Smoke

Kinostart: 19.10.1995

Smoke: Mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet, durfte Wayne Wang („Töchter des Himmels“), der auf der diesjährigen Berlinale auch noch - außer Konkurrenz mit seiner Improvisationsstudie „Blue in the Face“ vertreten war, die Heimreise in die USA antreten. Der Verleih Kinowelt, der Wangs „Short Cuts“-Variante in die deutschen Kinos bringen wird, hat einen guten, mutigen Kauf getan. Sicher ist, daß dieses meisterhaft unterhaltende...

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Filmhandlung und Hintergrund

Mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet, durfte Wayne Wang („Töchter des Himmels“), der auf der diesjährigen Berlinale auch noch - außer Konkurrenz mit seiner Improvisationsstudie „Blue in the Face“ vertreten war, die Heimreise in die USA antreten. Der Verleih Kinowelt, der Wangs „Short Cuts“-Variante in die deutschen Kinos bringen wird, hat einen guten, mutigen Kauf getan. Sicher ist, daß dieses meisterhaft unterhaltende...

Im Tabakladen von Auggie Wren treffen sich u.a.: Paul Benjamin, ein Schriftsteller, der nach dem Tod seiner Frau nicht mehr schreiben kann; der schwarze Teenager Thomas Cole, der gleichzeitig auf Vatersuche und auf der Flucht vor Kleingangstern ist und Auggies Ex-Frau, die ihm nach über 20 Jahren offenbart, daß sie eine gemeinsame Tochter haben.

Für die Menschen in Brooklyn, Ecke Third Street und Seventh Avenue, ist Auggie Wrens Tabakladen das Zentrum des Universums. Jeden Tag treffen sie sich auf ein paar Zigaretten, tauschen den neuesten Klatsch aus und sparen dabei auch die eigenen Probleme nicht aus. So wird Auggie selbst eines Tages urplötzlich damit konfrontiert, daß er eine erwachsene Tochter hat, die seit kurzem drogensüchtig ist.

In Auggie Wrens Tabakladen treffen sich Menschen, die beim gemeinsamen Plausch und Genuß des Rauchens ihre Alltagssorgen vergessen wollen. Ein kleines Meisterwerk des Regisseurs Wayne Wang.

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  • Mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet, durfte Wayne Wang („Töchter des Himmels“), der auf der diesjährigen Berlinale auch noch - außer Konkurrenz mit seiner Improvisationsstudie „Blue in the Face“ vertreten war, die Heimreise in die USA antreten. Der Verleih Kinowelt, der Wangs „Short Cuts“-Variante in die deutschen Kinos bringen wird, hat einen guten, mutigen Kauf getan. Sicher ist, daß dieses meisterhaft unterhaltende Werk vor allem in den Großstädten ein breites Publikum ansprechen wird. Basierend auf einem Drehbuch des auch hierzulande populären US-Romanciers Paul Auster („Leviathan“, „Mond über Manhattan“) erzählt Wayne Wang die (Lebens-)Geschichten und Erlebnisse eines guten Dutzend Personen, deren Wege sich in Auggie Wrens Brooklyner Tabakladen kreuzen. Da ist zum Beispiel der Schriftsteller Paul Benjamin, der seit dem tragischen Tod seiner Frau nicht mehr schreiben kann. Oder der schwarze Teenager Thomas Cole, der seine Identität wechselt wie andere Menschen die Hemden. Oder Ruby, Auggies Ex- Frau, die eines Tages auftaucht und diesem offenbart, daß sie eine gemeinsame, inzwischen drogensüchtige Tochter haben. „Smoke“, aufgeteilt in fünf Kapitel, die jeweils den Namen eines der Charaktere tragen, wobei die Protagonisten Keitel, Hurt und Perrineau in jedem Segment mitspielen, ist kurzweilige, intelligente und spritzige Unterhaltung. Doch so gelungen diese wortbetonte Wang-Auster- Zusammenarbeit auch ist, hängt die Geschichte trotzdem manchmal ein wenig durch. Regisseur und Drehbuchautor verzetteln sich in Kleinigkeiten, schildern liebenswerte, nebensächliche Anekdoten und vergessen darüber eingeführte Personen - etwa die schwangere Crack- Abhängige oder Pauls Freundin April Lee. Eine Schwäche, die von der unbändigen Spiellust der Akteure aufgefangen wird. Besonders Harvey Keitel, wahrscheinlich relaxt durch den Genuß von (zu) vielen Zigaretten, trumpft hier mit einer Zurückhaltung auf, die man von dem „Bad Lieutenant“ lange nicht mehr gesehen hat. Kongenial auch sein Partner William Hurt, der sich im Lauf des Films - die chronologischen Dreharbeiten machten es möglich - einen Bart wachsen läßt. Er spielt den innerlich zerrissenen Autor und Journalisten dermaßen überzeugend, daß es sein Alter Ego Paul Auster gewiß nicht besser hätte machen können. Erstklassig auch Adam Holenders Kameraarbeit, die fast ausschließlich an Originalschauplätzen stattfand, und Rachel Portmans kommentierende Musik. Freunde von Tom Waits kommen bei „You’re Innocent When You Dream“ auf ihre Kosten - der Song untermalt die Schlußtitel. GeH.

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