Filmhandlung und Hintergrund

Ruhig erzählter Thriller um das Wiedersehen im Westen zweier ehemaliger Weggefährten aus dem Osten.

Michael Klenz arbeitet als Chefarzt an einer angesehen Klinik und bewohnt mit seiner Frau Heide eine idyllisch gelegene, großzügig ausgestattete Villa. Seine DDR-Vergangenheit hat er weit hinter sich gelassen, bis eines Tages sein früherer Freund Klaus Klempow vor ihm steht, frisch eingestellt als Wachmann in der Klinik. Klaus saß zwölf Jahre hinter Gittern, des Mordes an einem gemeinsamen Freund beschuldigt. In der schicksalhaften Nacht war Klaus so stark betrunken, dass er sich nur noch bruchstückhaft erinnern kann. Vom Wiedersehen mit dem Freund von früher verspricht er sich Klarheit. Außerdem gibt es noch Heide, seine große Liebe von damals, die ihm Klaus weggeschnappt hat.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Späte Rache: Ruhig erzählter Thriller um das Wiedersehen im Westen zweier ehemaliger Weggefährten aus dem Osten.

    In der ruhigen Erzählweise von Drehbuchautorin Hanna Hollinger liegt die Kraft des von Matti Geschonneck mit viel Gespür für eine düstere Grundstimmung inszenierten Thrillers. Von der ersten Einstellung an - einer der Protagonisten hat den anderen im Fadenkreuz - lastet eine sich unvermittelt einstellende Beklemmung auf der Szenerie. Wer ist gut, wer ist böse? - Geschonneck lässt die Zuschauer lange im Dunkeln. Droht der lange Atem des Films dennoch einmal Überhand zu gewinnen, ist es Christian Redl, der das Ruder an sich reißt und der Verbitterung und der düsteren Gedankenwelt des von ihm gespielten, hintergangenen Freundes in einem Maße Ausdruck verleiht, dass den Zuschauer anstelle des skrupellosen Antipoden (Peer Jäger mit perfider Kühle) das schlechte Gewissen packt.

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