Spectre Poster

Neuer James Bond-Film: News zu Daniel Craig, Handlung & Regie von Bond 25

Sebastian Werner  

Mehr als 2 Jahre nach „Spectre“ steht endlich fest, wann ein neuer James Bond-Film in den Kinos startet. Wir fassen alle News und Gerüchte rund um die Handlung, die Regie, dem Kinostart und die Rückkehr von Daniel Craig für euch zusammen.

„Spectre“ – Behind The Scenes

James Bond 007: Spectre“ und der Vorgängerfilm „Skyfall“ spielten zusammen gut 2 Milliarden Dollar ein. Dass die Bond-Reihe bei diesen fantastischen Einspielergebnissen auch in Zukunft weitergehen wird, steht außer außer Frage. Nach ungewöhnlich langer Wartezeit wurde mittlerweile geklärt, wann der neueste Teil der Filmreihe in die Kinos kommt, für den einmal mehr Daniel Craig in die ikonische Rolle des Superagenten schlüpft.

Daniel Craig bleibt im Geheimdienst ihrer Majestät

Der Brite Daniel Craig hat der Marke 007 ohne Frage sehr gut getan. Nachdem sich die Fans zunehmend über die übertriebenen Technikspielereien von Bond Nummer 5 alias Pierce Brosnan beklagt hatten (beispielhaft dafür ist das unsichtbare Auto in „Stirb an einem anderen Tag“) brachte Craig die Reihe mit seiner raubeinigen Art wieder zurück auf die Erfolgsspur. Nach dem letzten Einsatz in „Spectre“ hatte Craig allerdings endgültig die Nase voll von seiner Rolle und gab 2015 zu Protokoll, dass er sich lieber die Pulsadern aufschlitzt, als erneut James Bond zu spielen. Außerdem fügte er hinzu, dass er allein wegen des Geldes als Bond zurückkehren würde. Obwohl im September 2016 die Meldung durch die Presse geisterte, Sony hätte dem Schauspieler gut 150 Millionen Dollar Gage für zwei weitere Auftritte angeboten, blieb Craig weiterhin standhaft. Am 8. Juli 2017 meldete die englische Tageszeitung Mirror dann schließlich, dass Craig seinen neuen Bond-Vertrag unterschrieben hat, was die New York Times am 24. Juli bestätigte.

Persönlich äußerte sich Craig erst im August 2017 dazu. Als er in der amerikanischen Talk-Show „The Late Show with Stephen Colbert“ nach seinem Mitwirken an Bond 25 gefragt wurde, antwortete er kurz und knapp mit: „Ja“. Nach Insiderinformationen soll Craig für den neuen James Bond-Film die Rekordgage von 22 Millionen Dollar plus Gewinnbeteiligung erhalten. Produzentin Barbara Broccoli bestätigte bereits, dass die Dreharbeiten 2018 beginnen werden. Das müssen sie auch, denn mit dem 08. November 2019 steht bereits der offizielle Kinostart fest. Dieser Termin gilt bisher zwar nur für die USA, doch der deutsche Start dürfte ebenfalls in diesem Zeitraum erfolgen.

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James Bond 25: Was weiß man zur Handlung?

Derzeit arbeiten die Autoren Neal Purvis und Robert Wade unter Hochdruck am Skript zum neuen Film, der aktuell den Arbeitstitel „Shatterhand“ trägt. Beide hatten bereits die letzten sechs Bond-Filme geschrieben und waren zwischendurch eigentlich schon ausgestiegen. Weil die Verantwortlichen mit den neuen Drehbuchschreibern allerdings sehr unzufrieden waren, kehrten Purvis und Wade nach langen Verhandlungen wieder zurück. Laut der britischen Zeitung Mirror basieren Teile des kommenden Films auf dem 2001 erschienenen James Bond-Roman „“, der in Deutschland nicht erschienen ist.

In dem Buch des offiziellen Bond-Autors Raymond Benson wird 007 mit einer Geheimorganisation namens The Union konfrontiert, die von dem blinden Le Gérant angeführt wird. Bei seiner Jagd nach dem geheimnisvollen Bösewicht begegnet Bond seinem alten Bekannten Blofeld. Bisher weiß man, dass Teile des neuen Bond-Films in Kroatien spielen werden, was jedoch eher unfreiwillig enthüllt wurde. Der Bürgermeister der kroatischen Stadt Dubrovnik plauderte schon im Februar 2017 aus dem Nähkästchen und gab nicht ohne Stolz bekannt, die Bond-Macher wollen in seiner Stadt drehen – sehr zum Missfallen der Produzenten. Geplant sind außerdem Aufnahmen in Südfrankreich und Japan.

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Wer wird Regie führen?

Regisseur Sam Mendes, der die beiden erfolgreichen Vorgänger „Skyfall“ und „Spectre“ inszeniert hatte, steht für James Bond 25 nicht mehr zur Verfügung. Inzwischen haben die Produzenten drei potentielle Kandidaten eingekreist.

  • Yann Demange: Er ist der Neuling unter den Kandidaten. Sein Spielfilmdebüt „71 – Hinter feindlichen Linien“ war ein echter Festivalerfolg.
  • David Mackenzie: Sein letzter Film „Hell Or High Water“ mit Chris Pine und Ben Foster wurde für vier Oscars nominiert und hinterließ großen Eindruck in der Filmbranche.
  • Seit Ende des letzten Jahres wird auch Regisseur Christopher Nolan als potentieller Kandidat gehandelt. Der hat schon mit Filmen wie die „Dark Knight“-Trilogie, „Inception“ und „Dunkirk“ Filmgeschichte geschrieben. Seine Beteiligung wäre eine echte Sensation.

Als wahrscheinlichster Kandidat galt lange Zeit Denis Villeneuve, den sich auch Daniel Craig am meisten gewünscht hatte. Der Kanadier hat im Laufe seiner Karriere schon einige beeindruckende Filme gedreht, darunter „Prisoners“, „Enemy“, „Sicario“ und zuletzt den Sci-Fi-Kracher „Blade Runner 2049“. Da Villeneuve allerdings aktuell an seinem Sc-Fi-Epos „Dune“ arbeitet, musste er den Regieposten schweren Herzens ablehnen. Insider gehen davon aus, dass sich die Produzenten bis spätestens Ende Januar auf einen Regisseur festgelegt haben.

Ist Christoph Waltz wieder mit an Bord?

Lange Zeit gingen die Fans fest davon aus, dass Christoph Waltz in seiner Paraderolle aus „Spectre“ zurückkehren wird. Im Zuge des langen Tauziehens um Bond 25 betonte dieser auch immer wieder, nur dann zurückzukehren, wenn Craig ebenfalls mitspielt. Am 28. Oktober 2017 gab Waltz aber überraschend bekannt, dass er nicht mit dabei sein wird. In einem Interview auf dem roten Teppich sagte er dazu: „Nein, es tut mir leid. Ich bin sehr traurig darüber, aber es gehört zur Tradition, dass es einen neuen Namen gibt. Tut mir leid. Ich hätte sehr gern mitgemacht.“ Bei der von ihm angesprochenen Tradition handelt es sich um den Brauch, dass Bösewicht Blofeld bei jedem Auftritt in einem Bond-Film von einem anderen Schauspieler verkörpert wird.

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Wer wird der neue Bond – Ein Rückblick

Craigs störrisches Verhalten in den letzten zwei Jahren hatte in der Filmwelt zu heftigen Spekulationen geführt, ob nicht vielleicht doch ein Bond Nummer 7 den Dienst beim MI6 antreten könnte. Dabei fielen etliche Namen:

Sogar „Akte X“-Star Gillian Anderson brachte sich schon mit einem Fake-Poster als Craig-Nachfolgerin ins Spiel – allerdings nur zum Spaß.

Als heißester Kandidat für eine potentielle Bond-Nachfolge wurde 2016 Idris Elba gehandelt. Der verriet in einem Interview, dass er zwar geschmeichelt sei, sich mit seinen 43 Jahren aber zu alt für die Rolle als James Bond fühle. Neu angeheizt wurde die Debatte um Elba im April 2017, als Drehbuchautor John Ridley in einem Interview mit der BBC über seine Miniserie „Guerilla“ sprach, in der Elba die Hauptrolle spielt. Darin sagte Ridley: „Es war mir eine Ehre, er ist ein Gentleman. Offen gesagt, ich kann es kaum erwarten ihn als James Bond zu sehen.“ Dazu gab es jedoch keine Statements von den Verantwortlichen der Bond-Reihe. Wahrscheinlich hatte sich Ridley in seinem Überschwang etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt.

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Im April 2017 gab es dann das Gerücht, dass es Bond-Produzentin Barbara Broccoli gelungen sei, Daniel Craig zu überzeugen, endlich doch zurückzukehren. Craig hatte mit dem Theaterstück „Othello“, das ebenfalls von Broccoli produziert wurde, seine lang ersehnte Anerkennung als Schauspieler erhalten und könne sich nun wieder auf seine Rolle als Bond einlassen. Dieses Gerücht hat sich inzwischen bewahrheitet.