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Wie ein peinlicher Fehler "James Bond 007 - Skyfall" fast Millionen gekostet hätte

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Skyfall Poster
© MGM / 20th Century Fox

Fehler in der Kontinuität bei Filmen sind natürlich ein gefundenes Fressen für alle kleinlichen Kritiker. Die Frage ist: Wie kommt es überhaupt dazu? Immerhin gibt es sogar Personen, die eigens darauf achten, dass Figuren stets das Selbe tragen, Narben nicht an andere Stelle verrutschen und die Frisur identisch sitzt. Das Problem ist, dass diese Fehler meist erst im Schnitt auffallen, wenn alles schon abgedreht ist und Nachdrehs zu viele Kosten verursachen würden, nur um ein paar kleine Missgeschicke auszubügeln. Diese schmerzhafte Erfahrung musste wohl auch „James Bond 007 - Skyfall“ machen.

Der Name Charlie Lyne sagt vermutlich kaum jemanden etwas, dabei hat er uns gerade eine äußerst interessante Geschichte über „James Bond 007 - Skyfall“ geliefert. Lyne ist selbst Filmmacher, als Kolumnist bei The Guardian tätig und hat uns über Twitter eine unterhaltsame Anekdote über den vorletzten Bond-Film anzubieten.

Lederhandschuhe von Daniel Craig kosten „James Bond 007 - Skyfall“ fast Millionen

Lyne berichtet in seinen Tweets, dass ihm auf einer Veranstaltung ein Beteiligter von „James Bond 007 - Skyfall“ folgende Anekdote erzählt habe. Angeblich sei Hauptdarsteller Daniel Craig eines Tages zum Dreh mit ein paar Lederhandschuhen erschienen und wollte diese in der Casino-Szene tragen, da sie zum Stil von Bond passen. Regisseur Sam Mendes wollte die langen, anstrengenden Dreharbeiten zu diesem Zeitpunkt nur noch hinter sich bringen und stimmte deswegen zu.

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Als die Aufnahmen dann in den Schnitt kamen, bemerkte jedoch jemand, dass die ästhetische Entscheidung von Craig einen gravierenden Fehler mit sich brachte. Die Casino-Szene endet damit, dass Bond überwältigt wird und ihn jemand mit seiner eigenen Waffe erschießen will. Diese ist glücklicherweise durch einen Fingerabdruck-Scan geschützt, weswegen nur Bond die Waffe benutzen kann.

Da stellt sich aber die Frage: Wie soll er selbst den Fingerabdruck-Scan umgehen, wenn er doch Handschuhe trägt? Natürlich könnte er sich die Handschuhe ausziehen, das würde jedoch unnötig Zeit kosten und Bond vielleicht das Leben, was für einen Geheimagenten schon reichlich fahrlässig wäre.

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Die Szene zu wiederholen, hätte wohl Millionen gekostet, da man alle Schauspieler erneut hätte organisieren müssen, die Lokation wieder mieten und komplett neu herrichten. Glücklicherweise gibt es Spezialeffekte und so konnte man den enormen Aufwand umgehen, indem man die Handschuhe wieder verschwinden ließ.

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