Filmhandlung und Hintergrund

Zwei Geschwister bewegen sich im Spannungsfeld zwischen strenger Religiosität und unterdrückter Sexualität.

Die aus Israel anreisende Jüdin Ruth will am Sterbebett ihrer Mutter in London ausharren. Während die Tochter durch Gebet und Lektüre der Schriften um Beistand bemüht ist, trägt die Todkranke einen Wunsch an sie heran. Sie will die Zusammenführung mit Sohn David, der mit seiner Tradition und Herkunft gebrochen hat. So macht sich Ruth auf den Weg und trifft ihren Bruder. Zwischen beiden lädt sich die Atmosphäre nun seltsam auf. Er folgt ihr ins Haus der Mutter, will jener aber nicht gegenübertreten.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Song of Songs: Zwei Geschwister bewegen sich im Spannungsfeld zwischen strenger Religiosität und unterdrückter Sexualität.

    Der zuvor durch Kurzfilme bekannt gewordene britische Regisseur Josh Appignanesi („The Infidel“) inszenierte das thematisch breit angelegte Drama von 2006. Er selbst schrieb mit Jay Basu auch am Skript, das sich vom Boden jüdisch-orthodoxer Religiosität weit vorwagt, bis aufs Feld tabuisierter Sexualität unter Geschwistern. In Hauptrollen überzeugen Natalie Press und Joel Chalfen. Häufig Bezug genommen wird hier auf das im Filmtitel bezeichnete, berühmte biblische „Hohelied der Liebe“.

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