„Solo: A Star Wars Story“ war in diesem Jahr der erste finanzielle Kino-Flop in der beliebten Filmreihe und hinterließ bei Fans eher gemischte Gefühle. Vor allem eine Szene erhitze die Gemüter schon im Vorfeld, doch jetzt wurde sie zumindest teilweise korrigiert.

Das „Star Wars“-Spin-off „Solo“ erklärte viel (für viele zu viel) über die Hintergrundgeschichte des berühmten Schmugglers, hier gespielt von Alden Ehrenreich: Wie er seinen Blaster bekam, wie er den Kesselflug in 12 Parsec schaffte, mehr oder weniger, – und wie er seinen Nachnamen Solo erhielt.

Vor allem der letzte Punkt sorgte schon im Vorfeld für erhitzte Gemüter. Im Film verpasste ein Rekrutierer des Galaktischen Imperiums Han den Namen, da dieser bei seiner Einschreibung für die Armee keine Familie hat. Folglich ist er allein oder eben solo. Viele Fans sahen dies als eine überflüssige Entmystifizierung des Charakters an und als schlechten Witz, der seinem Nachnamen eine Bedeutung gab, die dieser nicht brauchte. Ein neuer „Star Wars“-Comic rückt diese kontroverse Szene jetzt in ein neues Licht und könnte damit auch einige vielleicht mit dem Film versöhnen.

Vielleicht versöhnen euch ein paar „Star Wars“-Easter-Eggs ebenfalls mit „Solo“:

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„Solo: A Star Wars Story“: Diese 13 Anspielungen habt ihr sicher verpasst

Han Solos Nachname ist ein Brandzeichen

Der Comic „Star Wars: Han Solo – Imperial Cadet“ erzählt die Geschichte von Han Solo während dessen Zeit als Soldat in der Navy des Galaktischen Imperiums, was „Solo“ größtenteils übersprang. Darin wird Han von seinen vermeintlichen Kameraden gedemütigt und drangsaliert. Den Grund dafür verrät einer der Schläger: Sein Nachname Solo verrät allen in der Armee, dass Han ein Niemand ist.

Der Rekrutierer hat ihm also nicht diesen Nachnamen als Platzhalter verpasst, weil Han selbst keinen hatte. Vielmehr wurde der spätere Schmuggler als Solo gebrandmarkt, um allen zu zeigen, dass er niemanden hat und entsprechend gefahrenlos erniedrigt werden kann. Selbst wenn Han die Ausbildung überstanden und im Dienst des Galaktischen Imperiums geblieben wäre, hätte sein Nachname stets verdeutlicht, dass er aus dem Nichts kommt und sein Ansehen direkt geschmälert.

Es ist wirklich schade, dass „Solo: A Star Wars Story“ diese Erklärung nicht mitgeliefert hat. Schließlich ist es mit diesem Hintergrundwissen durchaus sinnvoll, dass Han seinen auferlegten Nachnamen nie geändert hat. Nach dem Betrug durch Qi’ra (Emilia Clarke) zum Ende des Films, könnte Han das Brandzeichen Solo auch als Erinnerung für sich selbst behalten haben. Er betrachtete sich danach als Außenseiter, der keine Familie hat (mit Ausnahme von Chewie) und sich selbst einredete, dass er auch keine braucht.

Diese Version würde viel besser zu dem Han Solo passen, den wir in „Star Wars: Episode 4 – Eine neue Hoffnung“ vor über 40 Jahren erstmals kennengelernt haben. Ob die Fans „Solo“ mit diesem Wissen im Hinterkopf jetzt wohlwollender betrachten, bleibt abzuwarten.

Etwas warten müsst ihr auch auf den neuesten „Star Wars“-Film, doch wir versorgen euch schon jetzt mit allen wichtigen Informationen:

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