Filmhandlung und Hintergrund

New-Black-Cinema-Vertreter Mario Van Peebles, der zuletzt mit seinem historischen Dokudrama „Panther“ für kontroversen Gesprächsstoff sorgte, schlüpft in dem auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten SciFi-Actioner in die Rolle der titelgebenden Kampfmaschine mit menschlichen Emotionen. Die Regie der äußerst kostengünstig wirkenden Triumph-Films-Produktion wurde von Norberto Barba („Blue Tiger“) übernommen. Der...

Bei einer Militäraktion gegen terroristische Rebellen im Dschungel Mittelamerikas soll eine neue Geheimwaffe erprobt werden: Solo, ein Android, der als perfekte Kampfmaschine konstruiert wurde. Doch der Auftrag schlägt fehl, da die Programmierung Solo verbietet, unschuldige Zivilisten zu gefährden. Als die Militärs Solo neu programmieren wollen, flieht dieser mit einem Hubschrauber in den Urwald. Als auch ein Spezialkommando den immer menschlicher handelnden Androiden nicht zurückholen kann, wird ihm ein skrupelloser Artgenosse auf die Spur gesetzt.

Bei einer fehlgeschlagenen Militäraktion kann ein Android, der als Geheimwaffe eingesetzt werden sollte, flüchten. Einzige Möglichkeit, den Androiden zu eliminieren, ist einen weiteren zu aktivieren. Kleiner Plot und viel Action.

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Kritikerrezensionen

  • New-Black-Cinema-Vertreter Mario Van Peebles, der zuletzt mit seinem historischen Dokudrama „Panther“ für kontroversen Gesprächsstoff sorgte, schlüpft in dem auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten SciFi-Actioner in die Rolle der titelgebenden Kampfmaschine mit menschlichen Emotionen. Die Regie der äußerst kostengünstig wirkenden Triumph-Films-Produktion wurde von Norberto Barba („Blue Tiger“) übernommen.

    Der Low-Budget-Eindruck macht sich an allen Fronten breit: Das auf dem Roman „Weapon“ basierende Drehbuch von David Corley bedient sich aller erdenklicher Roboter-Klischees und nimmt insbesondere Anleihen bei „Predator“ und „Terminator“, die Rahmenhandlung erinnert an „Die sieben Samurai“, und verbrämt wurde das Ganze mit der obligatorischen morallastigen Message. Die einzelnen Charaktere wurden dabei nach typischen Rollenstereotypen modelliert: Solos Schöpfer ist ein gutmütiger, bebrillter Wissenschaftler-Nerd (Adrien Brody), derDrahtzieher ein undurchsichtiger General (Barry Corbin), der Oberbösewicht ein gemeiner, niederträchtiger Colonel (William Sadler), und Solos Schützlinge sind hilflose lateinamerikanische Dorfbewohner, allen voran ein pausbäckiger Junge names Miguel (Abraham Verduzco) und seine heranknospende Schwester (Seidy Lopez). Die sich entfaltende Action ist selbst in Anbetracht des amerikanischen PG13-Ratings mehr als schwachbrüstig ausgefallen und die Thrills werden hauptsächlich vom mehrfach entblößten Oberkörper des durchtrainierten Protagonisten erzeugt.

    Der für zwei Milliarden Dollar entwickelte Kampfroboter Solo ist zehnmal schneller und fünfzehnmal stärker als ein Normalsterblicher und zudem Gewehrkugeln gegenüber unempfindlich. Als er bei einem seiner Aufträge auch unschuldige campesinos ausschalten soll, melden sich Skrupel. Er entflieht von der Militärbasis und hilft den Dorfbewohnern schließlich sich gegen ihre militärischen Unterdrücker zu verteidigen. Doch Colonel Madden und ein neuer Kampfprototyp sind auf der Lauer, um den desertierten Solo zu terminieren.

    In den USA fanden sich lediglich begrenzt Zuschauer für das etwas flaue Future-Dschungelabenteuer, in Deutschland wird für den funktionsgestörten Roboter-Actioner kein Weg daran vorbeiführen, direkt aufs Videoregal abkommandiert zu werden. ara.

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