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Auszeit im Kloster für Andrew Garfield und Adam Driver

Auszeit im Kloster für Andrew Garfield und Adam Driver

Hingabe zur Rolle ist für gute Schauspieler selbstverständlich. Und Andrew Garfield und Adam Driver sind bekanntlich sehr gute Schauspieler…

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Method Acting – also das komplette Aufgehen in einer Rolle bis hinein ins Privatleben – hat unter engagierten Schauspieler ja immer schon viele Fans gehabt. Die Grundannahme dabei: Du kannst einen Charakter viel glaubwürdiger verkörpern, wenn du ihn nicht nur spielst, sondern quasi ganz zu ihm wirst.

Um dem Leben als Jesuitenpater in Martin Scorseses neuem Drama „Silence“ gerecht zu werden, haben auch die beiden Hauptdarsteller Andrew Garfield und Adam Driver zu extremen Maßnahmen gegriffen: Ein Jahr lang studierten sie den Glauben des über 500 Jahre alten Ordens – und zogen sich schließlich für Schweige-Exerzitien eine ganze Woche in ein Jesuitenkloster zurück. Sieben Tage gewidmet der Verehrung Gottes: kein TV, kein Handy, keine Ablenkung – und kein einziges Wort.

Fast schon ein Jesuit 

„Ich bin komplett eingesogen worden in das Leben der Jesuiten – und sehr erfüllt von ihrer Spiritualität“, berichtete Andrew Garfield jetzt von dieser Erfahrung. „So zurückgezogen versuchst du, in deiner Vorstellung Jesus auf seinem Weg zu begleiten… Du gehst, sprichst, betest mit ihm – und leidest mit ihm. Und schließlich ist es erschütternd, wenn ein geliebter Freund so brutal misshandelt wird.“

Klingt nach bemerkenswerter Hingabe, die der 33-jährige Star in die Rolle eingebracht hat. Seiner eigenen Meinung nach trotzdem nicht genug: „Auch, wenn ich zehn Jahre Zeit gehabt hätte – es wäre nicht genug gewesen, mich auf diese Rolle vorzubereiten.“

Die Helden des Method Acting

Berühmtester Vertreter des Method Actings ist sicherlich Robert De Niro. Für seine Rolle in „Taxi Driver“ ließ er sich tatsächlich zum Taxifahrer ausbilden. Für „New York, New York“ lernte er Saxofon – und für seinen Auftritt als gealterter Boxer in „Wie ein wilder Stier“ fraß er sich fast 30 Kilo Fett an.  Hier kann Adam Driver übrigens fast mithalten: 23 Kilo hat der abgespeckt, um die Kutte eines Jesuiten auf gefährlicher Mission im 17. Jahrhundert nicht allzu sehr auszufüllen.

Zuletzt machte übrigens Jared Leto mit Method Acting von sich reden: Um in der „Suicide Squad“ einen überzeugenden Joker zu geben, entwickelte er ziemlich beängstigende Charakterzüge – und ließ sich während der ganzen Dreharbeiten nur noch als „Joker“ oder „Mr. J“ anreden.

Der Trailer zu „Silence“

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