Snatch - Schweine und Diamanten

  1. Ø 4.9
   2000

Snatch - Schweine und Diamanten: Hitziger und witziger Londoner Gangsterthriller von Englands neuem Regiestar Guy Ritchie ("Bube, Dame, König, Gras").

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Filmhandlung und Hintergrund

Snatch - Schweine und Diamanten: Hitziger und witziger Londoner Gangsterthriller von Englands neuem Regiestar Guy Ritchie ("Bube, Dame, König, Gras").

In „Snatch – Schweine und Diamanten“ existieren drei Handlungsstränge, die zu Beginn des Films parallel verlaufen, sich irgendwann kreuzen und zum Ende hin zusammenlaufen. Erzählt werden die Geschichten von Turkish, Tommy und One Punch Mickey, die Story des Diamantenraubs, den Denovitz-Cousins und Franky Four Fingers, sowie die Geschichte mit Sol, Vince und Boris.

Ein paar Gangster wittern das richtig große Geschäft, als sie in Antwerpen einen Diamanten finden und nach London reisen, um ihn dort für viel Asche zu verscherbeln. Doch London ist auch das Pflaster von Turkish, der hier als Kleinkrimineller illegale Boxkämpfe organisiert. Natürlich verlaufen diese Kämpfe nicht immer nach fairen Regeln und so ist ein Großteil der Auseinandersetzungen abgesprochen. Doch bei einem Kampf geht einer Boxer nicht wie abgesprochen auf die Bretter und somit geht die gezinkte Wette nach Hinten los, was Turkish Ärger einbringt.

Schlussendlich sind da noch die anderen drei Gangster, die den Auftrag bekommen ein Wettbüro zu überfallen, was sich natürlich erst einmal einfacher anhört, als es eigentlich ist.

All diese drei Handlungsstränge verlaufen parallel, bevor zahlreiche mysteriöse und düstere Gestalten für ein ordentliches Chaos sorgen und die Geschichten sich kreuzen. Dabei wechselt ein Vermögen mehrmals den Besitzer und zahlreiche blaue Flecke werden von knallharten Kämpfen davongetragen.

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Ähnlich wie bei „Bube Dame König GrAs“ lässt Regisseur Guy Ritchie auch in „Snatch – Schweine und Diamanten“ wieder zahlreiche unabhängige Handlungsstränge aufeinander prallen. Diese Methode gibt ihm mehr Freiraum so erinnerungswürdige Charaktere wie den irischen Gypsy-Boxer Mickey O’Neil (Brad Pitt), der Meisterdieb Franky “Four-Fingers“ (Benicio del Toro), Boxpromoter Turkish (Jason Statham) und den Kopfgeldjäger “Bullet-Tooth“ Tony (Vinnie Jones) unvergessen zu machen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Guy Ritchies „Bube, Dame, König, Gras“ war 1998 eines der mitreißendsten Regiedebüts der letzten Dekade und öffnete dem britischen Nobody auch in Hollywood alle Türen. Nachdem sich schon der König von Kalifornien, Tom Cruise, für Ritchies Erstling stark gemacht hatte, wirbt nun Brad Pitt in einer Gastrolle für den Nachfolger. Der erzählt wieder eine lakonische, erbarmungs- und atemlose Gangstergeschichte mit umfangreichem Figurenpersonal und labyrinthischem Plot und könnte gerade bei den Zuschauern auf große Resonanz stoßen, die den Erstling des Madonna-Mannes vor zwei Jahren verpassten. Und das waren – unverständlicherweise – überraschend viele.

    Wer Versäumtes nachholen will, den erwarten in „Snatch“ erneut große und kleine Gangster, blumige Namen, die Hinterhofseite Londons, kurze, aber nicht schmerzlose Gewalt, originelle Typenkunde, einfallsreiche Szenenübergänge, viele Parteien mit einem Ziel, rastloses Tempo, ein Ich-Erzähler und ein sorgfältig ausgesuchtes Ensemble, in dem selbst Megastar Brad Pitt problemlos eingegliedert ist. Ritchies hektisches, viele Informationen und Zusammenhänge im Expressverfahren etablierendes und damit größte Aufmerksamkeit erforderndes Drehbuch beginnt in Antwerpen. Dort stiehlt Frankie Four Fingers (Benicio del Toro) im Auftrag seines amerikanischen Bosses (Dennis Farina) einen riesigen Diamanten, wird aber beim Zwischenstop in London selbst Opfer brutaler Gier. Der russische Gangster Boris lockt Frankie in eine Falle, lässt ihn verschwinden, woraufhin der Big Boss aus dem Big Apple eintrifft, um Frankie mit Hilfe der lokalen Geheimwaffe „Bullet Tooth“ Tony (Vinnie Jones, wie einige andere Darsteller rekrutiert aus der Besetzung von „Bube, König, Dame, Gras“) aufzuspüren. Der zweite zentrale Plotstrang, der schließlich mit dem ersten verwoben wird, dreht sich um das Dilemma zweier unerfahrener Boxpromoter, die mit dem Branchenriesen und Gangsterboss Bricktop (gruseliger kalter Brocken: Alan Ford) ins Geschäft gekommen sind, vor dem Kampf aber ihren geschmierten Preisboxer verlieren, weil ihn ein sturer irischer Zigeuner (Brad Pitt als nuschelnder Verrückter) mit einem Schlag ausknockt. In der Konsequenz soll Pitt ihn ersetzen, hat aber eigene Vorstellungen, ob er wirklich nach Absprache zu Boden gehen soll. Wie schon im Vorgänger beweist Ritchie erstaunliche Milieusicherheit in der Vorstellung und Zeichnung glaubhafter Gangster, die hier in allen Schattierungen, von eiskalt-skrupellos bis hin zu naiv-komisch, vertreten sind. Für viele dieser Typen hält Ritchie Kurzbiographien bereit, bombardiert den Zuschauer mit Informationen, Voraus-, Rückblenden und Blitzmontagen, bis am Ende jeder Plotstrang aufgelöst und Durchschnaufen erlaubt ist. Dass der hektische Rhythmus und das stilistische Überwältigungskino nicht jedermanns Geschmack sein können, ist für die Größenordnung der kommerziellen Auswertung entscheidender als die Abstriche, die in puncto Witz und Originalität im Vergleich zum Vorgänger gemacht werden müssen. kob.

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