James Bond 25: Wird die „Wir“-Darstellerin das neue Bond-Girl?

Sebastian Werner  

Mehr als drei Jahre ist es mittlerweile her, dass mit „Spectre“ der 24. Bond-Film in die Kinos kam. Dass die Fans immer noch auf Bond 25 warten müssen, liegt an vielen unterschiedlichen Problemen, von denen das Projekt seit Jahren geplagt ist. Nun scheint zumindest ein bekannter Bond-Bösewicht gefunden!

James Bond 007: Spectre“ und der Vorgängerfilm „Skyfall“ spielten zusammen gut zwei Milliarden Dollar ein. Dass die Bond-Reihe bei diesen fantastischen Einspielergebnissen weitergehen würde, stand immer außer Frage. Nur wann es genau weitergeht, diese Frage hält die Fans schon seit Jahren in Atem. Die Suche nach einem Bond-Darsteller und die Wahl des richtigen Regisseurs ließ die Produktion des Films immer wieder stillstehen. Da es derzeit Probleme mit dem Drehbuch gibt, wird der aktuelle Kinostart von „Bond 25“ auf den 8. April 2020 datiert. Hoffen wir, dass es dabei bleibt.

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Lupita Nyong’o soll neues Bond-Girl werden

Die kenianische Schauspielerin Lupita Nyong’o hat bereits eine steile Karriere hingelegt und überzeugte sowohl im Mega-Blockbuster „Black Panther“ als auch in dem Historien-Drama „12 Years a Slave“, für den sie einen Oscar als Beste Nebendarstellerin erhielt. Aktuell ist sie in Jordan Peeles Horror-Thriller „Wir“ in unseren Kinos zu sehen.

Wie Deadline berichtet, wollen die Bond-Produzenten Nyong’o unbedingt als Bond-Girl für den nächsten Film verpflichten. Leider hat die Darstellerin ihre Beteiligung aus Termingründen absagen müssen. Noch steht aber nicht fest, ob die Absage wirklich endgültig ist oder ob sich nicht doch noch eine Möglichkeit für sie findet. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Rami Malek als neuer Bösewicht geplant

Lange Zeit gingen die Fans fest davon aus, dass Christoph Waltz in seiner Rolle aus „Spectre“ zurückkehren wird. Im Zuge des langen Tauziehens um einen geeigneten Bond-Darsteller betonte dieser auch immer wieder, nur dann zurückzukehren, wenn Craig ebenfalls mitspielt. Im Oktober 2017 gab Waltz aber überraschend bekannt, dass er nicht mit dabei sein wird.

In einem Interview auf dem roten Teppich sagte er dazu: „Nein, es tut mir leid. Ich bin sehr traurig darüber, aber es gehört zur Tradition, dass es einen neuen Namen gibt. Tut mir leid. Ich hätte sehr gern mitgemacht.“ Bei der von ihm angesprochenen Tradition handelt es sich um den Brauch, dass Bösewicht Blofeld bei jedem Auftritt in einem Bond-Film von einem anderen Schauspieler verkörpert wird.

Nun ist es so gut wie sicher, dass Rami Malek („Bohemian Rhapsody“) der neue Bond-Gegenspieler wird. Wie der Collider am 27. Februar 2019 berichtet, steht der frischgebackene Oscar-Gewinner in der letzten Verhandlungsphase für diese Rolle. Schon im Dezember 2018 hieß es, dass Malek in der engeren Wahl für den Bond-Bösewicht steht.

Damals gab es aber noch Probleme mit dem  Zeitplan des Schauspielers. Die Dreharbeiten zur letzten Staffel der Serie „Mr. Robot“ überschnitten sich mit dem  Drehstart zum nächsten Bond-Film. Nun haben sich beide Produktionen offensichtlich geeinigt und Malek kann beide Projekte unter einen Hut bekommen. Sobald Maleks Engagement offiziell ist, tragen wir es hier nach.

James Bond 25: Das Drehbuch wird derzeit überarbeitet

2016 begannen die beiden angestammten Bond-Autoren Neal Purvis und Robert Wade mit dem Skript zum neuen James-Bond-Film. Das ursprüngliche Drehbuch trug den Arbeitstitel „Shatterhand“ und basierte laut der britischen Zeitung Mirror auf dem 2001 veröffentlichten James Bond-Roman „, der in Deutschland nicht erschienen ist.

Im Mai 2018 übernahm dann Regisseur Danny Boyle kurzzeitig das Zepter für den neuen 007-Film. Der Brite machte sich gleich mit seinem Stammautoren John Hodge daran, ein komplett neues Skript zu verfassen. Am 21. August 2018 meldete der Hollywood Reporter dann, dass Boyle aufgrund von kreativen Differenzen das Projekt verlassen hat.

Gleich darauf nahmen Purvis und Wade wieder die Arbeit an ihrem ursprünglichen Skript auf. Das scheint jedoch nicht den Ansprüchen des aktuellen Regisseurs zu genügen, denn seit Mitte Februar überarbeitet Autor Scott Z. Burns („Das Bourne Ultimatum“) noch einmal das komplette Drehbuch. Sofern dieser im Zeitplan bleibt, starten im April 2019 dann endlich die Dreharbeiten. Eine kleine News zum neuen Film ist schon jetzt durchgesickert: Bond wird mit einem Aston Martin Rapide E unterwegs sein und damit zum ersten Mal ein Elektroauto fahren.

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Ein neuer Regisseur ist (mal wieder) gefunden

Regisseur Sam Mendes, der die beiden erfolgreichen Vorgänger inszeniert hatte, steht für James Bond 25 nicht mehr zur Verfügung. Seit 2016 suchten die Produzenten deshalb nach einem Nachfolger, doch lange Zeit ohne Erfolg. Unter den bisherigen Kandidaten waren so bekannte Namen wie Yann Demange („71 – Hinter feindlichen Linien“), David Mackenzie („Hell Or High Water“), Denis Villeneuve („Sicario“, „Blade Runner 2049“), Christopher Nolan („Dark Knight“-Trilogie, „Inception“) und Danny Boyle („Trainspotting“).

Seit September 2018 heißt der neue Regisseur Cary Joji Fukunaga und es ist wirklich zu hoffen, dass er Bond 25 treu bleibt. Der amerikanische Filmemacher hat 2009 mit „Sin nombre“ auf dem Sundance Film Festival den Preis für die beste Regie gewonnen und die erste Staffel der herausragenden Serie „True Detective“ inszeniert. Seine neue Serie „Maniac“ ist aktuell auf Netflix zu sehen.

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Daniel Craig bleibt im Geheimdienst ihrer Majestät

Bis Daniel Craig als neuer, alter Darsteller für den nächsten Bond-Film bestätigt wurde, gingen viele Monate ins Land. Nach dem letzten Einsatz in „Spectre“ hatte Craig endgültig die Nase voll von seiner Rolle und gab 2015 zu Protokoll, dass er sich lieber die Pulsadern aufschlitzt, als erneut James Bond zu spielen. Außerdem fügte er hinzu, dass er allein wegen des Geldes als Bond zurückkehren würde. Obwohl im September 2016 die Meldung durch die Presse geisterte, Sony hätte dem Schauspieler gut 150 Millionen Dollar Gage für zwei weitere Auftritte angeboten, blieb Craig weiterhin standhaft.

Im April 2017 gab es dann das Gerücht, dass es Bond-Produzentin Barbara Broccoli gelungen sei, Daniel Craig zu überzeugen, endlich doch zurückzukehren. Craig hatte mit dem Theaterstück „Othello“, das ebenfalls von Broccoli produziert wurde, seine lang ersehnte Anerkennung als Schauspieler erhalten und könne sich nun wieder auf seine Rolle als Bond einlassen. Dieses Gerücht hatte sich schließlich bewahrheitet: Am 8. Juli 2017 meldete die englische Tageszeitung Mirror dann endlich, dass Craig seinen neuen Bond-Vertrag unterschrieben hat.

Persönlich äußerte sich Craig erst im August 2017 dazu. Als er in der amerikanischen Talk-Show „The Late Show with Stephen Colbert“ nach seinem Mitwirken an Bond 25 gefragt wurde, antwortete er kurz und knapp mit: „Ja“. Nach Insiderinformationen soll Craig für die Rolle die Rekordgage von 22 Millionen Dollar plus Gewinnbeteiligung erhalten. Es soll Craigs letzter Auftritt als 007 werden.

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Wird Idris Elba der nächste Bond?

Craigs störrisches Verhalten in den letzten Jahren hatte in der Filmwelt immer wieder zu heftigen Spekulationen geführt, ob nicht vielleicht doch ein Bond Nummer 7 für Bond 25 verpflichtet wird. Dabei fielen damals etliche Namen:

Sogar „Akte X“-Star Gillian Anderson brachte sich schon mit einem Fake-Poster als Craig-Nachfolgerin ins Spiel – allerdings nur zum Spaß.

Als heißester Kandidat für eine potentielle Bond-Nachfolge wurde 2016 Idris Elba gehandelt. Der verriet in einem Interview, dass er zwar geschmeichelt sei, sich mit seinen 43 Jahren aber zu alt für die Rolle als James Bond fühle. Mit Craigs Engagement schien das Thema Idris Elba als James Bond dann erledigt zu sein.

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Am 9. August 2018 veröffentlichte die britische Boulevard-Zeitung Daily Star dann einen Bericht, laut dem „The Equalizer 2“-Regisseur Antoine Fuqua mit Produzentin Barbara Broccoli über die Zukunft der Bond-Filme gesprochen hätte. Broccoli habe ihm versichert, nach Bond 25 wäre es Zeit für einen schwarzen James Bond. Fuqua soll daraufhin gesagt haben, dass Elba perfekt für die Rolle wäre. Wie der Hollywood Reporter jedoch mittlerweile aufgedeckt hat, ist die Geschichte nur erfunden und ein Treffen zwischen Broccoli und Fuqua hat nie stattgefunden. Dass Elba der nächste Bond wird, gehört tatsächlich in die Kategorie Fake News.

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