Space Jam

   Kinostart: 06.02.1997

Filmhandlung und Hintergrund

Aufwendige Liveaction/Zeichentrick-Komödie, in der Michael Jordan mit Bugs Bunny & Konsorten ein Basketballmatch gegen garstige Aliens austragen.

Fiese Außerirdische wollen Bugs Bunny & Co. verschleppen, um sie als Unterhaltungssklaven zu halten. Doch die Loonies überreden die Aliens zu einem alles entscheidenden Match auf dem Basketballfeld und holen sich flugs Michael Jordan zur Verstärkung. Doch die außerirdischen Schleimer haben derweil unfairerweise die Talente von Top-NBA-Profis aufgesaugt. Die Chancen der Loonies gegen das Monsterteam stehen schlecht…

Um ihren maroden Vergnügungspark zu retten, plant ein Trupp Aliens, Bugs Bunny und die Looney Tunes als Attraktion auf ihren Planeten zu verschleppen. Bugs gelingt es, die Winzlinge zu einem alles entscheidenden Basketballmatch zu überreden, doch hat er nicht mit deren Heimtücke gerechnet: Mit den aufgesaugten Talenten der Top-NBA-Spieler mutieren diese zu absoluten Cracks. Die Chancen stehen mehr als schlecht für die Tunes, als ihnen Basketball-Star Michael „Air“ Jordan zu Hilfe eilt.

Außerirdische wollen Bugs Bunny und Co. entführen. Einzige Chance, dem Schicksal als Unterhaltungssklaven zu entgehen, ist ein Basketballmatch. Die Loonies verpflichten Basketballstar Michael Jordan für ihr Team… Aufwendige Live-Action-Zeichentrick-Komödie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Space Jam: Aufwendige Liveaction/Zeichentrick-Komödie, in der Michael Jordan mit Bugs Bunny & Konsorten ein Basketballmatch gegen garstige Aliens austragen.

    Nach Shaquille O’Neil in der Fantasykomödie „Kazaam“ gibt nun mit Michael Jordan ein weiterer Basketballstar sein Filmdebüt. Welcher von beiden nun der bessere NBA-Spieler oder talentiertere Schauspieler ist, sei dahingestellt, doch Jordan ist mit Sicherheit der qualitativ und kommerziell bessere Wurf gelungen. Kein Wunder, steht ihm in der 100-Mio.-Dollar-Produktion doch die gesammelte Warner-Cartoon-Clique mit Bugs Bunny, Schweinchen Dick, Sylvester, Tweety etc. als unschlagbare Nebendarstellerriege zur Seite!

    1988 wurde die Vermischung von Real- und Zeichentrick in Robert Zemeckis „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ erstmals technisch bahnbrechend auf die Leinwand gezaubert. In der aufwendigen Kiddie-Komödie „Space Jam“ wurde das Einfügen der Animation auf eine Weise perfektioniert, daß absolut keine Übergänge sichtbar sind und die Verblendung der beiden Elemente völlig homogen wirkt. Bereits die Opening-Sequenz macht klar, wo’s langgeht: eine dynamische Montage von Jordans Karrierehighlights, blitzschnell geschnitten, mit auffunkelnden Bildüberlagerungen, musikalisch unterlegt von treibenden Rap-Rhythmen, vermitteln den Eindruck eines trendgerechten Sportwerbespots - just die Spezialität des Regiedebütanten Joe Pytka, der es versteht, das zu Beginn eingeläutete frenetische Tempo aufrechtzuerhalten und selbst Kinder mit minimalem Konzentrationsvermögen bei der Stange zu halten. Immerhin vier Drehbuchautoren zeichnen für die kleinkindgerecht simple Story verantwortlich, bei der alle bekannten Figuren der Warner-Zeichentrickfamilie, ebenso wie die äußerst sympathisch wirkende Basketball-Legende Jordan effektiv ihren ersten Leinwandauftritt absolvieren. Jordan muß zwar „lediglich“ sich selbst spielen, doch meistert er auch die Aufgabe, mit seinen nicht-existenten Gegenspielern zu agieren, hervorragend. Besonders in seinem Element ist der Spitzenspieler natürlich auf dem Basketball-Court, und dort spielt sich der Großteil der Action ab.

    Bugs Bunny & Co. sollen von fiesen Außerirdischen nach Moron Mountain verschleppt werden, um dort eine schaurige Existenz als Unterhaltungs-Sklaven zu fristen. Sie überreden die Aliens zu einem alles entscheidenen Match - auf dem Basketball-Spielfeld. Mit gelungenen Special Effects wird der mittlerweile nur noch (miserabel) Baseball-spielende Jordan durch ein Golfloch in die unterirdische Cartoonwelt gezaubert, wo das Spiel ausgetragen werden soll. Die außerirdischen Schleimer haben derweil unfairerweise die Talente von NBA-Spielern wie Patrick Ewing, Larry Johnson, Muggsy Bogues, Shawn Bradley und Charles Barkley „aufgesaugt“, was deren Cameo-Auftritten Vorschub leistet. Die Chancen der Loonies gegen dieses schier unbezwingbare Monster-Team scheinen schlecht zu stehen.

    Daß das eigentliche Spiel eine Abwechslung von herrlich komischen Momenten und spektakulären sportlichen Höchstleistungen bietet, versteht sich von selbst. Herzliche Lacher können darüber hinaus Bill Murray und vor allem Wayne Knight („Jurassic Park“) als kugelrunder Publizist verbuchen. Zusätzliche Humorspritzen für Erwachsene bieten zudem kleine Sticheleien am Rande gegen das Disney-Studio. Fazit: Alles in allem ein gelungener kurzweiliger Spaß für die ganze Familie, in der sich atemberaubende visuelle Effekte, liebenswerte Protagonisten, körbeweise kinderstubenreiner Humor, ein fetziger Soundtrack und eine wohlmeinende Message vereinen - zu einem gigantischen Slam Dunk! ara.

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