musha Motors, Mr. Musha, wird von dem berühmten Japaner Hiroyuki Sanada dargestellt.

„Mr. Musha ist mit Haut und Haar Geschäftsmann“, stellt Sanada fest. „Schon lange möchte er die Kontrolle über seinen Hauptmitwettbewerber Togokahn Motors gewinnen. Royalton weiß das und bietet Musha an, ihm Togokahn auf dem Silbertablett zu servieren. Dafür will er das Transponder-Werk von Musha Motors übernehmen. Durch diesen Deal erhält Musha die Oberhand über seinen Konkurrenten – und Royalton beherrscht den Transponder-Markt.“

Auch Sanada hat in seiner Jugend die japanische Serie „Mach Go Go Go“ gesehen: „Ich habe die Titelmelodie heute noch im Ohr. ,Speed Racer‘ ist ein wichtiges Kapitel in der Erfolgsgeschichte des japanischen Zeichentricks in den USA. Und die Wachowskis schreiben mit jeder ihrer Produktionen Filmgeschichte – umso mehr freue ich mich, in diesem Film mitzuwirken.“

Auf seine Art macht auch der sensationelle koreanische Popstar Rain Geschichte – vor kurzem nahm ihn das Magazin TIME in die Liste der „100 einflussreichsten Menschen“ auf. Mit „Speed Racer“ gibt Rain sein amerikanisches Debüt als Taejo Togokahn, Hauptfahrer und zukünftiger Erbe von Togokahn Motors.

„Ich bin überzeugt, dass Rain die Zuschauer in diesem Film überwältigen wird. Er besitzt große Leinwandpräsenz, die uns sofort fesselt“, sagt Silver.

Als Taejo muss Rain seinen Familiennamen verteidigen, denn durch Royaltons Intrige gerät er in Bedrängnis. „Togokahn Motors wird seit fünf Generationen von Taejos Familie geleitet“, berichtet Rain. „Seit Taejos Familie in das Unternehmen einstieg, hat sich der WRL-Rennsport im Laufe der Generationen stark gewandelt. Früher galten Ehre und Anstand etwas in diesem Sport, doch jetzt scheint es nur noch um Image, Marken und Profit zu gehen. Wie Speed muss auch Taejo das Familienunternehmen schützen.“

Royaltons finsteren Plänen zur Übernahme von Togokahn Motors ist auch Inspector Detector auf der Spur – diese Rolle übernimmt Benno Fürmann. „Inspector Detector ermittelt seit Jahren wegen der Korruption in der World Racing League“, berichtet Fürmann. „Inzwischen hat er sich mit Racer X zusammengetan, um Royaltons Komplott aufzudecken. Aber damit ihnen das gelingt, brauchen sie die Unterstützung von Speed Racer.“

Zu den Hauptdarstellern gehören auch der australische Schauspieler Kick Gurry in der Rolle des Sparky, der als Mechaniker von Racer Motors praktisch zur Familie gehört, und Richard Roundtree als legendärer WRL-Fahrer und einstiger Grand-Prix-Champion Ben Burns.

Fans der Fernsehserie erinnern sich vielleicht an Speeds Erzfeinde Snake Oiler, Cruncher Block und Gray Ghost – im Film werden sie von Christian Oliver, John Benfield und Moritz Bleibtreu gespielt. Die Wachowskis stellen auch neue Rivalen vor: Jack „Cannonball“ Taylor, einen der erfolgreichsten Fahrer der WRL und Star des Royalton-Teams, gespielt von Ralph Herforth; den von Ashley Walters dargestellten Prinz Kabala, dessen Wagen von kostbaren Juwelen übersät ist und auf 22 Millionen Dollar geschätzt wird; die von Jana Pallaske gespielte Delila, Leiterin des Teams Flying Foxes Freight, die mit ihren abgedrehten Renntaktiken Speeds Chancen auf den Sieg vermindern könnte; und Kellie „Getriebe“ Kalinkov, die beim Grand Prix gegen Speed antritt und von der unabhängigen venezolanischen Fahrerin Milka Duno dargestellt wird.

Obwohl die Besetzung der internationalen Schauspieler keine leichte Aufgabe war, meint Produzent Grant Hill: „Indem sie die Welt von ,Speed Racer‘ bevölkern, haben Larry und Andy wunderbare Arbeit geleistet. Es war echt cool, so viele unterschiedliche Sprachen am Set zu hören – ein internationales Projekt wie ,Speed Racer‘ verdient auch eine wirklich internationale Besetzung.“

„Wir haben eine erstaunliche Bandbreite in unserer Besetzung, aber alle Beteiligten passen perfekt zu ihren Rollen“, bestätigt Joel Silver. „Es war toll zu beobachten, wie gut Susan und John mit den jüngeren Darstellern wie Emile, Christina und Paulie harmonieren. Sie sind am Set zu einer Familie zusammengewachsen.“

Produktion: Autos, Pisten und „Car Fu“

Speed Racers donnernder Mach 5 zählt sicher zu den bekanntesten Filmautos der Welt. Mit aggressivem Profil, glänzend weißer Außenhaut und einem roten M auf der Kühlerhaube hat es sich in das Gedächtnis aller „Speed Racer“-Fans rund um den Globus eingebrannt. Eine moderne Version des Mach 5 ist auf vielerlei Art vorstellbar, „aber schließlich entschieden wir uns doch für eine Art Retro-Look in Stromlinienform“, sagt Produktionsdesigner Owen Paterson.

„Nachdem Larry und Andy etliche Möglichkeiten durchprobiert hatten, besannen sie sich auf das berühmte Profil des ursprünglichen Mach 5 – sie wollten es beibehalten, weil es absolut zeitlos und unverwechselbar aussieht“, sagt Joel Silver.

Der Mach 5 ist nach wie vor der Wagen, den die treuen Fans mit Speed Racer identifizieren. Aber die Wachowskis gehen noch einen Schritt weiter und stellen eine neue Generation der Mach-Serie vor: den Mach 6.

„Wie von Larry und Andy nicht anders zu erwarten, wollten sie auch hier neue Wege gehen“, sagt Paterson. „Der Mach 6 wird nur auf Rennstrecken der World Racing League eingesetzt – wir wählten ein sehr kühnes, aber elegantes Profil, behielten jedoch das Farbmuster und die M-Form des Mach 5 bei.“

Außerdem prägten „Larry und Andy einen Begriff, um den Mach 6 und seine Wagenklasse im Film zu beschreiben“, fährt der Produktionsdesigner fort. „Sie nennen diesen Wagentyp ,T180‘, weil man die Räder 180 Grad drehen und seitlich über den Seitenstreifen fahren kann – das ergibt eine seitliche Schubkraft von etlichen Atmosphären.“

Fast ein Jahr vor Drehbeginn begannen Paterson und sein Team bereits mit dem Design der über 100 verschiedenen Wagen. „In unserer Welt gibt es Architekten, doch in der Welt von ,Speed Racer‘ engagieren die Leute ,Carchitekten‘ für das individuelle Design ihrer Wagen“, berichtet Paterson.

„Wir haben etliche sehr begabte Künstler aus dieser Branche ins Team geholt – von Storyboard-Zeichnern bis zu Top-Designern aus der Autobranche. Wir wollten unseren Spaß und schauten einfach zu, wie sie sich die Bälle zuwerfen“, sagt Hill.

Sobald das Design der Wagen feststand, wurden sie im Computer modelliert und eingefärbt. Speeds Mach 5 und Racer Xs Shooting Star wurden außerdem im Maßstab 1:1 real gebaut und beim Dreh bestimmter Szenen eingesetzt. Zwar konnten die Darsteller jeweils im Cockpit all ihrer Wagen Platz nehmen, aber sie bewegten sich darin nicht von der Stelle – all die atemberaubende, von jeder Schwerkraft unabhängige Action fand ausschließlich im Computer statt.

Zunächst überlegten die Filmemacher, ob sie Rennsequenzen mit echten Wagen auf tatsächlichen Rennstrecken filmen sollten. Dazu Paterson: „Angesichts des Fahrstils und der dynamischen Action, die uns vorschwebte, war es allerdings viel sinnvoller, diese Szenen digital zu gestalten.“

„Bei der Fahrgeschwindigkeit und den eingesetzten Kampftechniken ergeben sich auf der Piste jede Menge halsbrecherischer Momente“, sagt der für die visuellen Effekte verantwortliche Dan Glass. „Dieser Sport sieht extrem gefährlich aus, aber niemand kommt dabei ernsthaft zu Schaden, weil wir eine Spezialvorrichtung entwickelt haben, um die Fahrer zu schützen.“

Der neben Glass für die visuellen Effekte zuständige John Gaeta fügt hinzu: „Larry und Andy dachten sich ein Sicherheitssystem namens ,Kwiksave-Schaum‘ aus – es sieht wie ein großer Gummiball aus, der sich um den Fahrer aufbläst, um ihn im Fall eines Crashs zu schützen. Er gehört zur Standardausrüstung aller Wagen, die in der World Racing League an den Start gehen.“

Schon die Wagen sind sehr eindrucksvoll – aber sie brauchen natürlich eine ebenso dramatische Spielfläche, um ihre Fähigkeiten zu demonstrieren. „Die erste Vorgabe der Wachowskis war: ,Unsere Rennstrecken sollen aussehen wie eine Mischung aus einer gigantischen Skischanze und einem Skateboard-Park“, erinnert sich Paterson.

„Larry und Andy legten größten Wert darauf, dass sich jedes Rennen optisch ganz deutlich von den übrigen abhebt“, sagt Silver. „Weil uns die digital gebauten Rennstrecken und Hintergründe jede erdenkliche Freiheit erlauben, konnten wir mit unserer Fantasie richtig Gas geben. Die Zuschauer werden auf der Leinwand Spannendes und Unglaubliches erleben – bei den Rennen hält sie nichts auf ihren Sitzen.“

Die Filmemacher entwarfen vier Rennstrecken mit jeweils unverwechselbaren Merkmalen. Die Pisten bestehen nicht nur aus Loopings, Spiralen und atemberaubenden Sprungschanzen, die die Zuschauermägen rotieren lassen, sondern sie sind gleichzeitig auch eingebettet in sehr exotische Landschaften.

Speed Racers Heimatpiste ist Thunderhead, wo sein verstorbener Bruder Rex immer noch den Bahnrekord hält. Thunderhead hat zwar Weltniveau, gehört aber nicht zu den bedeutendsten Pisten der WRL. Dazu Paterson: „Die großen Tage von Thunderhead sind vorbei. Dennoch hängt Speeds Herz an dieser Strecke, weil Rex Racer dort sein Vermächtnis hinterlassen hat. Die Strecke ist genauso spannend wie die anderen Pisten – mit Spiralen, Kurven in Schräglage, Schmetterlingen und gigantischen Talfahrten.“

Die zweite Rennstrecke in „Speed Racer“ ist das Fuji Helexicon, eine A-Liga-Strecke der WRL, die auf einem tropischen Archipel vor der Kulisse natürlicher Vulkane und ultramoderner Gebäude errichtet wurde, die vom Design international bekannter Architekten inspiriert sind. Die atemberaubenden Haarnadelkurven und Serpentinen führen von Insel zu Insel über das gleißende Meer.

Das Casa Cristo 5000 ist die todesverachtende Querfeldein-Rallye, die Rex Racer das Leben gekostet hat. Die extrem gefährliche Strecke wird deshalb als „Crucible“ bezeichnet – als „Feuerprobe“. Sie führt über mehrere Kontinente und jeden nur erdenklichen Geländetyp. Die Fahrer sind extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt – von der sengenden Hitze der Zunubia-Wüste bis zu den schmalen Gletscher-Kliffs und den kalten Malteser Eishöhlen. Ein unachtsames Lenkmanöver bedeutet den Sturz in einen Hunderte Meter tiefen Abgrund und damit in den sicheren Tod. Obwohl sich die WRL bemüht, den Fahrstil bei diesem Rennen zu überwachen, werden immer wieder illegale Tricks angewendet: Widerhaken, Reifenschneider und Katapulte. Dadurch wird das Casa Cristo 5000 zum brutalsten Ausdauertest in „Speed Racer“.

„Das Casa Cristo 5000 ist das gefährlichste Querfeldeinrennen der Welt – die Fahrer schrecken vor nichts zurück, um es zu gewinnen“, erklärt Paterson. „Wir haben eine Art römisches Streitwagen-Rennen entwickelt: Große Schwerter kommen aus den Wagen hervor, und Schilde schützen die Räder.“

Der Druck auf die Fahrer ist enorm, denn wer das Casa Cristo 5000 gewinnt, ist automatisch für den Grand Prix qualifiziert – das wichtigste Rennen der WRL. Wer den Grand Prix gewinnt, ist nicht nur reich und berühmt, sondern sofort eine Legende der World Racing League.

„Man muss sich das noch bedeutender als eine Kombination aus dem Daytona 500, dem Indianapolis 500 und der Weltmeisterschaft vorstellen“, sagt Joel Silver. „In der Welt von ,Speed Racer‘ ist nichts wichtiger als der Grand Prix der WRL.“

„Die Rennstrecke des Grand Prix führt mitten durch die Stadt Cosmopolis“, berichtet Paterson. „Eine gewaltige Anlage. Die fantastische Strecke führt hoch wie Wolkenkratzer, über bodenlose Abfahrten, durch Loopings und Schmetterlingskurven, in denen die Wagen ein halsbrecherisches Tempo erreichen.“

Die Vorgaben für das Streckendesign des Grand Prix und die Stadtlandschaft der Umgebung stammen von den Wachowskis, „die in Chicago aufgewachsen sind und immer schon die Idee faszinierend fanden, ein Baseball-Spiel im Stadion Wrigley Field von den Dächern der umstehenden Gebäude anschauen zu können“, fährt Paterson fort. „So entstand die Idee, ganze Wolkenkratzer zu Tribünen umzufunktionieren. Im Endeffekt wird die gesamte Stadt zur Tribüne für das größte Rennen des Jahres.“

Eine weitere Besonderheit der Grand-Prix-Rennstrecke ist eine optische Täuschung, die die Wachowskis als Hommage an Eadweard Muybridge einbauten: Dieser Fotograf des 19. Jahrhunderts wurde als Filmpionier berühmt, indem er Bewegungsabläufe mit einer Serie nebeneinander stehender Fotokameras sichtbar machte. Dieses Prinzip beeinflusste die Entwicklung des „Bullet Time“-Effekts für „Matrix“.

An einem geraden Streckenabschnitt der Grand-Prix-Piste platzierten die Filmemacher eine Serie von Zebra-Bildern auf einer Wand im Hintergrund. Und wenn Speed Racer und seine Konkurrenten über die Leinwand preschen, ergeben diese Hintergrundbilder – in rascher Abfolge gesehen – den Effekt, als ob das Zebra läuft, entsprechend der Muybridge-Fotoserie namens „Pferd in Bewegung“.

„Wir verbeugen uns gern vor all jenen, die uns inspiriert haben – und das Zebra-Zoetrop ist im Grunde ein Hinweis auf das buchstäbliche Vorbild für ,Bullet Time‘“, sagt Gaeta. „In den Hintergrund dieses Films haben wir viele optische Illusionen eingefügt – und dazu zählt eben auch diese Hommage an Muybridges Fotografiertechnik, die sich hier als Werbeplakat am Rande der Grand-Prix-Piste tarnt.“

Sehr sorgfältig wurden auch die vielen Kamerablickwinkel geplant, die nötig sind, um während der temporeichen Action-Sequenzen die Reaktionen jedes einzelnen Fahrers in Großaufnahme zeigen zu können. Zwar wurden die Wagen an sich digital erstellt, aber original große Cockpits mit Lenkern, Gas- und Bremspedal und beleuchteten Armaturen baute man auf eine hydraulische Kippbühne, auf der man mithilfe eines virtuellen Fahrprogramms die Bewegungen echter Rennwagen simulieren konnte.

Der Regisseur des 2. Drehteams, James McTeigue, der bereits „V wie Vendetta“ inszeniert hat, drehte mit seinem Team die vier großen Rennsequenzen des Films vor einer 30 x 12 Meter großen Greenscreen. Auf der Kippbühne ließen sich die Bewegungen der verschiedenen Wagen unter den Gegebenheiten der Strecken nachahmen. Durch die Hydraulik der Plattform sind Bewegungen im dreidimensionalen Raum möglich. So entstehen die authentischen Bewegungen, denen der Fahrer auf jeder beliebigen, vorher programmierten Strecke ausgesetzt ist.

„Die Plattform wird von Software gesteuert, die die Bewegung des Cockpits auf die vorab genau durchchoreografierte Szene abstimmt. Unterstützt wurde die Bewegung durch Live-Elemente wie Wind, damit die Schauspieler das Gefühl bekommen, tatsächlich selbst zu fahren, statt gefahren zu werden“, sagt Owen Paterson.

Aus der Perspektive des Fahrers kommentiert Rain: „Die Fahrt auf der Plattform war recht anstrengend. Wahrscheinlich werde ich einem Formel-1-Wagen nie im Leben näher kommen – zum Glück war die Sache erheblich weniger gefährlich.“

„Die Arbeit auf der Plattform hat Spaß gebracht und mich auf ganz neue Art gefordert“, erinnert sich Emile Hirsch. „Man wird wirklich hin- und hergeworfen, muss gar nicht so tun, als ob. Das wirkt sehr viel echter, als wenn man vorgibt, einen Wagen zu fahren, der sich überhaupt nicht bewegt.“

Und Matthew Fox fügt hinzu: „Die Plattform agiert sehr hektisch – man muss sich höllisch konzentrieren. Die Action muss unbedingt überzeugend aussehen, denn bei den Rennen in ,Speed Racer‘ geht es richtig zur Sache. James und sein Team haben die Plattform aber voll im Griff, sie können die Intensität einstellen und das Ding je nach Belieben manipulieren. Ich habe jedesmal gesagt: ,Legt noch einen Zahn zu!‘“

Produktion: Die Welt von Speed Racer

Speeds Ruhmsucht führt ihn rund um die Welt, von der Thunderhead-Rennstrecke seiner Heimatstadt über die Kontinente umspannende Rallye Casa Cristo 5000 bis zum Grand Prix in Cosmopolis. Um die zahlreichen Schauplätze und Action-Sequenzen zu gestalten, verließen sich die Wachowskis auf das Know-how einiger sehr innovativer Designer, Fotografen und Experten für visuelle Effekte – viele von ihnen kannten sie bereits von früheren Filmprojekten. Die entscheidende Aufgabe, die über 2000 visuellen Effekte für den Film zu erstellen, legten die Regisseure in die bewährten Hände von Dan Glass und Oscar-Preisträger John Gaeta.

„Wir stellten uns Schauplätze in aller Welt vor, an denen man normalerweise nicht drehen könnte – exotisch-fremdartige Städte, unzugängliche Wüsten und eisige Gebirgsstraßen“, erklärt Owen Paterson. „Also Drehorte, von denen die meisten Regisseure träumen, die sich aber nicht realisieren lassen, weil sie entweder zu entlegen oder für Filmteams unzugänglich sind. Stattdessen beschlossen wir, die schönsten dieser seltenen und exotischen Schauplätze zu ,virtualisieren‘ und so dem Effekte-Team zu ermöglichen, sie in die Szenen einzubauen.“

Die Filmbilder in „Speed Racer“ entstanden, indem die Schauspieler vor Greenscreens gefilmt und dann mit digitalen High-Definition-Bildern kombiniert wurden, die man an unzugänglichen Drehorten fand: in Italien, Marokko, Österreich, der Türkei und im kalifornischen Death Valley. Diese Bilder wurden von einem kleinen Kamerateam mit extrem auflösenden digitalen Fotokameras aufgenommen und später so kombiniert, dass sich ein kompletter Rundhorizont von 360 Grad ergab, der als QuickTime Virtual Reality (QTVR)-Sphäre bezeichnet wird. Das „Speed Racer“-Team nannte ihn kurz auch „Seifenblasenfoto“.

Dazu Dan Glass: „Weil das Seifenblasenfoto-Team nur aus wenigen Leuten besteht und nur den Bruchteil der Ausrüstung eines üblichen Filmteams benötigt, konnten wir exotische Locations einbringen, die sich für große Filmteams normalerweise verbieten.“

„Unser Konzept: Wir wollen uns beim kreativen Prozess von den Fesseln der Technik lösen“, meint Gaeta. „Wenn die aufgenommenen Fotos zusammengesetzt sind, entsteht ein Rundum-Panorama, in dem man die Kamera bei der Endfertigung völlig frei kreisen lassen kann – der Hintergrund bildet brauchbare Bilder für praktisch jede Brennweite. Damit erweitern wir das Konzept ,Bullet Time‘ aus ,Matrix‘ um die ,Racer Time‘, die ähnlich wie die ,Bullet Time‘ funktioniert, aber jetzt auch noch Tiefenwirkung hinzufügt.“

Die Wachowskis waren die ersten Filmemacher, die die HD-Kamera F-23 von Sony verwendeten – als die Dreharbeiten begannen, war diese Kamera noch gar nicht auf dem Markt.

„Unsere Fotos schossen wir mit den ersten fünf F-23-Kameras, die bei Sony hergestellt wurden, und die Kameras haben sich wunderbar bewährt“, sagt Kameramann David Tatersall, der bereits „Star Wars: Episode II und III“ auf HD gedreht hat. „Das war die optimale Methode für den Look, der Larry und Andy vorschwebte. Unsere Fotos sind extrem scharfe, voll gesättigte Hochglanzbilder.“

„Wir gestalten die Farben intensiver als üblich, um sogenannte ,pop-timistische‘ oder ,Techno-color‘-Bilder zu bekommen“, fügt Glass hinzu.

Bei der Gestaltung der zahllosen visuellen Effekte erreichten die Wachowskis den von ihnen als „Realfilm-Anime“ bezeichneten Look, der jede der Bildebenen – Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund – gleichermaßen scharf abbildet, ähnlich wie wir es von der traditionellen 2-D-Animation kennen. Diese Technik nannten die Filmemacher „2½-D- Technologie“. Glass erklärt: „Für den Film wurde jede Ebene – die Vordergründe, Mittelgründe und Hintergründe – getrennt erstellt. Wie sich diese Ebenen zueinander verhalten, ergibt eine Bildqualität, die wir aus den Zeichentrickserien unserer Kindheit kennen – die Kids sind das gewohnt.“ Ganz bewusst stellten die Filmemacher die emotionale Wirkung über den Realismus – Perspektiven wurden verzerrt, was das Effekte-Team zum Beispiel sehr befreiend fand. „Wir vernachlässigen die Perspektive und schaffen Bilder, die bewusst die Regeln brechen.“

„Anime ist ein sehr ausdrucksvolles Format“, sagt Gaeta. „In der Zeichentrickserie, die natürlich von Hand gezeichnet war, gibt es bewusst unrealistische Perspektiven, um bestimmte Gefühle zu forcieren. Es geht weniger darum, was real wirkt, als darum, welche Emotion der Zeichner in uns wecken will. Wenn man das in Realfilm-Bilder übersetzt, ist das ein Verfahren, das man – einfach ausgedrückt – als bewegliche Collagen bezeichnen kann.“

Viele der Sets und Schauplätze in „Speed Racer“ wurden virtuell im Computer erstellt, aber eine Hand voll wurden auch real im Studio gebaut. Produktionsdesigner Owen Paterson beschreibt die „Speed Racer“-Welt als „eine Fusion aus Retro und Futurismus, eine Parallel-Realität, in der der Optimismus und die Mode der 1960er-Jahre neben dem extremen Konkurrenzdenken und der Technik der Zukunft auftauchen. Larry und Andy wollten ,Speed Racer‘ auf keine konkrete Epoche festlegen.“

Zwei gegensätzliche Milieus werden in „Speed Racer“ präsentiert: Die Welt der Familie Racer ist in den Vororten angesiedelt, wirkt vertraut und sicher; das andere Milieu zeigt eine stromlinienförmige, ultramoderne Welt, die von der Bandenwerbung der Großkonzerne geprägt wird. „Die Racers wohnen in einem unkomplizierten Vorort mit warmen, strahlenden und sehr satten Farben“, sagt Paterson. „Viele der Konzeptzeichnungen entstanden in Los Angeles und sind von dem modernen Stil der um die Jahrhundertmitte dort entstandenen Häuser beeinflusst.“

Dagegen ist der Konzern Royalton Industries im ultramodernen Cosmopolis angesiedelt, einer kühlen Atmosphäre, die von Reklametafeln und Konzern-Logos künstlich erhellt wird. Dazu Paterson: „Wir übernehmen die Skyline

aufstrebender moderner Städte wie Shanghai oder Hongkong sowohl in Bezug auf die Architektur als auch im Werbesinn, um sie dann mit dem von Royalton regierten multinationalen Konzern-Konglomerat zu kombinieren. Als ob globale Marken und Marketing mit Steroiden aufgeputscht wären.“ Das Innere des Royalton-Büros wirkt riesig, aber steril, ganz in Silbergrau gehalten, mit violetten Akzenten, die ein Ambiente der Macht, des Wohlstands und der Extravaganz charakterisieren.

Da die Racer-Familie das Herz der Story bildet, entwickelte sich das Haus der Racers entsprechend zum Zentrum der Dreharbeiten. Auf diesem Set fanden viele der rührendsten Familienszenen statt. Aber im Gegensatz zu üblichen Wohnzimmern wird der Mittelpunkt des Racer-Hauses vom dort geparkten Mach 5 beherrscht.

Unabdingbar waren präzise Absprachen zwischen Owen Paterson und der Kostümbildnerin Kym Barrett. Dazu Barrett: „Allen Figuren wird eine komplette Farbpalette zugeordnet: Pops und Mom tragen jeweils Rot und Grün, Speed trägt Blau und Weiß. Um die Kostüme vom Haushintergrund abzuheben, sind die Zimmer vor allem von Orange, Türkis und Fuchsien-Rosa geprägt. Das verbindende Element ist der rote Fußboden, den wir ,Racer-Rot‘ nennen.“ Für die Sequenzen, die vor der Greenscreen gedreht wurden, musste sich Barrett Alternativen einfallen lassen, denn in diesem Fall werden alle Grüntöne unsichtbar.

„Bei unserem ersten Treffen betonten Larry und Andy, dass sie sich satte Grundfarben wünschten“, fährt Barrett fort. „Statt sich gleich in Einzelheiten zu verlieren, beschrieben sie zunächst ihr Konzept, einen Realfilm-Cartoon für Zuschauer jeden Alters zu drehen. Sobald das klar war, haben sie mir die Umsetzung selbst überlassen.“

In Anlehnung an die Original-Serie entwarf Barrett ein stilisiertes Pop-Americana der 1960er-Jahre, aus dem sich die Kostüme der Racer-Familie entwickelten. Barrett verwendete teils gemusterte Stoffe in den Grundfarben, um den retro-futuristischen Look zu schaffen. Speed Racer trug in der Serie immer dasselbe Outfit: sein typisches blaues Polohemd mit weißem Kragen, weiße Hosen und braune Rennhandschuhe sowie ein rotes Halstuch und rote Socken. Als Tatsuo Yoshida in den 1960er-Jahren seinen Helden für „Mach Go Go Go“ konzipierte, orientierte er sich seinerseits an Elvis Presleys Look in „Viva Las Vegas“ (Tolle Nächte in Las Vegas). Bei der neuen Version von Speed erlaubte sich Barrett einige Freiheiten, ohne die Originalserie zu vergessen: Das klassische Speed-Outfit trägt Emile Hirsch bei der Rallye Casa Cristo 5000.

Trixie trägt ein Bonbon-Rosa, das zu ihrem spritzigen Helikopter und ihrer dynamischen Persönlichkeit passt. „Ich finde meine Outfits toll“, sagt Christina Ricci. „Ich spiele eine sehr mädchenhafte Trixie, die aber durchaus etwas von einem Wildfang hat.“

Barrett dachte an Spritle und Chim-Chim, als sie den in Los Angeles ansässigen Designer Paul Frank ansprach, dessen Affengesicht-Emblem zum Erkennungszeichen seines sehr beliebten Kinder- und Erwachsenen-Modelabels wurde. Frank lud Barrett in das Lagerhaus seiner Firma ein, wo sie die berühmten Pyjamas mit dem Affengesicht entdeckte – sie sind wie für Spritle gemacht.

Barrett erinnert sich: „Während meines Gesprächs mit Paul überlegten wir: ,Warum ziehen wir nicht auch Chim-Chim den Pyjama an – aber mit dem umgekehrten Design?‘ Paul erklärte sich also bereit, ein Emblem mit einem Jungengesicht zu entwerfen, das wir dann auf Chim-Chims Pyjama anbrachten. Alle waren begeistert.“

Für die Rennfahrer, darunter Snake Oiler und Gray Ghost, wollte Barrett Outfits entwerfen, die zu den jeweiligen Wagen passen. „Weil das Design der Wagen bereits vorab fertiggestellt war, setzte ich mich mit Owen zusammen und diskutierte mit ihm Motive, Farben und Struktur jedes Fahrers“, erklärt Barrett. Snake Oilers schuppiges, an einen Rockstar erinnerndes Kostüm und das von Wikingern inspirierte Outfit des Teams Thor-Axine Inc. mochte Barrett persönlich am liebsten. „Ich hatte Glück, denn viele Fahrer waren Stuntleute, die sich auf alles einließen und sich nicht darum scherten, ob sie lächerlich aussahen. Diese Kostüme haben viel Spaß gemacht.“

Beim Design und bei der Anfertigung der ledernen Overalls der Fahrer im Film holte sich Barrett die Unterstützung zweier erfahrener Leder-Schneider aus London, mit denen sie bereits an „Eragon“ (Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter) zusammengearbeitet hatte: Patrick Whitaker und Keir Malem.

Bei Racer X ging es laut Barrett darum, „die physisch beeindruckende Gestalt des maskierten Fahrers aus der Serie zu übernehmen. Racer X ist ein Superheld, aber ohne Cape – wir entwarfen also einen Look, der die Merkmale eines Superhelden mit einem Motorrad-Rennfahrer kombiniert. Wir wählten einen Lederanzug aus, der eher praktisch wirkt, in dem man sich bewegen mag und der wenig Pflege erfordert – er soll nicht so aussehen, als ob er nur aus der Schublade gezogen wird, wenn der Held gegen Verbrecher kämpft.“

„Als Larry und Andy mich besetzten, sagten sie gleich: ,Der Anzug wird reichlich eng“, was wohl indirekt andeuten sollte: ,Bring dich in Form!‘“, lacht Matthew Fox.

Am Set bekam Fox Probleme mit dem ledernen Overall: „Im Anzug wird mir sofort sehr heiß. Während der Kampfsequenzen konnte ich nur kurze Einstellungen drehen – dann musste ich mich erstmal wieder abkühlen.“

Die komplizierteste Kampfsequenz fand auf einem Set statt, der ein Nachtquartier während der Rallye Casa Cristo 5000 darstellt. Royaltons Mann fürs Grobe, Cruncher Block, hat Ninjas angeheuert, die nachts in die Hotelzimmer von Speed Racer und Racer X eindringen, um sie zu ermorden.

„Wir hatten beim Kampf zwischen Racer X, Speed und den Ninjas richtig Spaß“, sagt der für die Stunts verantwortliche Chad Stahelski. „Die Atmosphäre jedes Kampfes setzte sich deutlich von den übrigen ab. Der Ninja, der gegen Racer X antritt, meint es sehr ernst und macht Racer X das Leben wirklich schwer, aber der Ninja, der gegen Speed kämpft, ist eher ein ,Nonja‘, weil wir auch ein paar komische Elemente mit einbringen wollten.“

„Wenn Racer X zuschlägt, splittern die Knochen“, bestätigt Fox. „Er wehrt Schläge sehr effektiv und rhythmisch ab.“ Fox hatte Glück, weil er schon vor „Speed Racer“ intensiv Martial Arts trainiert hatte. „Seit Jahren praktiziere ich Tae Kwon Do, und ich habe bereits an Turnieren teilgenommen – die Martial-Arts-Stunts in diesem Film waren also eine Gelegenheit, diese Techniken wieder aufzufrischen.“

Für Emile Hirsch waren die Kampfsequenzen allerdings etwas ganz Neues. „Ich fand die Arbeit mit dem Stuntteam sehr kompliziert. Ein bisschen Kung Fu habe ich mir dabei angeeignet – das bringt echt Spaß. Das Einstudieren der unterschiedlichen Sequenzen hat mir gefallen – vor allem weiß ich jetzt, wie engagiert und konzentriert gute Stuntleute arbeiten müssen.“

„Wir haben Emile einen Grundkurs für Stuntleute machen lassen – er lernt sehr schnell“, fügt Stahelski hinzu. „Speed Racer“ ist bereits Stahelskis fünfter Film mit den Wachowskis: Er war an allen drei „Matrix“-Filmen und „V wie Vendetta“ beteiligt.

„Die Brüder arbeiten immer wieder gern mit demselben Team“, kommentiert Joel Silver den Umstand, dass sich die Wachowskis üblicherweise auf bereits bewährte Mitarbeiter wie Owen Paterson, John Gaeta, Dan Glass und Kym Barrett verlassen. „Denn dadurch wird die Verständigungsphase abgekürzt – das ist bei jedem Dreh ganz entscheidend, vor allem bei einem Projekt dieser Größenordnung.“

Über seine Erfahrung bei der Arbeit mit den Wachowskis berichtet Hirsch: „Ich ahnte ja nicht, wie witzig sie sind. Wenn man die ,Matrix‘-Trilogie anschaut, meint man: ,Die Jungs meinen es richtig ernst.‘ Aber beide sind sie sehr lustig. Im Grunde sind sie Kids geblieben – deshalb sind sie die idealen Regisseure für dieses Projekt. Sie mögen ihre Arbeit wirklich sehr – und das merkt man ihnen an.“

Dazu Fox: „Die Arbeit mit Larry und Andy, mit so tollen Darstellern und Team-Mitgliedern war eine echt verblüffende Erfahrung: Manchmal, wenn alle Darsteller im Kostüm zusammenkamen, schaute ich mich um und konnte kaum glauben, dass ich dabei sein durfte. Das war ein beeindruckendes Erlebnis.“

„Es ist eine Ehre für mich, mit den Wachowskis zu arbeiten“, sagt Rain. „Was mir an diesem Projekt am meisten gefällt: Die Story handelt von Hoffnungen, von Träumen. Wenn sich die Kids den Film anschauen, dann inspiriert sie die Geschichte vielleicht dazu, die Hoffnung nie aufzugeben. Denn wer sich Mühe gibt, kann Erstaunliches zustande bringen.“

Silver sagt abschließend: „Wir hatten schon lange vor, diesen Film zu machen. Glücklicherweise haben wir nun ein wunderbares Team aus Darstellern, Künstlern und Technikern zusammenbekommen, das diesen Klassiker des 20. Jahrhunderts in ein neues Jahrtausend übersetzt. Wir sind wirklich begeistert, weil wir ,Speed Racer‘ jetzt einer neuen Generation vorstellen dürfen. Und wir sind stolz darauf, einen Familienfilm zu machen, der die Zuschauer aller Altersgruppen anspricht.“

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    Kino.de Redaktion  
  • Til Schweigers "1 1/2 Ritter" und "Speed Racer" im Free-TV

    Am Samstag, 19. Januar 2010, präsentieren die Sender ProSieben und Sat.1 zwei Free-TV-Premieren.Los geht es bei ProSieben um 20.15 Uhr mit der Free-TV-Premiere von „Speed Racer“. In dem Actionfilm der Wachowski-Brüder spielt in der Hauptrolle Emile Hirsch einen Rennfahrer namens Speed, der nach dem Tod seines Bruders die große Hoffung seiner Familie ist. Als schnellster auf der Rennstrecke möchte Royalton-Industries...

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